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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session1-2 Tage initial, danach VerfeinerungWorkshop oder asyncStock and Flow Model

Session: Stock and Flow Diagram

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 1-6. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Stocks identifizieren

    45 min

    Aus CLD die Variablen herausnehmen, die Akkumulationen sind (Bestaende, Saldo, Population). Pro Stock Einheit und aktuelle Baseline festlegen. Hinweis: Stocks und Flows verwechseln ist haeufigster Fehler. Faustregel: bei einem Stop der Welt veraendert sich ein Stock weiter (haengt von Vergangenheit ab), Flows sind sofort null. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorStock and Flow Model
  2. 2

    Phase 2: Flows zuordnen

    60 min

    Pro Stock Inflows und Outflows definieren. Pro Flow Einheit pro Zeit (z. B. Anmeldungen/Woche). Source oder Sink als Wolke kennzeichnen, wenn Flow extern. Hinweis: Wenn ein Flow keine Einheit pro Zeit hat, ist er kein Flow. Massenbilanz pruefen: was hineingeht, muss irgendwo bleiben oder herausgehen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorDynamics Notes
  3. 3

    Phase 3: Auxiliaries und Beziehungen

    60 min

    Hilfsvariablen (Auxiliaries) hinzufuegen, die Flows beeinflussen (Conversion-Rate, Kapazitaet, Verzoegerung). Beziehungen mathematisch formulieren (Flow = Stock * Rate). Hinweis: Auxiliaries machen Modelle realistisch. Wenn Flows direkt von Stocks abhaengen, fehlt Mechanismus. Zwischenschritt explizit machen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorSimulation Hypotheses
  4. 4

    Phase 4: Kalibrierung mit Daten

    2-4 h

    Modell mit Reference-Mode-Daten fuettern. Parameterwerte so anpassen, dass Simulation historische Daten reproduziert (mit akzeptabler Abweichung). Sensitivity Analysis fuer kritische Parameter. Hinweis: Wenn das Modell die Vergangenheit nicht erklaert, ist es fuer die Zukunft unbrauchbar. Erst kalibrieren, dann prognostizieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorStock and Flow Model
  5. 5

    Phase 5: Szenarien und Interventionen

    60-120 min

    Mehrere Szenarien simulieren: Baseline, Intervention A, Intervention B. Stock-Trajektorien vergleichen. Effekt nach 3, 6, 12 Monaten dokumentieren. Hinweis: Verzoegerungen sichtbar machen. Manche Interventionen zeigen erst nach Monaten Wirkung, das ist Lernpunkt, nicht Modellfehler. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerDynamics Notes
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerStock and Flow Model
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Stock and Flow Diagram

## Ziel
Artefakt: Stock and Flow Model

## Arbeitsfrage
Wie veraendert sich der zentrale Stock ueber Zeit, welche Flows und Rueckkopplungen treiben das Verhalten, und welche Intervention veraendert die Dynamik strukturell?

## Kontext
Reference-Mode-Daten; CLD-Modell; bekannte Constraints (Kapazitaeten, Budgets, Vertraege); historische Interventionen und deren Wirkung; Hypothesen ueber Verzoegerungen.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 Tage initial, danach Verfeinerung
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein System-Dynamics-erfahrener Modellierer; Domainexperte mit Datenkenntnis; Stakeholder mit Entscheidungsmandat; ein Reviewer fuer Plausibilitaet.
- Owner: Ein System-Dynamics-erfahrener Modellierer
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Stock and Flow Model hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Whiteboard oder digitales Modellierungstool (Stella, Vensim, Insight Maker); Notation: Stocks als Kaesten, Flows als Rohre mit Ventil, Wolken als Source/Sink; Daten-Snapshots; Variablenliste mit Einheiten.

## Vorbereitung
Modellierungstool installieren oder Whiteboard mit klarer Notation. Einheiten pro Variable festlegen (Stueck, Stunden, EUR). Regel: Stocks sind Zustaende, Flows sind Raten. Kein Pfeil ohne Einheit pro Zeit.

