methodatlas
Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session90-120 minWorkshopProblem Statement

Session: Problem Framing Workshop

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 4-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Symptome sammeln

    20 min

    Jede Person notiert in Stille beobachtete Symptome auf Stickies, eine Aussage pro Sticky. Anschliessend reihum vorstellen und in Zone 1 clustern. Keine Diskussion über Ursachen. Hinweis: Wenn Stickies bereits Ursachen oder Lösungen enthalten, in eine Parkplatz-Zone verschieben. Sonst springt die Gruppe zu früh in Loesungsmodus. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorProblem Statement
  2. 2

    Phase 2: Betroffene und Auswirkungen

    25 min

    Pro Symptom-Cluster konkrete Betroffene benennen (Rolle, nicht Person) und messbare Auswirkung beschreiben (Geld, Zeit, Risiko). In Zone 2 und 3 dokumentieren. Hinweis: Wenn die Auswirkung nicht in Zahlen oder klaren Konsequenzen formulierbar ist, ist das Symptom vermutlich kein Problem, sondern Geschmacksfrage. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorScope Grenzen
  3. 3

    Phase 3: Problem-Statement entwerfen

    25 min

    Zwei bis drei konkurrierende Problem-Statements im Format 'Wer hat welche Schwierigkeit in welcher Situation mit welcher Folge' formulieren. Pro Statement Heatmap-Voting (3 Punkte pro Person). Hinweis: Verzichten auf Lösungsverbote im Statement. Ein gutes Statement loest noch nicht, sondern beschreibt nur. Wenn alle Statements gleich aussehen, fehlt Perspektivenvielfalt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorAnnahmenliste
  4. 4

    Phase 4: Schärfen und Owner

    20 min

    Top-Statement nehmen, Begriffe definieren, Out-of-Scope dokumentieren, Erfolgskriterium für 'Problem gelöst' festhalten, Owner und nächsten Schritt benennen. Hinweis: Wenn der Sponsor das Statement nicht freigeben kann, ist entweder die falsche Person im Raum oder der Sponsor will keine Festlegung. Beides klären, nicht überspielen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerNächste Analysefragen
  5. 5

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerProblem Statement
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Problem Framing Workshop

## Ziel
Artefakt: Problem Statement

## Arbeitsfrage
Welches konkrete Problem, für welche Betroffenen, mit welcher Auswirkung soll im nächsten Schritt bearbeitet werden?

## Kontext
Anlass und Trigger des Workshops; relevante Daten oder Tickets der letzten 90 Tage; aktuelle Hypothesen aus dem Team; bekannte Tabus oder politische Sensitivitäten beim Sponsor.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 90-120 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator (neutral, ohne Lösungspräferenz); ein Sponsor mit Entscheidungsbefugnis (mindestens 60 min anwesend); 4-8 Teilnehmer aus Fachbereichen, die das Problem unterschiedlich erleben; ein Scribe für Wortlaut-Mitschrift.
- Owner: Ein Facilitator (neutral, ohne Lösungspräferenz)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Problem Statement hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit vier Zonen (Symptome, Betroffene, Auswirkungen, Problem-Statement); farbige Stickies; Timer; Vorab-Briefing als PDF; Liste bisher gescheiterter Lösungsversuche.

## Vorbereitung
Raum so stellen, dass alle die Wand sehen. Vier Zonen vorab beschriften. Workshop-Regel ansagen: Symptome trennen von Ursachen, keine Lösungen vor der Problemdefinition. Timer für jede Phase sichtbar.

