Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Mad Sad Glad
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
0-5 min
5 minZeitraum nennen, Norm der Sicherheit wiederholen. Regel: jede Person 2-4 Stickies pro Bereich, ehrlich, ohne Filterung. Hinweis: Diese Eröffnung ist entscheidend. Wer hastig startet, signalisiert dem Team, dass Emotionen nicht wirklich willkommen sind. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorEmotion Board - 2
5-20 min
15 minStillarbeit: Stickies in Mad (ärgert), Sad (enttäuscht/traurig), Glad (energetisiert/dankbar). Konkrete Vorfälle, keine Allgemeinheiten. Hinweis: Bei online-Retros Anonymität anbieten; bei Vor-Ort-Retros Disziplin, ohne Vorab-Erklärung zu kleben. Konkret heißt: Datum oder Vorfall, nicht „Stimmung“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorThemes - 3
20-35 min
15 minReihum vorstellen, clustern. Bei Mad/Sad-Beiträgen Facilitator klärt mit „was steckt dahinter“, nicht „warum“. Glad-Beiträge laut benennen. Hinweis: „Warum“ provoziert Verteidigung. „Was steckt dahinter“ öffnet. Glad bewusst Raum geben, sonst kippt Stimmung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAction Items - 4
35-50 min
15 minCluster priorisieren (2 Dots pro Person). Pro Top-Cluster eine konkrete Aktion oder Erkenntnis. Maximal 3-4 Aktionen. Hinweis: Nicht jeder Cluster braucht Aktion; manche brauchen Anerkennung. Glad-Cluster brauchen oft „bewusst fortsetzen“, nicht „verbessern“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorEmotion Board - 5
50-60 min
10 minAktionen mit Owner und Datum. Vorherige Aktionen kurz reviewen. Schluss-Runde: pro Person 1 Wort zur aktuellen Stimmung. Hinweis: Schluss-Runde ist Pflicht. Wer eine Retro öffnet, sollte sie auch schließen. Ein-Wort-Check schließt den emotionalen Raum. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerThemes - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerEmotion Board
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Mad Sad Glad
## Ziel
Artefakt: Emotion Board
## Arbeitsfrage
Welche emotionalen Signale aus dem letzten Zeitraum verraten Lern- oder Veränderungsbedarf, und welche Aktionen folgen daraus?
## Kontext
Zeitraum klar; Hinweis an Team, dass Format emotional ist und auf psychologische Sicherheit angewiesen; bekannte Krisen oder Veränderungen, die das Team betroffen haben; vorherige Aktionen.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros; 3-10 Teammitglieder; optional externer Coach bei angespannter Lage; ein Scribe.
- Owner: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Emotion Board hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro mit drei Bereichen (Mad, Sad, Glad); Stickies in drei Farben (rot, blau, gelb empfohlen); Timer; geteilte Notizfläche für Actions; ggf. Anonymitäts-Option im Online-Tool.
## Vorbereitung
Drei Bereiche an die Wand. Norm ansagen: Beiträge sind valide, keine Bewertung der Emotion. Online: Anonymitäts-Option erlauben, falls vom Team gewünscht. Timer auf erste Phase.
## Agenda
1. 0-5 min (5 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Zeitraum nennen, Norm der Sicherheit wiederholen. Regel: jede Person 2-4 Stickies pro Bereich, ehrlich, ohne Filterung. Hinweis: Diese Eröffnung ist entscheidend. Wer hastig startet, signalisiert dem Team, dass Emotionen nicht wirklich willkommen sind. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Emotion Board
2. 5-20 min (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Stillarbeit: Stickies in Mad (ärgert), Sad (enttäuscht/traurig), Glad (energetisiert/dankbar). Konkrete Vorfälle, keine Allgemeinheiten. Hinweis: Bei online-Retros Anonymität anbieten; bei Vor-Ort-Retros Disziplin, ohne Vorab-Erklärung zu kleben. Konkret heißt: Datum oder Vorfall, nicht „Stimmung“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Themes
3. 20-35 min (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Reihum vorstellen, clustern. Bei Mad/Sad-Beiträgen Facilitator klärt mit „was steckt dahinter“, nicht „warum“. Glad-Beiträge laut benennen. Hinweis: „Warum“ provoziert Verteidigung. „Was steckt dahinter“ öffnet. Glad bewusst Raum geben, sonst kippt Stimmung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Action Items
4. 35-50 min (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Cluster priorisieren (2 Dots pro Person). Pro Top-Cluster eine konkrete Aktion oder Erkenntnis. Maximal 3-4 Aktionen. Hinweis: Nicht jeder Cluster braucht Aktion; manche brauchen Anerkennung. Glad-Cluster brauchen oft „bewusst fortsetzen“, nicht „verbessern“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Emotion Board
5. 50-60 min (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Aktionen mit Owner und Datum. Vorherige Aktionen kurz reviewen. Schluss-Runde: pro Person 1 Wort zur aktuellen Stimmung. Hinweis: Schluss-Runde ist Pflicht. Wer eine Retro öffnet, sollte sie auch schließen. Ein-Wort-Check schließt den emotionalen Raum. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Themes
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Emotion Board
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Emotion Board
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Emotion Board: Mad Sad Glad
## Arbeitsfrage
Welche emotionalen Signale aus dem letzten Zeitraum verraten Lern- oder Veränderungsbedarf, und welche Aktionen folgen daraus?
## Kontext
Zeitraum klar; Hinweis an Team, dass Format emotional ist und auf psychologische Sicherheit angewiesen; bekannte Krisen oder Veränderungen, die das Team betroffen haben; vorherige Aktionen.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros; 3-10 Teammitglieder; optional externer Coach bei angespannter Lage; ein Scribe.
## Input
Whiteboard oder Miro mit drei Bereichen (Mad, Sad, Glad); Stickies in drei Farben (rot, blau, gelb empfohlen); Timer; geteilte Notizfläche für Actions; ggf. Anonymitäts-Option im Online-Tool.
## Vorlage
# Mad Sad Glad Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Emotion Board:
- Themes:
- Action Items:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Emotion Board ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenMad Sad Glad Arbeitsvorlage
# Mad Sad Glad Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Emotion Board:
- Themes:
- Action Items:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Emotion Board.
- Pro Retro ein Eintrag in Serie. Sensible Inhalte mit Bedacht teilen, ggf. nur intern; Aktionen in geteiltes Trackingsystem überführen. Muster über mehrere Retros sichtbar machen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.