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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-SessionHalbtags-Workshop (4 h), dann Quartals-ReviewsWorkshopHorizon-Map

Session: Three Horizons

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 3-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Horizont-Definitionen schärfen

    30 min

    Pro Horizont konkrete Definition fürs Unternehmen: H1 (heute reife, Cashflow-tragende Geschäftsfelder, 0-18 Monate), H2 (Wachstumsfelder, 18-36 Monate), H3 (Optionen mit Reife > 36 Monate). Schwellen und Metriken pro Horizont. Hinweis: Generische McKinsey-Definitionen passen oft nicht. Wer „H1 = Kern“ stehen lässt, kann später nicht abgrenzen. Konkrete Cashflow-, Reife- oder Markt-Schwellen sind Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorHorizon-Map
  2. 2

    Phase 2: Initiativen zuordnen

    45-60 min

    Jede laufende und geplante Initiative auf einer Karte. Karten den Horizonten zuordnen, anhand Reife, Erlös und Zeithorizont. Streit-Fälle markieren und Sponsor entscheidet. Hinweis: Versuchung ist groß, ambitionierte Initiativen in H1 zu drücken (wirkt sicherer). Wenn eine Initiative kein heutiges Geld bringt, gehört sie nicht in H1. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorPortfolio-Sicht
  3. 3

    Phase 3: Ressourcen-Verteilung sichtbar machen

    30-45 min

    Pro Horizont aktuelle Ressourcen (FTE, Budget, Management-Zeit) zusammenrechnen. Vergleich mit Soll-Verteilung (z. B. 70/20/10). Ungleichgewichte benennen. Hinweis: Häufig zeigt sich: H1 frisst 95%, H3 hat 0%. Das ist kein Versagen, sondern Befund. Frage ist, ob das absichtlich oder nur Trägheit ist. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorInitiativen je Horizont
  4. 4

    Phase 4: Übergänge und Pipeline

    30 min

    Pro Horizont identifizieren: welche Initiative ist auf dem Weg in den nächsten Horizont (H3 -> H2 -> H1)? Pipeline visualisieren. Lücken in der Pipeline benennen. Hinweis: Wenn niemand auf dem Weg von H3 nach H2 ist, hat das Unternehmen in 3 Jahren keine neuen Wachstumsfelder. Das ist eine strategische Warnung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorRessourcenplan
  5. 5

    Phase 5: Entscheidungen und Umschichtung

    45-60 min

    Konkrete Umschichtungs-Entscheidungen: welche Initiative wird beendet (H1-Sunset), welche wird verstärkt (H2-Skalierung), welche Option wird neu eingeführt (H3-Seed). Pro Entscheidung Owner und Quartals-Review. Hinweis: Three Horizons ohne Konsequenz ist Beratungs-Folie. Mindestens drei Entscheidungen mit Ressourcen-Bewegung. Sponsor signiert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerHorizon-Map
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerHorizon-Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Three Horizons

## Ziel
Artefakt: Horizon-Map

## Arbeitsfrage
Wie verteilt sich das aktuelle Initiativen-Portfolio über die drei Horizonte, welche Ungleichgewichte zeigen sich, und welche Umschichtung sichert sowohl Heute als auch Morgen?

## Kontext
Strategie-Dokument oder Vision; aktuelle Initiativen-Liste mit Status, Erlös, Aufwand; Markttrends und Disruptions-Signale; Ressourcen-Lage (Personal, Budget); historische Innovations-Pipeline.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: Halbtags-Workshop (4 h), dann Quartals-Reviews
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator (Strategie- oder Innovations-Verantwortlicher); Sponsor mit Portfolio-Mandat (CEO, CSO, Bereichsleitung); Vertreter aus Operations (für H1), Wachstum (für H2), Innovation/F&E (für H3); Finanzcontroller für Ressourcen-Sicht.
- Owner: Ein Facilitator (Strategie- oder Innovations-Verantwortlicher)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Horizon-Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Workshop-Raum oder Board mit drei Horizont-Bahnen (H1, H2, H3); Initiativen-Karten (eine pro laufender oder geplanter Initiative); Bewertungsraster (Erlös, Ressourcen, Zeithorizont); Strategie-Dokument als Referenz; Portfolio-Übersicht aktueller Initiativen.

## Vorbereitung
Drei Bahnen am Board: H1 (Kerngeschäft, 70% Ressourcen), H2 (Wachstum, 20%), H3 (Zukunft/Disruption, 10%). Initiativen-Karten vorbereitet. Bewertungskriterien sichtbar.

