Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Opportunity Solution Tree
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-6. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Outcome anchor
10 minOutcome oben in den Tree setzen als klarer, messbarer Satz mit Baseline und Ziel. Zeitrahmen explizit (z. B. nächste 12 Wochen). Hinweis: Outcome muss eine User- oder Geschäftsmetrik sein, kein Output („Feature X launchen“). Falscher Outcome erzeugt falsche Opportunities. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOpportunity Solution Tree - 2
Phase 2: Opportunities aus Interview-Daten
30-45 minAus Interview-Highlights Customer-Bedarfe, Pain Points und Wünsche destillieren. Jede Opportunity als Nutzersicht-Satz formulieren („Ich möchte … damit …“). Doppelte zusammenfassen, in 3-5 Lanes clustern. Hinweis: Opportunities sind keine Solutions. „Faster Checkout“ ist Solution-Sprache, „Ich verliere bei langem Checkout Vertrauen“ ist Opportunity-Sprache. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorExperiment Backlog - 3
Phase 3: Eine Opportunity wählen
10 minTeam wählt EINE Opportunity zur Vertiefung. Auswahlkriterien: Outcome-Impact, Anzahl der Erwähnungen in Interviews, Adressierbarkeit. Hinweis: Mehr als eine gleichzeitig zerfasert den Fokus. Tree wächst über Zeit, nicht in einer Session. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorLearning Log - 4
Phase 4: Solutions divergieren
20-30 minPro gewählter Opportunity 3-5 Solutions sammeln. Erst quantitative Ideation (auch absurde), dann konvergieren. Solutions als kurze Aktion („Inline-Validierung“, „Optionalfelder verstecken“). Hinweis: Wenn nur eine Solution entsteht, ist Team-Bias zu stark. Mindestens 3 Solutions erzwingen, sonst entgeht die beste Variante. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOpportunity Solution Tree - 5
Phase 5: Experiments unter Solutions
20-30 minPro Solution mindestens ein Experiment definieren, das die riskigste Annahme prüft. Pro Experiment: Hypothese, Methode, Erfolgskriterium, geschätzter Aufwand, Owner. Hinweis: Experiment ist nicht „Solution bauen und schauen“. Es ist ein gezielter Test der Annahme (Prototyp-Test, Fake Door, Interview). Sonst ist es Delivery. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerExperiment Backlog - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerOpportunity Solution Tree
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Opportunity Solution Tree
## Ziel
Artefakt: Opportunity Solution Tree
## Arbeitsfrage
Welche Opportunity adressiert das Team als nächstes mit welcher Solution, und welches Experiment liefert das nächste Lernsignal?
## Kontext
Aktueller Outcome mit Zielwert und Baseline; rohe Interview-Notizen oder Highlight Reel der letzten Interviews; bestehende Solutions/Features im Backlog; Lernstand aus laufenden Experimenten.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 h initial, danach 30-60 min wöchentlich
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Product Trio (Product Manager, Designer, Engineering Lead) als Kern; optional Researcher; ein Owner für den Tree, der zwischen Sessions aktualisiert.
- Owner: Product Trio (Product Manager, Designer, Engineering Lead) als Kern
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Opportunity Solution Tree hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Visuelles Board (Miro, FigJam, Mural) mit hierarchischer Tree-Struktur; Sticky-Farben für Outcome (oben), Opportunities (Mitte), Solutions (unten), Experiments (Boden); Link zur Interview-Datenbank.
## Vorbereitung
Outcome oben in den Tree setzen, fett markieren. Drei bis fünf Opportunity-Lanes vorbereiten. Sticky-Konvention festlegen. Tree-Owner und Review-Cadence (z. B. wöchentlich Dienstag) festsetzen.
