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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session90-120 minWorkshopSWOT Matrix

Session: SWOT Analysis

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 3-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Scope und Belege schärfen

    15 min

    Strategischen Anlass und Betrachtungseinheit (gesamtes Unternehmen, Geschäftsfeld, Produkt) explizit machen. Beleg-Regel festziehen: kein Eintrag ohne Quelle oder Kennzahl. Hinweis: Wenn die Einheit unklar bleibt, mischt die Gruppe Aussagen über Konzern und Produkt. Auf eine Ebene festlegen, sonst Doppelarbeit. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorSWOT Matrix
  2. 2

    Phase 2: Strengths und Weaknesses

    25 min

    Nur intern beeinflussbare Faktoren sammeln. Jeder Eintrag mit Beleg und differenzierender Bezugsgröße (gegenüber Wettbewerb, Markt, Vorjahr). Hinweis: Aussagen wie „motiviertes Team“ ohne Vergleichsgröße sind keine Strength. Wenn jeder Wettbewerber dasselbe behaupten könnte, ist es kein Differenzierungsmerkmal. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorStrategic Options
  3. 3

    Phase 3: Opportunities und Threats

    25 min

    Nur externe Faktoren sammeln, die das Unternehmen nicht steuert. Pro Eintrag Eintrittswahrscheinlichkeit und erwartete Wirkung notieren. Hinweis: Wenn die Gruppe interne Themen in Opportunities einsortiert („wir könnten X bauen“), umlagern. X ist Massnahme, nicht Chance. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorAction List
  4. 4

    Phase 4: TOWS-Verknüpfung

    30 min

    Felder paarweise kreuzen: SO (Stärken nutzen für Chancen), WO (Schwächen abbauen für Chancen), ST (Stärken gegen Bedrohungen), WT (Schwächen und Bedrohungen vermeiden). Pro Quadrant 2-3 Optionen ableiten. Hinweis: Ohne TOWS bleibt SWOT eine Liste. Erst die Kreuzung erzeugt Handlungsoptionen. Wenn ein Quadrant leer bleibt, ist die Datenbasis dort dünn. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorSWOT Matrix
  5. 5

    Phase 5: Priorisierung und Followup

    15 min

    Aus den TOWS-Optionen drei bis fünf strategische Stossrichtungen wählen, je mit Owner, Hypothese und Erfolgsindikator. Restliche Optionen ins Backlog. Hinweis: Wenn alle Optionen gleich wichtig erscheinen, fehlt Priorisierung. Dot-Voting oder Decision Matrix vorschalten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerStrategic Options
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerSWOT Matrix
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: SWOT Analysis

## Ziel
Artefakt: SWOT Matrix

## Arbeitsfrage
Welche internen Stärken und Schwächen treffen auf welche externen Chancen und Bedrohungen, und welche Handlungslogik leitet sich daraus ab?

## Kontext
Aktuelle Marktdaten und Wettbewerbsanalyse; interne Performance-Kennzahlen der letzten zwei Quartale; bekannte Trends aus PESTLE; bestehende Strategie- oder Visionspapiere.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 90-120 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der die Diskussion strukturiert; vier bis acht Teilnehmende aus Strategie, Vertrieb, Produkt und Operations; ein Scribe, der Belege und Quellen mitschreibt.
- Owner: Ein Facilitator, der die Diskussion strukturiert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf SWOT Matrix hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Vier-Felder-Raster (Strengths, Weaknesses oben; Opportunities, Threats unten); Stickies in vier Farben; Marker; Vorlage für TOWS-Verknüpfung als zweite Seite.

## Vorbereitung
Raster anlegen, Definition jeder Zelle sichtbar machen (intern vs. extern, positiv vs. negativ). Regel ansagen: jeder Eintrag braucht einen Beleg (Zahl, Quelle, Beobachtung). Timer auf 20 min pro Zelle.

