Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Expectation Mapping
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Scope klären
5-10 minAnlass und Scope in 5 min vorstellen. Beteiligte und ihre Rollen sichtbar. Regel: Erwartungen beziehen sich auf die Zusammenarbeit dieser Gruppe, nicht auf die Welt. Hinweis: Wenn Scope unklar, werden Erwartungen unterschiedlicher Themen gemischt. Schnelle Eingrenzung lohnt sich. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorExpectation Map - 2
Phase 2: Erwartungen still sammeln
15-20 minPro Person Solo-Schreibphase 10 min: mindestens drei Erwartungen pro Spalte. Konkret formuliert mit Verhalten oder Outcome. Kleben in eigene Farbe. Hinweis: Solo-Phase ohne Gespräch. Wer dominiert, sollte schreiben statt reden. Stille schützt leise Stimmen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAlignment Notes - 3
Phase 3: Teilen und clustern
15-20 minReihum stellt jede Person ihre Erwartungen vor (max 2 min). Andere fragen nur zum Verstehen, nicht zum Bewerten. Anschließend gemeinsam clustern. Hinweis: Verständnisfragen ja, Bewertung nein. „Was meinst du genau mit X?“ klärt, „Das ist unrealistisch“ verschließt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAgreements - 4
Phase 4: Konflikte markieren
10-15 minCluster prüfen: wo widersprechen sich Erwartungen, wo fehlen Erwartungen, wo sind Erwartungen einseitig (eine Person erwartet, andere wissen nichts davon)? Mit rotem Punkt markieren. Hinweis: Einseitige Erwartungen sind häufigster Konfliktherd. „Ich hatte angenommen, dass X“ ist klassisch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorExpectation Map - 5
Phase 5: Vereinbarungen ableiten
10-20 minPro Konflikt oder Lücke eine Vereinbarung formulieren: was tun wir, was nicht, wann sprechen wir es erneut an. Owner und Review-Termin pro Vereinbarung. Hinweis: Vereinbarungen sind explizit oder nicht vorhanden. „Wir bemühen uns“ ist nicht ausreichend, „Wir machen wöchentlichen 30-min-Sync zur Klärung offener Punkte“ schon. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerAlignment Notes - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerExpectation Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Expectation Mapping
## Ziel
Artefakt: Expectation Map
## Arbeitsfrage
Welche Erwartungen tragen die Beteiligten zu Ergebnis, Zusammenarbeit und Verhalten, wo gehen sie auseinander, und welche Vereinbarungen lösen die Differenzen?
## Kontext
Scope und Anlass (Projekt-Kickoff, Teamformation, Stakeholder-Workshop); Liste der Beteiligten und ihrer Rollen; bekannte Reibungspunkte aus früheren Phasen.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der psychologische Sicherheit hält; drei bis zwölf Teilnehmer aus den beteiligten Funktionen; ein Scribe für Konflikte und Vereinbarungen.
- Owner: Ein Facilitator, der psychologische Sicherheit hält
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Expectation Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit drei Spalten (Erwartung an Ergebnis, Erwartung an Zusammenarbeit, Erwartung an Verhalten); Haftnotizen pro Person in eigener Farbe; Timer; Template für finale Vereinbarungsliste.
## Vorbereitung
Drei Spalten am Board. Pro Person eine Haftnotiz-Farbe, damit Erwartungen rückverfolgbar bleiben. Regel: still sammeln, dann teilen, dann clustern. Keine Bewertung in Phasen 1-2.
## Agenda
1. Phase 1: Scope klären (5-10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Anlass und Scope in 5 min vorstellen. Beteiligte und ihre Rollen sichtbar. Regel: Erwartungen beziehen sich auf die Zusammenarbeit dieser Gruppe, nicht auf die Welt. Hinweis: Wenn Scope unklar, werden Erwartungen unterschiedlicher Themen gemischt. Schnelle Eingrenzung lohnt sich. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Expectation Map
2. Phase 2: Erwartungen still sammeln (15-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Person Solo-Schreibphase 10 min: mindestens drei Erwartungen pro Spalte. Konkret formuliert mit Verhalten oder Outcome. Kleben in eigene Farbe. Hinweis: Solo-Phase ohne Gespräch. Wer dominiert, sollte schreiben statt reden. Stille schützt leise Stimmen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Alignment Notes
3. Phase 3: Teilen und clustern (15-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Reihum stellt jede Person ihre Erwartungen vor (max 2 min). Andere fragen nur zum Verstehen, nicht zum Bewerten. Anschließend gemeinsam clustern. Hinweis: Verständnisfragen ja, Bewertung nein. „Was meinst du genau mit X?“ klärt, „Das ist unrealistisch“ verschließt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Agreements
4. Phase 4: Konflikte markieren (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Cluster prüfen: wo widersprechen sich Erwartungen, wo fehlen Erwartungen, wo sind Erwartungen einseitig (eine Person erwartet, andere wissen nichts davon)? Mit rotem Punkt markieren. Hinweis: Einseitige Erwartungen sind häufigster Konfliktherd. „Ich hatte angenommen, dass X“ ist klassisch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Expectation Map
5. Phase 5: Vereinbarungen ableiten (10-20 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Konflikt oder Lücke eine Vereinbarung formulieren: was tun wir, was nicht, wann sprechen wir es erneut an. Owner und Review-Termin pro Vereinbarung. Hinweis: Vereinbarungen sind explizit oder nicht vorhanden. „Wir bemühen uns“ ist nicht ausreichend, „Wir machen wöchentlichen 30-min-Sync zur Klärung offener Punkte“ schon. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Alignment Notes
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Expectation Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Expectation Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Expectation Map: Expectation Mapping
## Arbeitsfrage
Welche Erwartungen tragen die Beteiligten zu Ergebnis, Zusammenarbeit und Verhalten, wo gehen sie auseinander, und welche Vereinbarungen lösen die Differenzen?
## Kontext
Scope und Anlass (Projekt-Kickoff, Teamformation, Stakeholder-Workshop); Liste der Beteiligten und ihrer Rollen; bekannte Reibungspunkte aus früheren Phasen.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der psychologische Sicherheit hält
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der psychologische Sicherheit hält; drei bis zwölf Teilnehmer aus den beteiligten Funktionen; ein Scribe für Konflikte und Vereinbarungen.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit drei Spalten (Erwartung an Ergebnis, Erwartung an Zusammenarbeit, Erwartung an Verhalten); Haftnotizen pro Person in eigener Farbe; Timer; Template für finale Vereinbarungsliste.
## Vorlage
# Expectation Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Expectation Map:
- Alignment Notes:
- Agreements:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Expectation Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenExpectation Mapping Arbeitsvorlage
# Expectation Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Expectation Map:
- Alignment Notes:
- Agreements:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Expectation Map.
- Pro Workshop eigener Eintrag mit Datum und Teilnehmern. Bei Konflikt-Wiederkehr Verweis auf Map und Reaktivierung der Vereinbarungen. Quartalsweise Refresh empfohlen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.