Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Risk Matrix
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Skala kalibrieren
10 minSkalen-Definitionen gemeinsam durchgehen. Mindestens ein Beispiel pro Stufe (z. B. „A=5: Komplettausfall >24h“, „A=1: Tooltip falsch“). Konsens festhalten. Hinweis: Ohne kalibrierte Skala wird Bewertung Bauchgefühl. Wenn Beispiele nicht spontan greifbar, Skala-Definition vor Workshop schärfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRisikomatrix - 2
Phase 2: Risiken einzeln einordnen
15-30 minPro Risiko Karte vorlesen, Team schätzt W und A getrennt (z. B. per Daumen-Zeichen oder Voting-Tool). Bei Divergenz kurz diskutieren, dann Konsens-Wert oder Mittel. Hinweis: Maximal 2 min Diskussion pro Risiko. Wenn keine Konvergenz, höheren Wert nehmen (Vorsichtsprinzip). Endlose Debatten sind Symptom für unklare Skala. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorTop-Risiko-Liste - 3
Phase 3: Zonen-Analyse
10 minVerteilung der Risiken auf Zonen prüfen. Rote Zone als Top-Liste extrahieren. Gelbe Zone als Beobachtungsliste. Grüne Zone als „Accepted“ dokumentieren. Hinweis: Mehr als 10 rote Risiken ist Signal für unterbewertetes System oder zu strenge Skala. Skala neu kalibrieren oder Risikoreduktion vor weiterem Vorhaben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRisikomatrix - 4
Phase 4: Maßnahmen pro Hochrisiko
15-20 minPro rotem Risiko Maßnahme definieren: Vermeiden, Vermindern (Mitigate), Transferieren oder Akzeptieren. Owner und Frist setzen. Übergabe an ROAM-Board oder RAID-Log. Hinweis: Ohne Maßnahme ist Matrix Bilderbuch. Mindestens jede rote Zone hat Owner und nächste Aktion. „Akzeptieren“ ist valide Maßnahme, muss aber bewusst dokumentiert sein. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerTop-Risiko-Liste - 5
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerRisikomatrix
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Risk Matrix
## Ziel
Artefakt: Risikomatrix
## Arbeitsfrage
Wo verortet jedes Risiko sich auf der Wahrscheinlichkeits-Auswirkungs-Skala, und welche Risiken brauchen sofort Aktion, welche Beobachtung, welche akzeptierte Inkaufnahme?
## Kontext
Risikoliste vorab verteilt; schriftliche Definition der Skalen (z. B. Wahrscheinlichkeit 1=selten, 5=fast sicher; Auswirkung 1=kosmetisch, 5=existenzbedrohend); Zonen-Definition (grün=akzeptieren, gelb=beobachten, rot=Aktion).
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Skala wachhält und Konsens moderiert; 3-10 Teilnehmer mit Risiko-Kontext (Engineering, Operations, Compliance, Product, Sponsor); ein Scribe für Bewertung und Aktionen.
- Owner: Ein Facilitator, der Skala wachhält und Konsens moderiert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Risikomatrix hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Matrix (3x3 oder 5x5, Wahrscheinlichkeit horizontal, Auswirkung vertikal); farbliche Zonen (grün/gelb/rot); Risikoliste als Karten; Skala-Definitionen sichtbar; Timer.
## Vorbereitung
Matrix-Raster auf Board zeichnen (5x5 üblich). Skala-Werte beschriften. Zonen farblich markieren (grün=W*A 1-6, gelb=7-14, rot=15-25). Skalendefinitionen als Banner sichtbar.
## Agenda
1. Phase 1: Skala kalibrieren (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Skalen-Definitionen gemeinsam durchgehen. Mindestens ein Beispiel pro Stufe (z. B. „A=5: Komplettausfall >24h“, „A=1: Tooltip falsch“). Konsens festhalten. Hinweis: Ohne kalibrierte Skala wird Bewertung Bauchgefühl. Wenn Beispiele nicht spontan greifbar, Skala-Definition vor Workshop schärfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Risikomatrix
2. Phase 2: Risiken einzeln einordnen (15-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Risiko Karte vorlesen, Team schätzt W und A getrennt (z. B. per Daumen-Zeichen oder Voting-Tool). Bei Divergenz kurz diskutieren, dann Konsens-Wert oder Mittel. Hinweis: Maximal 2 min Diskussion pro Risiko. Wenn keine Konvergenz, höheren Wert nehmen (Vorsichtsprinzip). Endlose Debatten sind Symptom für unklare Skala. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Top-Risiko-Liste
3. Phase 3: Zonen-Analyse (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Verteilung der Risiken auf Zonen prüfen. Rote Zone als Top-Liste extrahieren. Gelbe Zone als Beobachtungsliste. Grüne Zone als „Accepted“ dokumentieren. Hinweis: Mehr als 10 rote Risiken ist Signal für unterbewertetes System oder zu strenge Skala. Skala neu kalibrieren oder Risikoreduktion vor weiterem Vorhaben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Risikomatrix
4. Phase 4: Maßnahmen pro Hochrisiko (15-20 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro rotem Risiko Maßnahme definieren: Vermeiden, Vermindern (Mitigate), Transferieren oder Akzeptieren. Owner und Frist setzen. Übergabe an ROAM-Board oder RAID-Log. Hinweis: Ohne Maßnahme ist Matrix Bilderbuch. Mindestens jede rote Zone hat Owner und nächste Aktion. „Akzeptieren“ ist valide Maßnahme, muss aber bewusst dokumentiert sein. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Top-Risiko-Liste
5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Risikomatrix
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Risikomatrix
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Risikomatrix: Risk Matrix
## Arbeitsfrage
Wo verortet jedes Risiko sich auf der Wahrscheinlichkeits-Auswirkungs-Skala, und welche Risiken brauchen sofort Aktion, welche Beobachtung, welche akzeptierte Inkaufnahme?
## Kontext
Risikoliste vorab verteilt; schriftliche Definition der Skalen (z. B. Wahrscheinlichkeit 1=selten, 5=fast sicher; Auswirkung 1=kosmetisch, 5=existenzbedrohend); Zonen-Definition (grün=akzeptieren, gelb=beobachten, rot=Aktion).
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Skala wachhält und Konsens moderiert
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Skala wachhält und Konsens moderiert; 3-10 Teilnehmer mit Risiko-Kontext (Engineering, Operations, Compliance, Product, Sponsor); ein Scribe für Bewertung und Aktionen.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Matrix (3x3 oder 5x5, Wahrscheinlichkeit horizontal, Auswirkung vertikal); farbliche Zonen (grün/gelb/rot); Risikoliste als Karten; Skala-Definitionen sichtbar; Timer.
## Vorlage
# Risk Matrix Arbeitsmatrix
| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | | | | |
| 2 | | | | | |
| 3 | | | | | |
## Ergebnisartefakte
- Risikomatrix:
- Top-Risiko-Liste:
## Entscheidung oder Empfehlung
Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?
## Fertigstellungscheck
- Risikomatrix ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenRisk Matrix Arbeitsvorlage
# Risk Matrix Arbeitsmatrix
| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | | | | |
| 2 | | | | | |
| 3 | | | | | |
## Ergebnisartefakte
- Risikomatrix:
- Top-Risiko-Liste:
## Entscheidung oder Empfehlung
Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Risikomatrix.
- Pro Bewertungs-Runde Snapshot mit Datum. Bewertungs-Änderungen mit Begründung dokumentieren. Resolved Risiken als „Resolved“ markieren, nicht entfernen. Quartalsweise neue Matrix als Update, alte archivieren.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.