## Agenda
1. Phase 1: Scope und Belege schärfen (15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Strategischen Anlass und Betrachtungseinheit (gesamtes Unternehmen, Geschäftsfeld, Produkt) explizit machen. Beleg-Regel festziehen: kein Eintrag ohne Quelle oder Kennzahl. Hinweis: Wenn die Einheit unklar bleibt, mischt die Gruppe Aussagen über Konzern und Produkt. Auf eine Ebene festlegen, sonst Doppelarbeit. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: SWOT Matrix

2. Phase 2: Strengths und Weaknesses (25 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Nur intern beeinflussbare Faktoren sammeln. Jeder Eintrag mit Beleg und differenzierender Bezugsgröße (gegenüber Wettbewerb, Markt, Vorjahr). Hinweis: Aussagen wie „motiviertes Team“ ohne Vergleichsgröße sind keine Strength. Wenn jeder Wettbewerber dasselbe behaupten könnte, ist es kein Differenzierungsmerkmal. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Strategic Options

3. Phase 3: Opportunities und Threats (25 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Nur externe Faktoren sammeln, die das Unternehmen nicht steuert. Pro Eintrag Eintrittswahrscheinlichkeit und erwartete Wirkung notieren. Hinweis: Wenn die Gruppe interne Themen in Opportunities einsortiert („wir könnten X bauen“), umlagern. X ist Massnahme, nicht Chance. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Action List

4. Phase 4: TOWS-Verknüpfung (30 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Felder paarweise kreuzen: SO (Stärken nutzen für Chancen), WO (Schwächen abbauen für Chancen), ST (Stärken gegen Bedrohungen), WT (Schwächen und Bedrohungen vermeiden). Pro Quadrant 2-3 Optionen ableiten. Hinweis: Ohne TOWS bleibt SWOT eine Liste. Erst die Kreuzung erzeugt Handlungsoptionen. Wenn ein Quadrant leer bleibt, ist die Datenbasis dort dünn. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: SWOT Matrix

5. Phase 5: Priorisierung und Followup (15 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Aus den TOWS-Optionen drei bis fünf strategische Stossrichtungen wählen, je mit Owner, Hypothese und Erfolgsindikator. Restliche Optionen ins Backlog. Hinweis: Wenn alle Optionen gleich wichtig erscheinen, fehlt Priorisierung. Dot-Voting oder Decision Matrix vorschalten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Strategic Options

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: SWOT Matrix

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: SWOT Matrix
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# SWOT Matrix: SWOT Analysis

## Arbeitsfrage
Welche internen Stärken und Schwächen treffen auf welche externen Chancen und Bedrohungen, und welche Handlungslogik leitet sich daraus ab?

## Kontext
Aktuelle Marktdaten und Wettbewerbsanalyse; interne Performance-Kennzahlen der letzten zwei Quartale; bekannte Trends aus PESTLE; bestehende Strategie- oder Visionspapiere.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der die Diskussion strukturiert
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der die Diskussion strukturiert; vier bis acht Teilnehmende aus Strategie, Vertrieb, Produkt und Operations; ein Scribe, der Belege und Quellen mitschreibt.

## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Vier-Felder-Raster (Strengths, Weaknesses oben; Opportunities, Threats unten); Stickies in vier Farben; Marker; Vorlage für TOWS-Verknüpfung als zweite Seite.

## Vorlage
# Strategy Brief

## Kontext

Warum ist diese strategische Klärung jetzt nötig?

## Zielbild

Was soll in 6-12 Monaten anders sein?

## Prioritäten

1. ...
2. ...
3. ...

## Nicht-Ziele

- ...

## Messgrößen

- North Star Metric:
- Guardrail Metrics:

## Risiken

- ...

## Entscheidungen

Welche Entscheidungen sind daraus abzuleiten?

## Fertigstellungscheck
- SWOT Matrix ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Strategy Brief

# Strategy Brief

## Kontext

Warum ist diese strategische Klärung jetzt nötig?

## Zielbild

Was soll in 6-12 Monaten anders sein?

## Prioritäten

1. ...
2. ...
3. ...

## Nicht-Ziele

- ...

## Messgrößen

- North Star Metric:
- Guardrail Metrics:

## Risiken

- ...

## Entscheidungen

Welche Entscheidungen sind daraus abzuleiten?
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu SWOT Matrix.
  • Pro Strategiezyklus eigene Datei mit Datum und Betrachtungseinheit im Header. Vorgängerversion archivieren, nicht überschreiben. Belege bei jeder Aktualisierung neu mit Quelle und Datum referenzieren.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.