## Agenda
1. Phase 1: Horizont-Definitionen schärfen (30 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Horizont konkrete Definition fürs Unternehmen: H1 (heute reife, Cashflow-tragende Geschäftsfelder, 0-18 Monate), H2 (Wachstumsfelder, 18-36 Monate), H3 (Optionen mit Reife > 36 Monate). Schwellen und Metriken pro Horizont. Hinweis: Generische McKinsey-Definitionen passen oft nicht. Wer „H1 = Kern“ stehen lässt, kann später nicht abgrenzen. Konkrete Cashflow-, Reife- oder Markt-Schwellen sind Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Horizon-Map

2. Phase 2: Initiativen zuordnen (45-60 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Jede laufende und geplante Initiative auf einer Karte. Karten den Horizonten zuordnen, anhand Reife, Erlös und Zeithorizont. Streit-Fälle markieren und Sponsor entscheidet. Hinweis: Versuchung ist groß, ambitionierte Initiativen in H1 zu drücken (wirkt sicherer). Wenn eine Initiative kein heutiges Geld bringt, gehört sie nicht in H1. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Portfolio-Sicht

3. Phase 3: Ressourcen-Verteilung sichtbar machen (30-45 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Horizont aktuelle Ressourcen (FTE, Budget, Management-Zeit) zusammenrechnen. Vergleich mit Soll-Verteilung (z. B. 70/20/10). Ungleichgewichte benennen. Hinweis: Häufig zeigt sich: H1 frisst 95%, H3 hat 0%. Das ist kein Versagen, sondern Befund. Frage ist, ob das absichtlich oder nur Trägheit ist. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Initiativen je Horizont

4. Phase 4: Übergänge und Pipeline (30 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Horizont identifizieren: welche Initiative ist auf dem Weg in den nächsten Horizont (H3 -> H2 -> H1)? Pipeline visualisieren. Lücken in der Pipeline benennen. Hinweis: Wenn niemand auf dem Weg von H3 nach H2 ist, hat das Unternehmen in 3 Jahren keine neuen Wachstumsfelder. Das ist eine strategische Warnung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Ressourcenplan

5. Phase 5: Entscheidungen und Umschichtung (45-60 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Konkrete Umschichtungs-Entscheidungen: welche Initiative wird beendet (H1-Sunset), welche wird verstärkt (H2-Skalierung), welche Option wird neu eingeführt (H3-Seed). Pro Entscheidung Owner und Quartals-Review. Hinweis: Three Horizons ohne Konsequenz ist Beratungs-Folie. Mindestens drei Entscheidungen mit Ressourcen-Bewegung. Sponsor signiert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Horizon-Map

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Horizon-Map

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Horizon-Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Horizon-Map: Three Horizons

## Arbeitsfrage
Wie verteilt sich das aktuelle Initiativen-Portfolio über die drei Horizonte, welche Ungleichgewichte zeigen sich, und welche Umschichtung sichert sowohl Heute als auch Morgen?

## Kontext
Strategie-Dokument oder Vision; aktuelle Initiativen-Liste mit Status, Erlös, Aufwand; Markttrends und Disruptions-Signale; Ressourcen-Lage (Personal, Budget); historische Innovations-Pipeline.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator (Strategie- oder Innovations-Verantwortlicher)
- Teilnehmende: Ein Facilitator (Strategie- oder Innovations-Verantwortlicher); Sponsor mit Portfolio-Mandat (CEO, CSO, Bereichsleitung); Vertreter aus Operations (für H1), Wachstum (für H2), Innovation/F&E (für H3); Finanzcontroller für Ressourcen-Sicht.

## Input
Workshop-Raum oder Board mit drei Horizont-Bahnen (H1, H2, H3); Initiativen-Karten (eine pro laufender oder geplanter Initiative); Bewertungsraster (Erlös, Ressourcen, Zeithorizont); Strategie-Dokument als Referenz; Portfolio-Übersicht aktueller Initiativen.

## Vorlage
# Three Horizons Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Horizon-Map:
- Portfolio-Sicht:
- Initiativen je Horizont:
- Ressourcenplan:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Horizon-Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Three Horizons Arbeitsvorlage

# Three Horizons Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Horizon-Map:
- Portfolio-Sicht:
- Initiativen je Horizont:
- Ressourcenplan:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Horizon-Map.
  • Pro Quartals-Review neuer Snapshot mit Datum. Entscheidungen versioniert getrackt. Vorquartal nicht überschreiben, sondern Delta dokumentieren. Pipeline-Bewegungen als sichtbarer Verlauf.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.