methodatlas
Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-SessionHalbtägig bis ganztägigWorkshopWaste Map

Session: Waste Analysis

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Kategorien erklären

    20 min

    TIMWOOD-Kategorien mit konkreten Beispielen aus dem Prozess vorstellen. Sicherstellen, dass jeder Teilnehmer den Unterschied zwischen Overprocessing und Overproduction versteht. Hinweis: Knowledge Work braucht oft angepasste Beispiele (Wartezeit auf Approval, Inventory als unfertige Tickets). Wenn die Beispiele aus der Fabrik nicht passen, Kategorien sprachlich auf den Kontext drehen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorWaste Map
  2. 2

    Phase 2: Walk-through oder Beobachtung

    2-4 h

    Prozess entweder am Gemba beobachten oder Schritt für Schritt durchsprechen. Pro Schritt prüfen, welche TIMWOOD-Verschwendung dort auftritt, mit Frequenz pro Tag oder Woche. Hinweis: Wenn ein Schritt 'keine Verschwendung' hat, kritisch hinterfragen. Häufig wird Wartezeit ausgeblendet, weil sie als 'normal' gilt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorPriorisierte Verschwendung
  3. 3

    Phase 3: Quantifizierung

    60 min

    Pro identifizierte Verschwendung Schaden grob schätzen (Zeit, Geld, Defektrate). Top-7 nach Auswirkung sortieren. Lücken in der Datenlage als Followup markieren. Hinweis: Ohne grobe Quantifizierung wird die Auswahl zur Stimmungsfrage. Auch 'plus-minus 50%' Schätzung reicht für Priorisierung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorImprovement Backlog
  4. 4

    Phase 4: Kandidaten für Eliminierung

    60 min

    Top-3 Verschwendungen mit hoher Auswirkung und niedrigem Aufwand als Sofortmassnahmen kennzeichnen. Komplexere Themen als Kaizen-Event oder Standardarbeit-Anpassung einplanen. Hinweis: Verschwendung, die durch Compliance erzwungen ist (z. B. doppelte Dokumentation für Audit), ist kein Eliminierungskandidat ohne Vorgespräch mit Compliance. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerWaste Map
  5. 5

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerWaste Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Waste Analysis

## Ziel
Artefakt: Waste Map

## Arbeitsfrage
Welche Verschwendungsarten treten im untersuchten Prozess mit welcher Frequenz und welchem Aufwand auf?

## Kontext
Aktueller Soll-Prozess; KPI-Stand der letzten 30 Tage; bisherige Verschwendungsdiskussionen oder Audits; bekannte Compliance-Pflichten, die Verschwendung erzwingen.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: Halbtägig bis ganztägig
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Lean-Erfahrung; zwei bis vier Operators oder Knowledge Worker aus dem Prozess; ein Process Owner mit Entscheidungsbefugnis; optional ein externer Lean Coach für ungewohnte Verschwendungsarten.
- Owner: Ein Facilitator mit Lean-Erfahrung
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Waste Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
TIMWOOD-Tabelle als Vorlage (Transport, Inventory, Motion, Waiting, Overproduction, Overprocessing, Defects); Beobachtungsbogen; Stoppuhr; Liste aller Prozessschritte; Layout-Plan oder Wertstrom.

## Vorbereitung
Wand oder Board mit Spalten je TIMWOOD-Kategorie. Pro Spalte Platz für Beobachtungen, geschätzte Frequenz und Auswirkung. Beobachtungsphase und Auswertungsphase klar trennen, sonst rutscht die Gruppe sofort in Lösungen.

## Agenda
1. Phase 1: Kategorien erklären (20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: TIMWOOD-Kategorien mit konkreten Beispielen aus dem Prozess vorstellen. Sicherstellen, dass jeder Teilnehmer den Unterschied zwischen Overprocessing und Overproduction versteht. Hinweis: Knowledge Work braucht oft angepasste Beispiele (Wartezeit auf Approval, Inventory als unfertige Tickets). Wenn die Beispiele aus der Fabrik nicht passen, Kategorien sprachlich auf den Kontext drehen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Waste Map

2. Phase 2: Walk-through oder Beobachtung (2-4 h)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Prozess entweder am Gemba beobachten oder Schritt für Schritt durchsprechen. Pro Schritt prüfen, welche TIMWOOD-Verschwendung dort auftritt, mit Frequenz pro Tag oder Woche. Hinweis: Wenn ein Schritt 'keine Verschwendung' hat, kritisch hinterfragen. Häufig wird Wartezeit ausgeblendet, weil sie als 'normal' gilt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Priorisierte Verschwendung

3. Phase 3: Quantifizierung (60 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro identifizierte Verschwendung Schaden grob schätzen (Zeit, Geld, Defektrate). Top-7 nach Auswirkung sortieren. Lücken in der Datenlage als Followup markieren. Hinweis: Ohne grobe Quantifizierung wird die Auswahl zur Stimmungsfrage. Auch 'plus-minus 50%' Schätzung reicht für Priorisierung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Improvement Backlog

4. Phase 4: Kandidaten für Eliminierung (60 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Top-3 Verschwendungen mit hoher Auswirkung und niedrigem Aufwand als Sofortmassnahmen kennzeichnen. Komplexere Themen als Kaizen-Event oder Standardarbeit-Anpassung einplanen. Hinweis: Verschwendung, die durch Compliance erzwungen ist (z. B. doppelte Dokumentation für Audit), ist kein Eliminierungskandidat ohne Vorgespräch mit Compliance. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Waste Map

5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Waste Map

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Waste Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Waste Map: Waste Analysis

## Arbeitsfrage
Welche Verschwendungsarten treten im untersuchten Prozess mit welcher Frequenz und welchem Aufwand auf?

## Kontext
Aktueller Soll-Prozess; KPI-Stand der letzten 30 Tage; bisherige Verschwendungsdiskussionen oder Audits; bekannte Compliance-Pflichten, die Verschwendung erzwingen.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit Lean-Erfahrung
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Lean-Erfahrung; zwei bis vier Operators oder Knowledge Worker aus dem Prozess; ein Process Owner mit Entscheidungsbefugnis; optional ein externer Lean Coach für ungewohnte Verschwendungsarten.

## Input
TIMWOOD-Tabelle als Vorlage (Transport, Inventory, Motion, Waiting, Overproduction, Overprocessing, Defects); Beobachtungsbogen; Stoppuhr; Liste aller Prozessschritte; Layout-Plan oder Wertstrom.

## Vorlage
# Waste Analysis Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Waste Map:
- Priorisierte Verschwendung:
- Improvement Backlog:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Waste Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Waste Analysis Arbeitsvorlage

# Waste Analysis Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Waste Map:
- Priorisierte Verschwendung:
- Improvement Backlog:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Waste Map.
  • Datum, Prozessname und Facilitator im Header. Folgeanalysen mit Vergleich zur Vorversion. Sofortmassnahmen-Erledigung als Append-Log dokumentieren, alte Heatmap bleibt zur Trendanalyse erhalten.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.