Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Process Mapping
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Trigger und Ende klaeren
15 minWas startet den Prozess, was beendet ihn. Wer ist Kunde des Outputs. Erwarteter Output schriftlich. Hinweis: Wenn Trigger oder Ende unklar sind, wird Map ausufernd. Sehr enge Definition zu Beginn schaerft Fokus. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProcess Map - 2
Phase 2: Hauptschritte
60 minSchrittweise von links nach rechts. Pro Schritt: Aktivitaet, Owner-Rolle (Swimlane), Tool, Dauer. Handoffs als Pfeile zwischen Swimlanes. Hinweis: Mitarbeitende erzaehlen Realitaet, nicht Wunsch. Bei Diskrepanz „Sollten“ vs. „Tun“ beide kennzeichnen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorHandoff List - 3
Phase 3: Entscheidungen und Varianten
30 minEntscheidungspunkte als Rauten. Verzweigungen aufnehmen. Haeufigkeit pro Variante schaetzen (% des Volumens). Hinweis: Wenn fuenf Varianten existieren und keine Volumendaten, Map wird unklar. Hauptpfad und seltene Sonderfaelle trennen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorImprovement Backlog - 4
Phase 4: Pain Points und Wartezeiten
30 minPain Points rot markieren: Wartezeit, Nacharbeit, Handoff-Reibung. Wartezeiten an Pfeilen einzeichnen. Daten falls vorhanden eintragen. Hinweis: Pain Points machen Map handlungsrelevant. Mindestens drei Pain Points pflicht. Wartezeit zwischen Schritten oft groesster Hebel. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProcess Map - 5
Phase 5: Verbesserungen
30 minPro Top-Pain Verbesserungsidee. Owner und Frist. Quick Wins separat von strukturellen Aenderungen markieren. Hinweis: Maximal drei Verbesserungen pro Workshop. Mehr verteilt Energie. Wenn alles dringend ist, ist nichts dringend. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerHandoff List - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerProcess Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Process Mapping
## Ziel
Artefakt: Process Map
## Arbeitsfrage
Wie laeuft der Prozess tatsaechlich ab, wer macht was, wo entstehen Wartezeiten und Handoffs, und wo liegen Verbesserungspotenziale?
## Kontext
Prozess-Trigger, Ende und Hauptschritte; bekannte Probleme; Cycle Times oder Wartezeiten falls vorhanden; Tools entlang des Prozesses.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 2-4 h
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator; Prozess-Owner; ein Mitarbeitender pro Rolle im Prozess; ein Scribe; optional Kunde oder Empfaenger des Outputs.
- Owner: Ein Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Process Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro mit Swimlane-Layout; Symbol-Set (Aktivitaet, Entscheidung, Dokument, Start, Ende); Stickies mit Aktivitaetsnamen; Stoppuhr oder Zeiterfassung.
## Vorbereitung
Swimlanes pro Rolle. Trigger links, Ende rechts. Pro Aktivitaet Stickies mit Verb (z. B. „pruefe Beleg“). Entscheidungen als Rauten. Regel: Mitarbeitende beschreiben Schritte, Manager hoeren zu.
## Agenda
1. Phase 1: Trigger und Ende klaeren (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Was startet den Prozess, was beendet ihn. Wer ist Kunde des Outputs. Erwarteter Output schriftlich. Hinweis: Wenn Trigger oder Ende unklar sind, wird Map ausufernd. Sehr enge Definition zu Beginn schaerft Fokus. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Process Map
2. Phase 2: Hauptschritte (60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Schrittweise von links nach rechts. Pro Schritt: Aktivitaet, Owner-Rolle (Swimlane), Tool, Dauer. Handoffs als Pfeile zwischen Swimlanes. Hinweis: Mitarbeitende erzaehlen Realitaet, nicht Wunsch. Bei Diskrepanz „Sollten“ vs. „Tun“ beide kennzeichnen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Handoff List
3. Phase 3: Entscheidungen und Varianten (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Entscheidungspunkte als Rauten. Verzweigungen aufnehmen. Haeufigkeit pro Variante schaetzen (% des Volumens). Hinweis: Wenn fuenf Varianten existieren und keine Volumendaten, Map wird unklar. Hauptpfad und seltene Sonderfaelle trennen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Improvement Backlog
4. Phase 4: Pain Points und Wartezeiten (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pain Points rot markieren: Wartezeit, Nacharbeit, Handoff-Reibung. Wartezeiten an Pfeilen einzeichnen. Daten falls vorhanden eintragen. Hinweis: Pain Points machen Map handlungsrelevant. Mindestens drei Pain Points pflicht. Wartezeit zwischen Schritten oft groesster Hebel. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Process Map
5. Phase 5: Verbesserungen (30 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Top-Pain Verbesserungsidee. Owner und Frist. Quick Wins separat von strukturellen Aenderungen markieren. Hinweis: Maximal drei Verbesserungen pro Workshop. Mehr verteilt Energie. Wenn alles dringend ist, ist nichts dringend. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Handoff List
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Process Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Process Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Process Map: Process Mapping
## Arbeitsfrage
Wie laeuft der Prozess tatsaechlich ab, wer macht was, wo entstehen Wartezeiten und Handoffs, und wo liegen Verbesserungspotenziale?
## Kontext
Prozess-Trigger, Ende und Hauptschritte; bekannte Probleme; Cycle Times oder Wartezeiten falls vorhanden; Tools entlang des Prozesses.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator
- Teilnehmende: Ein Facilitator; Prozess-Owner; ein Mitarbeitender pro Rolle im Prozess; ein Scribe; optional Kunde oder Empfaenger des Outputs.
## Input
Whiteboard oder Miro mit Swimlane-Layout; Symbol-Set (Aktivitaet, Entscheidung, Dokument, Start, Ende); Stickies mit Aktivitaetsnamen; Stoppuhr oder Zeiterfassung.
## Vorlage
# Process Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Process Map:
- Handoff List:
- Improvement Backlog:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Process Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenProcess Mapping Arbeitsvorlage
# Process Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Process Map:
- Handoff List:
- Improvement Backlog:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Process Map.
- Pro Iteration eigene Version mit Datum. Current State und Future State separat halten. Aenderungen mit Begruendung dokumentieren. Bei groesseren Aenderungen neuer Eintrag, Vorgaenger archivieren.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.