Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Peer Instruction
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 6-50. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Concept Question stellen
2-3 min je FrageFrage und Optionen vorstellen. Verständnis der Frage sichern (nicht der Antwort). Klar, dass mehrere Optionen plausibel klingen, nur eine ist richtig. Hinweis: Wenn Lernende nachfragen müssen, was die Frage meint, ist die Frage schlecht formuliert. Vor dem Workshop pilotieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorConcept Questions - 2
Phase 2: Individuell abstimmen
1-2 min je FrageSolo-Abstimmung ohne Gespräch. Voting-Tool oder Karten. Stille zwingt zu eigenem Denken statt zu Sozial-Anpassung. Hinweis: Wenn Lernende sich umsehen, was andere wählen, ist Anonymität des Voting-Tools wichtig oder Karten verdeckt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorVote Results - 3
Phase 3: Antwortverteilung zeigen
1-2 min je FrageVerteilung anonym visualisieren. Bei klarem Konsens (über 80% richtig) kurzes Resümee und nächste Frage. Bei breiter Streuung Peer-Phase aktivieren. Hinweis: Verteilung 60-80% richtig ist Idealfall für Peer-Instruction. Bei unter 30% richtig ist Konzept noch nicht ausreichend gelehrt, Mini-Lektion einschieben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorLearning Notes - 4
Phase 4: Peer-Diskussion
3-5 min je FrageLernende diskutieren in Paaren oder Trios, idealerweise mit unterschiedlichen Antworten. Sie sollen sich gegenseitig erklären und zu einer gemeinsamen Antwort kommen. Hinweis: Peer-Erklärung wirkt oft besser als Lehrer-Erklärung, weil Peers den Missverständnis-Pfad selbst gegangen sind. Lehrender geht herum und hört zu, korrigiert nur bei massiven Fehlern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorConcept Questions - 5
Phase 5: Erneut abstimmen und erklären
3-5 min je FrageZweite Abstimmung. Verteilung zeigen, in der Regel steigt der Anteil richtiger Antworten deutlich. Lehrender erklärt anschließend die richtige Antwort und typische Distraktoren-Logik. Hinweis: Wenn nach Peer-Phase die richtige Quote nicht steigt, war die Frage entweder zu schwer oder die Mehrheit teilt ein Missverständnis. Lehrender liefert klare Erklärung, lernt aus dem Pattern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerVote Results - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerConcept Questions
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Peer Instruction
## Ziel
Artefakt: Concept Questions
## Arbeitsfrage
Verstehen die Lernenden das Konzept tief genug, um eine gut konstruierte Concept Question richtig zu beantworten, oder gibt es Verständnislücken, die Peer-Diskussion auflösen kann?
## Kontext
Lernziele und Zielgruppe; Concept Questions vorab konstruiert (mindestens drei pro Lernziel, jede mit konzeptioneller Distraktoren statt Detailfehler); erwartete Verteilung pro Frage; Zeitbudget pro Frage.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 10-20 min je Frage
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Lehrender oder Workshop-Leiter, der Fragen stellt und Diskussion moderiert; sechs bis fünfzig Lernende; ein Assistent für Voting-Setup bei großen Gruppen.
- Owner: Ein Lehrender oder Workshop-Leiter, der Fragen stellt und Diskussion moderiert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Concept Questions hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Concept Questions (Multiple-Choice mit konzeptionellen Distraktoren); Voting-System (Karten, Slido, Mentimeter, Klicker); Whiteboard für Antwortverteilung; Timer; Skript mit Lernzielen.
## Vorbereitung
Voting-Tool getestet. Concept Question und Antwortoptionen sichtbar machbar. Sitzordnung so, dass Peer-Diskussion in Paaren oder Trios möglich. Regel: erst Solo, dann Peer, dann nochmal Solo.
