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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session30-60 minWorkshopEmotion Board

Session: Mad Sad Glad

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    0-5 min

    5 min

    Zeitraum nennen, Norm der Sicherheit wiederholen. Regel: jede Person 2-4 Stickies pro Bereich, ehrlich, ohne Filterung. Hinweis: Diese Eröffnung ist entscheidend. Wer hastig startet, signalisiert dem Team, dass Emotionen nicht wirklich willkommen sind. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorEmotion Board
  2. 2

    5-20 min

    15 min

    Stillarbeit: Stickies in Mad (ärgert), Sad (enttäuscht/traurig), Glad (energetisiert/dankbar). Konkrete Vorfälle, keine Allgemeinheiten. Hinweis: Bei online-Retros Anonymität anbieten; bei Vor-Ort-Retros Disziplin, ohne Vorab-Erklärung zu kleben. Konkret heißt: Datum oder Vorfall, nicht „Stimmung“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorThemes
  3. 3

    20-35 min

    15 min

    Reihum vorstellen, clustern. Bei Mad/Sad-Beiträgen Facilitator klärt mit „was steckt dahinter“, nicht „warum“. Glad-Beiträge laut benennen. Hinweis: „Warum“ provoziert Verteidigung. „Was steckt dahinter“ öffnet. Glad bewusst Raum geben, sonst kippt Stimmung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorAction Items
  4. 4

    35-50 min

    15 min

    Cluster priorisieren (2 Dots pro Person). Pro Top-Cluster eine konkrete Aktion oder Erkenntnis. Maximal 3-4 Aktionen. Hinweis: Nicht jeder Cluster braucht Aktion; manche brauchen Anerkennung. Glad-Cluster brauchen oft „bewusst fortsetzen“, nicht „verbessern“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorEmotion Board
  5. 5

    50-60 min

    10 min

    Aktionen mit Owner und Datum. Vorherige Aktionen kurz reviewen. Schluss-Runde: pro Person 1 Wort zur aktuellen Stimmung. Hinweis: Schluss-Runde ist Pflicht. Wer eine Retro öffnet, sollte sie auch schließen. Ein-Wort-Check schließt den emotionalen Raum. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerThemes
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerEmotion Board
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Mad Sad Glad

## Ziel
Artefakt: Emotion Board

## Arbeitsfrage
Welche emotionalen Signale aus dem letzten Zeitraum verraten Lern- oder Veränderungsbedarf, und welche Aktionen folgen daraus?

## Kontext
Zeitraum klar; Hinweis an Team, dass Format emotional ist und auf psychologische Sicherheit angewiesen; bekannte Krisen oder Veränderungen, die das Team betroffen haben; vorherige Aktionen.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros; 3-10 Teammitglieder; optional externer Coach bei angespannter Lage; ein Scribe.
- Owner: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Emotion Board hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Whiteboard oder Miro mit drei Bereichen (Mad, Sad, Glad); Stickies in drei Farben (rot, blau, gelb empfohlen); Timer; geteilte Notizfläche für Actions; ggf. Anonymitäts-Option im Online-Tool.

## Vorbereitung
Drei Bereiche an die Wand. Norm ansagen: Beiträge sind valide, keine Bewertung der Emotion. Online: Anonymitäts-Option erlauben, falls vom Team gewünscht. Timer auf erste Phase.

## Agenda
1. 0-5 min (5 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Zeitraum nennen, Norm der Sicherheit wiederholen. Regel: jede Person 2-4 Stickies pro Bereich, ehrlich, ohne Filterung. Hinweis: Diese Eröffnung ist entscheidend. Wer hastig startet, signalisiert dem Team, dass Emotionen nicht wirklich willkommen sind. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Emotion Board

2. 5-20 min (15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Stillarbeit: Stickies in Mad (ärgert), Sad (enttäuscht/traurig), Glad (energetisiert/dankbar). Konkrete Vorfälle, keine Allgemeinheiten. Hinweis: Bei online-Retros Anonymität anbieten; bei Vor-Ort-Retros Disziplin, ohne Vorab-Erklärung zu kleben. Konkret heißt: Datum oder Vorfall, nicht „Stimmung“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Themes

3. 20-35 min (15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Reihum vorstellen, clustern. Bei Mad/Sad-Beiträgen Facilitator klärt mit „was steckt dahinter“, nicht „warum“. Glad-Beiträge laut benennen. Hinweis: „Warum“ provoziert Verteidigung. „Was steckt dahinter“ öffnet. Glad bewusst Raum geben, sonst kippt Stimmung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Action Items

4. 35-50 min (15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Cluster priorisieren (2 Dots pro Person). Pro Top-Cluster eine konkrete Aktion oder Erkenntnis. Maximal 3-4 Aktionen. Hinweis: Nicht jeder Cluster braucht Aktion; manche brauchen Anerkennung. Glad-Cluster brauchen oft „bewusst fortsetzen“, nicht „verbessern“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Emotion Board

5. 50-60 min (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Aktionen mit Owner und Datum. Vorherige Aktionen kurz reviewen. Schluss-Runde: pro Person 1 Wort zur aktuellen Stimmung. Hinweis: Schluss-Runde ist Pflicht. Wer eine Retro öffnet, sollte sie auch schließen. Ein-Wort-Check schließt den emotionalen Raum. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Themes

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Emotion Board

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Emotion Board
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Emotion Board: Mad Sad Glad

## Arbeitsfrage
Welche emotionalen Signale aus dem letzten Zeitraum verraten Lern- oder Veränderungsbedarf, und welche Aktionen folgen daraus?

## Kontext
Zeitraum klar; Hinweis an Team, dass Format emotional ist und auf psychologische Sicherheit angewiesen; bekannte Krisen oder Veränderungen, die das Team betroffen haben; vorherige Aktionen.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Erfahrung in emotionalen Retros; 3-10 Teammitglieder; optional externer Coach bei angespannter Lage; ein Scribe.

## Input
Whiteboard oder Miro mit drei Bereichen (Mad, Sad, Glad); Stickies in drei Farben (rot, blau, gelb empfohlen); Timer; geteilte Notizfläche für Actions; ggf. Anonymitäts-Option im Online-Tool.

## Vorlage
# Mad Sad Glad Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Emotion Board:
- Themes:
- Action Items:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Emotion Board ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Mad Sad Glad Arbeitsvorlage

# Mad Sad Glad Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Emotion Board:
- Themes:
- Action Items:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Emotion Board.
  • Pro Retro ein Eintrag in Serie. Sensible Inhalte mit Bedacht teilen, ggf. nur intern; Aktionen in geteiltes Trackingsystem überführen. Muster über mehrere Retros sichtbar machen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.