## Agenda
1. Phase 1: Outcome anchor (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Outcome oben in den Tree setzen als klarer, messbarer Satz mit Baseline und Ziel. Zeitrahmen explizit (z. B. nächste 12 Wochen). Hinweis: Outcome muss eine User- oder Geschäftsmetrik sein, kein Output („Feature X launchen“). Falscher Outcome erzeugt falsche Opportunities. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Opportunity Solution Tree
2. Phase 2: Opportunities aus Interview-Daten (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Aus Interview-Highlights Customer-Bedarfe, Pain Points und Wünsche destillieren. Jede Opportunity als Nutzersicht-Satz formulieren („Ich möchte … damit …“). Doppelte zusammenfassen, in 3-5 Lanes clustern. Hinweis: Opportunities sind keine Solutions. „Faster Checkout“ ist Solution-Sprache, „Ich verliere bei langem Checkout Vertrauen“ ist Opportunity-Sprache. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Experiment Backlog
3. Phase 3: Eine Opportunity wählen (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Team wählt EINE Opportunity zur Vertiefung. Auswahlkriterien: Outcome-Impact, Anzahl der Erwähnungen in Interviews, Adressierbarkeit. Hinweis: Mehr als eine gleichzeitig zerfasert den Fokus. Tree wächst über Zeit, nicht in einer Session. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Learning Log
4. Phase 4: Solutions divergieren (20-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro gewählter Opportunity 3-5 Solutions sammeln. Erst quantitative Ideation (auch absurde), dann konvergieren. Solutions als kurze Aktion („Inline-Validierung“, „Optionalfelder verstecken“). Hinweis: Wenn nur eine Solution entsteht, ist Team-Bias zu stark. Mindestens 3 Solutions erzwingen, sonst entgeht die beste Variante. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Opportunity Solution Tree
5. Phase 5: Experiments unter Solutions (20-30 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Solution mindestens ein Experiment definieren, das die riskigste Annahme prüft. Pro Experiment: Hypothese, Methode, Erfolgskriterium, geschätzter Aufwand, Owner. Hinweis: Experiment ist nicht „Solution bauen und schauen“. Es ist ein gezielter Test der Annahme (Prototyp-Test, Fake Door, Interview). Sonst ist es Delivery. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Experiment Backlog
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Opportunity Solution Tree
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Opportunity Solution Tree
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Opportunity Solution Tree: Opportunity Solution Tree
## Arbeitsfrage
Welche Opportunity adressiert das Team als nächstes mit welcher Solution, und welches Experiment liefert das nächste Lernsignal?
## Kontext
Aktueller Outcome mit Zielwert und Baseline; rohe Interview-Notizen oder Highlight Reel der letzten Interviews; bestehende Solutions/Features im Backlog; Lernstand aus laufenden Experimenten.
## Beteiligte
- Owner: Product Trio (Product Manager, Designer, Engineering Lead) als Kern
- Teilnehmende: Product Trio (Product Manager, Designer, Engineering Lead) als Kern; optional Researcher; ein Owner für den Tree, der zwischen Sessions aktualisiert.
## Input
Visuelles Board (Miro, FigJam, Mural) mit hierarchischer Tree-Struktur; Sticky-Farben für Outcome (oben), Opportunities (Mitte), Solutions (unten), Experiments (Boden); Link zur Interview-Datenbank.
## Vorlage
Outcome
- Messbares Ergebnis:
Opportunities
- Opportunity 1:
- Opportunity 2:
- Opportunity 3:
Solutions
- Lösungsidee je Opportunity:
Experiments
- Test:
- Erfolgskriterium:
- Owner:
- Datum:
## Fertigstellungscheck
- Opportunity Solution Tree ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenOpportunity Solution Tree Outline
Outcome
- Messbares Ergebnis:
Opportunities
- Opportunity 1:
- Opportunity 2:
- Opportunity 3:
Solutions
- Lösungsidee je Opportunity:
Experiments
- Test:
- Erfolgskriterium:
- Owner:
- Datum:- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Opportunity Solution Tree.
- Tree ist living document, einzelne Snapshots monatlich als Foto-Export für Historie. Verworfene Opportunities und Solutions nicht löschen, sondern als „verworfen, weil …“ markieren. Sonst wiederholen sich Diskussionen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.