## Agenda
1. Phase 1: Concept Question stellen (2-3 min je Frage)
Owner: Facilitator
Aktion: Frage und Optionen vorstellen. Verständnis der Frage sichern (nicht der Antwort). Klar, dass mehrere Optionen plausibel klingen, nur eine ist richtig. Hinweis: Wenn Lernende nachfragen müssen, was die Frage meint, ist die Frage schlecht formuliert. Vor dem Workshop pilotieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Concept Questions
2. Phase 2: Individuell abstimmen (1-2 min je Frage)
Owner: Facilitator
Aktion: Solo-Abstimmung ohne Gespräch. Voting-Tool oder Karten. Stille zwingt zu eigenem Denken statt zu Sozial-Anpassung. Hinweis: Wenn Lernende sich umsehen, was andere wählen, ist Anonymität des Voting-Tools wichtig oder Karten verdeckt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Vote Results
3. Phase 3: Antwortverteilung zeigen (1-2 min je Frage)
Owner: Facilitator
Aktion: Verteilung anonym visualisieren. Bei klarem Konsens (über 80% richtig) kurzes Resümee und nächste Frage. Bei breiter Streuung Peer-Phase aktivieren. Hinweis: Verteilung 60-80% richtig ist Idealfall für Peer-Instruction. Bei unter 30% richtig ist Konzept noch nicht ausreichend gelehrt, Mini-Lektion einschieben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Learning Notes
4. Phase 4: Peer-Diskussion (3-5 min je Frage)
Owner: Facilitator
Aktion: Lernende diskutieren in Paaren oder Trios, idealerweise mit unterschiedlichen Antworten. Sie sollen sich gegenseitig erklären und zu einer gemeinsamen Antwort kommen. Hinweis: Peer-Erklärung wirkt oft besser als Lehrer-Erklärung, weil Peers den Missverständnis-Pfad selbst gegangen sind. Lehrender geht herum und hört zu, korrigiert nur bei massiven Fehlern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Concept Questions
5. Phase 5: Erneut abstimmen und erklären (3-5 min je Frage)
Owner: Owner
Aktion: Zweite Abstimmung. Verteilung zeigen, in der Regel steigt der Anteil richtiger Antworten deutlich. Lehrender erklärt anschließend die richtige Antwort und typische Distraktoren-Logik. Hinweis: Wenn nach Peer-Phase die richtige Quote nicht steigt, war die Frage entweder zu schwer oder die Mehrheit teilt ein Missverständnis. Lehrender liefert klare Erklärung, lernt aus dem Pattern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Vote Results
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Concept Questions
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Concept Questions
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Concept Questions: Peer Instruction
## Arbeitsfrage
Verstehen die Lernenden das Konzept tief genug, um eine gut konstruierte Concept Question richtig zu beantworten, oder gibt es Verständnislücken, die Peer-Diskussion auflösen kann?
## Kontext
Lernziele und Zielgruppe; Concept Questions vorab konstruiert (mindestens drei pro Lernziel, jede mit konzeptioneller Distraktoren statt Detailfehler); erwartete Verteilung pro Frage; Zeitbudget pro Frage.
## Beteiligte
- Owner: Ein Lehrender oder Workshop-Leiter, der Fragen stellt und Diskussion moderiert
- Teilnehmende: Ein Lehrender oder Workshop-Leiter, der Fragen stellt und Diskussion moderiert; sechs bis fünfzig Lernende; ein Assistent für Voting-Setup bei großen Gruppen.
## Input
Concept Questions (Multiple-Choice mit konzeptionellen Distraktoren); Voting-System (Karten, Slido, Mentimeter, Klicker); Whiteboard für Antwortverteilung; Timer; Skript mit Lernzielen.
## Vorlage
# Peer Instruction Arbeitsvorlage
## Ziel
Lernende beantworten Konzeptfragen, diskutieren mit Peers und stimmen erneut ab.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Concept Questions:
- Vote Results:
- Learning Notes:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Concept Questions ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenPeer Instruction Arbeitsvorlage
# Peer Instruction Arbeitsvorlage
## Ziel
Lernende beantworten Konzeptfragen, diskutieren mit Peers und stimmen erneut ab.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Concept Questions:
- Vote Results:
- Learning Notes:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Concept Questions.
- Pro Workshop oder Kurs ein Eintrag mit Datum und Lerngruppe. Frage-Pool wird über Zeit verfeinert; Distraktoren, die nie funktionieren, ersetzen oder umformulieren.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.