## Agenda
1. Phase 1: Symptome sammeln (20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Jede Person notiert in Stille beobachtete Symptome auf Stickies, eine Aussage pro Sticky. Anschliessend reihum vorstellen und in Zone 1 clustern. Keine Diskussion über Ursachen. Hinweis: Wenn Stickies bereits Ursachen oder Lösungen enthalten, in eine Parkplatz-Zone verschieben. Sonst springt die Gruppe zu früh in Loesungsmodus. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Problem Statement

2. Phase 2: Betroffene und Auswirkungen (25 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Symptom-Cluster konkrete Betroffene benennen (Rolle, nicht Person) und messbare Auswirkung beschreiben (Geld, Zeit, Risiko). In Zone 2 und 3 dokumentieren. Hinweis: Wenn die Auswirkung nicht in Zahlen oder klaren Konsequenzen formulierbar ist, ist das Symptom vermutlich kein Problem, sondern Geschmacksfrage. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Scope Grenzen

3. Phase 3: Problem-Statement entwerfen (25 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Zwei bis drei konkurrierende Problem-Statements im Format 'Wer hat welche Schwierigkeit in welcher Situation mit welcher Folge' formulieren. Pro Statement Heatmap-Voting (3 Punkte pro Person). Hinweis: Verzichten auf Lösungsverbote im Statement. Ein gutes Statement loest noch nicht, sondern beschreibt nur. Wenn alle Statements gleich aussehen, fehlt Perspektivenvielfalt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Annahmenliste

4. Phase 4: Schärfen und Owner (20 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Top-Statement nehmen, Begriffe definieren, Out-of-Scope dokumentieren, Erfolgskriterium für 'Problem gelöst' festhalten, Owner und nächsten Schritt benennen. Hinweis: Wenn der Sponsor das Statement nicht freigeben kann, ist entweder die falsche Person im Raum oder der Sponsor will keine Festlegung. Beides klären, nicht überspielen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Nächste Analysefragen

5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Problem Statement

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Problem Statement
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Problem Statement: Problem Framing Workshop

## Arbeitsfrage
Welches konkrete Problem, für welche Betroffenen, mit welcher Auswirkung soll im nächsten Schritt bearbeitet werden?

## Kontext
Anlass und Trigger des Workshops; relevante Daten oder Tickets der letzten 90 Tage; aktuelle Hypothesen aus dem Team; bekannte Tabus oder politische Sensitivitäten beim Sponsor.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator (neutral, ohne Lösungspräferenz)
- Teilnehmende: Ein Facilitator (neutral, ohne Lösungspräferenz); ein Sponsor mit Entscheidungsbefugnis (mindestens 60 min anwesend); 4-8 Teilnehmer aus Fachbereichen, die das Problem unterschiedlich erleben; ein Scribe für Wortlaut-Mitschrift.

## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit vier Zonen (Symptome, Betroffene, Auswirkungen, Problem-Statement); farbige Stickies; Timer; Vorab-Briefing als PDF; Liste bisher gescheiterter Lösungsversuche.

## Vorlage
# Problem Frame

## Problemstatement

Für wen ist welches Problem in welchem Kontext relevant?

## Betroffene Zielgruppe

Wer erlebt das Problem, wie oft und woran merken wir es?

## Evidenz

Welche Daten, Beobachtungen oder Beispiele stützen das Problem?

## Wirkung

Welche Kosten, Risiken oder verpassten Chancen entstehen?

## Nicht-Ziele

Was lösen wir bewusst nicht?

## Nächste Lernfrage

Was müssen wir als Nächstes herausfinden?

## Fertigstellungscheck
- Problem Statement ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Problem Frame

# Problem Frame

## Problemstatement

Für wen ist welches Problem in welchem Kontext relevant?

## Betroffene Zielgruppe

Wer erlebt das Problem, wie oft und woran merken wir es?

## Evidenz

Welche Daten, Beobachtungen oder Beispiele stützen das Problem?

## Wirkung

Welche Kosten, Risiken oder verpassten Chancen entstehen?

## Nicht-Ziele

Was lösen wir bewusst nicht?

## Nächste Lernfrage

Was müssen wir als Nächstes herausfinden?
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Problem Statement.
  • Datum, Sponsor und Facilitator im Header. Spätere Reframings als neue Version mit klarer Begründung, alte Version bleibt verlinkt und nicht überschrieben.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.