Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Problem Interview
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 5-12 Interviews. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Aufwärmen und Kontext
5-10 minVorstellung, Zweck des Gesprächs in einem Satz („Wir erforschen, wie Menschen wie Sie X handhaben, ohne etwas zu verkaufen“). Aufnahme starten, DSGVO-Hinweis. Hinweis: Wenn die Person nach Lösung fragt, vertrösten („Erzähle ich gern, vorher würde ich aber gerne verstehen wie es heute läuft“). Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProblem Evidence - 2
Phase 2: Konkrete Situation
10-15 minFrage nach letzter konkreter Situation, in der das Thema relevant war. „Erzählen Sie mir Schritt für Schritt, wie das ablief.“ Mitnotieren mit Zeitpunkten. Hinweis: Vergangene Situation schlägt hypothetische Antwort. „Was haben Sie da gemacht?“ ist Gold, „Was würden Sie tun?“ ist Wunschdenken. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRisk Notes - 3
Phase 3: Schmerz und Häufigkeit
10-15 minTiefer fragen: Wie oft passiert das? Was hat es gekostet (Zeit, Geld, Stimmung)? Wie wichtig im Vergleich zu anderen Themen? „Erzählen Sie mehr darüber“ als Standardfollow-up. Hinweis: Konkrete Zahlen (Stunden, Euro, Häufigkeit pro Woche) liefern belastbare Belege. Ohne Zahlen bleibt es Eindruck. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorCustomer Segments - 4
Phase 4: Workarounds und Alternativen
5-10 minWas tut die Person heute, um das Problem zu adressieren? Welche Tools, Tricks, Kollegen, Workarounds? Wie zufrieden damit? Hinweis: Existierende Workarounds zeigen das echte Investmentniveau. Wer Workaround hat, hat das Problem ernst, wer nichts tut, hat es entweder nicht oder hat resigniert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProblem Evidence - 5
Phase 5: Abschluss und Notizen
5-10 minDrei wichtigste Take-aways zurückspiegeln und gegenchecken. Bedanken. Sofort Notizen ergänzen, drei Zitate mit Zeitstempel markieren, Problemhypothese-Belege in Template eintragen. Hinweis: Notizen-Ergänzung innerhalb 30 min. Sonst zerfasern die Detailerinnerungen und das Interview verliert die Hälfte seines Wertes. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerRisk Notes - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerProblem Evidence
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Problem Interview
## Ziel
Artefakt: Problem Evidence
## Arbeitsfrage
Ist das vermutete Problem für die Zielperson real, häufig und schmerzhaft genug, um Lösungsinvest zu rechtfertigen?
## Kontext
Problemhypothese als ein Satz; Zielsegment mit konkreter Persona; Ausschlusskriterien; Anreiz; rechtliche Einwilligung.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min je Interview, plus 20 min Synthese pro Interview
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Interviewer mit Discovery-Praxis; Note-Taker oder Transkript-Tool; Recruiter; ein Synthese-Team von zwei bis vier Personen nach den Interviews.
- Owner: Interviewer mit Discovery-Praxis
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Problem Evidence hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Interview-Leitfaden mit 5-7 offenen Fragen rund um die Problemhypothese; Aufnahme-Tool mit Einwilligung; Notizen-Template mit Spalten Situation, Frequenz, Schmerz, Workaround; Rekrutierungsplan.
## Vorbereitung
Aufnahme mit Einwilligung. Leitfaden offen halten, keine geschlossenen Fragen. Notizen-Template kopieren. Vor dem Gespräch Vor-Annahmen aufschreiben, um sie zu hinterfragen.
## Agenda
1. Phase 1: Aufwärmen und Kontext (5-10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Vorstellung, Zweck des Gesprächs in einem Satz („Wir erforschen, wie Menschen wie Sie X handhaben, ohne etwas zu verkaufen“). Aufnahme starten, DSGVO-Hinweis. Hinweis: Wenn die Person nach Lösung fragt, vertrösten („Erzähle ich gern, vorher würde ich aber gerne verstehen wie es heute läuft“). Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Problem Evidence
2. Phase 2: Konkrete Situation (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Frage nach letzter konkreter Situation, in der das Thema relevant war. „Erzählen Sie mir Schritt für Schritt, wie das ablief.“ Mitnotieren mit Zeitpunkten. Hinweis: Vergangene Situation schlägt hypothetische Antwort. „Was haben Sie da gemacht?“ ist Gold, „Was würden Sie tun?“ ist Wunschdenken. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Risk Notes
3. Phase 3: Schmerz und Häufigkeit (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Tiefer fragen: Wie oft passiert das? Was hat es gekostet (Zeit, Geld, Stimmung)? Wie wichtig im Vergleich zu anderen Themen? „Erzählen Sie mehr darüber“ als Standardfollow-up. Hinweis: Konkrete Zahlen (Stunden, Euro, Häufigkeit pro Woche) liefern belastbare Belege. Ohne Zahlen bleibt es Eindruck. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Customer Segments
4. Phase 4: Workarounds und Alternativen (5-10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Was tut die Person heute, um das Problem zu adressieren? Welche Tools, Tricks, Kollegen, Workarounds? Wie zufrieden damit? Hinweis: Existierende Workarounds zeigen das echte Investmentniveau. Wer Workaround hat, hat das Problem ernst, wer nichts tut, hat es entweder nicht oder hat resigniert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Problem Evidence
5. Phase 5: Abschluss und Notizen (5-10 min)
Owner: Owner
Aktion: Drei wichtigste Take-aways zurückspiegeln und gegenchecken. Bedanken. Sofort Notizen ergänzen, drei Zitate mit Zeitstempel markieren, Problemhypothese-Belege in Template eintragen. Hinweis: Notizen-Ergänzung innerhalb 30 min. Sonst zerfasern die Detailerinnerungen und das Interview verliert die Hälfte seines Wertes. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Risk Notes
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Problem Evidence
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Problem Evidence
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Problem Evidence: Problem Interview
## Arbeitsfrage
Ist das vermutete Problem für die Zielperson real, häufig und schmerzhaft genug, um Lösungsinvest zu rechtfertigen?
## Kontext
Problemhypothese als ein Satz; Zielsegment mit konkreter Persona; Ausschlusskriterien; Anreiz; rechtliche Einwilligung.
## Beteiligte
- Owner: Interviewer mit Discovery-Praxis
- Teilnehmende: Interviewer mit Discovery-Praxis; Note-Taker oder Transkript-Tool; Recruiter; ein Synthese-Team von zwei bis vier Personen nach den Interviews.
## Input
Interview-Leitfaden mit 5-7 offenen Fragen rund um die Problemhypothese; Aufnahme-Tool mit Einwilligung; Notizen-Template mit Spalten Situation, Frequenz, Schmerz, Workaround; Rekrutierungsplan.
## Vorlage
# Problem Interview Arbeitsvorlage
## Ziel
Validiert, ob ein vermutetes Problem real, wichtig und häufig genug ist.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Problem Evidence:
- Risk Notes:
- Customer Segments:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Problem Evidence ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenProblem Interview Arbeitsvorlage
# Problem Interview Arbeitsvorlage
## Ziel
Validiert, ob ein vermutetes Problem real, wichtig und häufig genug ist.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Problem Evidence:
- Risk Notes:
- Customer Segments:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Problem Evidence.
- Pro Discovery-Welle eigener Ordner mit Datum und Hypothese. Synthese-Dokument als Living Document. Pro Hypothese Status (bestätigt, widerlegt, modifiziert) führen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.