## Agenda
1. Phase 1: Stocks identifizieren (45 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Aus CLD die Variablen herausnehmen, die Akkumulationen sind (Bestaende, Saldo, Population). Pro Stock Einheit und aktuelle Baseline festlegen. Hinweis: Stocks und Flows verwechseln ist haeufigster Fehler. Faustregel: bei einem Stop der Welt veraendert sich ein Stock weiter (haengt von Vergangenheit ab), Flows sind sofort null. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Stock and Flow Model

2. Phase 2: Flows zuordnen (60 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Stock Inflows und Outflows definieren. Pro Flow Einheit pro Zeit (z. B. Anmeldungen/Woche). Source oder Sink als Wolke kennzeichnen, wenn Flow extern. Hinweis: Wenn ein Flow keine Einheit pro Zeit hat, ist er kein Flow. Massenbilanz pruefen: was hineingeht, muss irgendwo bleiben oder herausgehen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Dynamics Notes

3. Phase 3: Auxiliaries und Beziehungen (60 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Hilfsvariablen (Auxiliaries) hinzufuegen, die Flows beeinflussen (Conversion-Rate, Kapazitaet, Verzoegerung). Beziehungen mathematisch formulieren (Flow = Stock * Rate). Hinweis: Auxiliaries machen Modelle realistisch. Wenn Flows direkt von Stocks abhaengen, fehlt Mechanismus. Zwischenschritt explizit machen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Simulation Hypotheses

4. Phase 4: Kalibrierung mit Daten (2-4 h)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Modell mit Reference-Mode-Daten fuettern. Parameterwerte so anpassen, dass Simulation historische Daten reproduziert (mit akzeptabler Abweichung). Sensitivity Analysis fuer kritische Parameter. Hinweis: Wenn das Modell die Vergangenheit nicht erklaert, ist es fuer die Zukunft unbrauchbar. Erst kalibrieren, dann prognostizieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Stock and Flow Model

5. Phase 5: Szenarien und Interventionen (60-120 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Mehrere Szenarien simulieren: Baseline, Intervention A, Intervention B. Stock-Trajektorien vergleichen. Effekt nach 3, 6, 12 Monaten dokumentieren. Hinweis: Verzoegerungen sichtbar machen. Manche Interventionen zeigen erst nach Monaten Wirkung, das ist Lernpunkt, nicht Modellfehler. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Dynamics Notes

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Stock and Flow Model

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Stock and Flow Model
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Stock and Flow Model: Stock and Flow Diagram

## Arbeitsfrage
Wie veraendert sich der zentrale Stock ueber Zeit, welche Flows und Rueckkopplungen treiben das Verhalten, und welche Intervention veraendert die Dynamik strukturell?

## Kontext
Reference-Mode-Daten; CLD-Modell; bekannte Constraints (Kapazitaeten, Budgets, Vertraege); historische Interventionen und deren Wirkung; Hypothesen ueber Verzoegerungen.

## Beteiligte
- Owner: Ein System-Dynamics-erfahrener Modellierer
- Teilnehmende: Ein System-Dynamics-erfahrener Modellierer; Domainexperte mit Datenkenntnis; Stakeholder mit Entscheidungsmandat; ein Reviewer fuer Plausibilitaet.

## Input
Whiteboard oder digitales Modellierungstool (Stella, Vensim, Insight Maker); Notation: Stocks als Kaesten, Flows als Rohre mit Ventil, Wolken als Source/Sink; Daten-Snapshots; Variablenliste mit Einheiten.

## Vorlage
# Stock and Flow Diagram Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Stock and Flow Model:
- Dynamics Notes:
- Simulation Hypotheses:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Stock and Flow Model ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Stock and Flow Diagram Arbeitsvorlage

# Stock and Flow Diagram Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Stock and Flow Model:
- Dynamics Notes:
- Simulation Hypotheses:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Stock and Flow Model.
  • Modell als Datei im Git versionieren (XMILE-Format oder Tool-spezifisch). Pro Iteration eigene Version, Aenderungen an Parametern oder Struktur mit Begruendung dokumentieren. Reference-Mode-Daten und Simulationsergebnisse separat archivieren.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.