Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Design Thinking
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 4-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Empathize
3-10 Tage5-10 Interviews und 2-3 Beobachtungen im Kontext durchführen. Notizen, Zitate, beobachtete Workarounds und emotionale Reaktionen sammeln. Keine Lösungsfragen stellen. Hinweis: Wenn Interviewfragen mit „Würden Sie X nutzen“ beginnen, produziert die Phase nur Höflichkeitsdaten. Auf vergangene Verhaltensweisen fragen, nicht auf hypothetische. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProblem Statement - 2
Phase 2: Define
0,5-1 TagPatterns clustern. Eine Point-of-View-Aussage formulieren: Nutzer X braucht Y, weil Z (Insight). Anschließend 3-5 How-Might-We-Fragen ableiten und die wichtigste auswählen. Hinweis: Wenn die POV-Aussage eine Lösung enthält („braucht eine App“), neu formulieren. Z (Insight) muss überraschend oder kontraintuitiv sein, sonst war Empathize zu oberflächlich. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorPrototype - 3
Phase 3: Ideate
0,5-1 TagCrazy 8s, Brainwriting oder Worst Possible Idea zur HMW-Frage. Mindestens 40 Ideen, dann Clustern und 2-3 Konzepte zur Prototyping-Auswahl. Hinweis: Wenn die Gruppe nach 20 Ideen aufhört, fehlt Divergenz. Erzwinge mindestens eine Runde mit absurden oder konträren Ideen, sonst landet die Gruppe bei der ersten naheliegenden Lösung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorTest Learnings - 4
Phase 4: Prototype
1-5 TageLow-Fidelity-Prototyp bauen, der genau die zentrale Frage testbar macht. Papier, Klickdummy oder Wizard-of-Oz, kein produktiver Code. Pro Konzept einen Prototyp. Hinweis: Realistisch wirken schlägt vollständig. Prototyp ist eine Frage, keine Antwort. Wer Backend-Logik baut, hat die Phase verlassen und arbeitet bereits an der Lösung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProblem Statement - 5
Phase 5: Test
1-3 Tage5-8 moderierte 1:1-Tests pro Prototyp. Beobachten, was Nutzer tun, nicht was sie sagen. Patterns nach Test 5 synthetisieren. Entscheidung: weiter, pivotieren oder verwerfen. Hinweis: Pattern-Erkennung beginnt nach Test 5, nicht nach Test 2. Beobachtungs-Raster pro Test strikt befüllen. Bei Widerspruch zwischen Verhalten und Aussage zählt das Verhalten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerPrototype - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerProblem Statement
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Design Thinking
## Ziel
Artefakt: Problem Statement
## Arbeitsfrage
Welches reale Nutzerproblem ist es wert, gelöst zu werden, und welche Lösungsidee überlebt einen Test mit echten Nutzern?
## Kontext
Problembereich als ein Absatz, nicht als Lösungsidee; Zielgruppe und Zugang dazu; bekannte Constraints (Budget, Compliance, Technologie); vorherige Lösungsversuche und warum sie scheiterten.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 5 Tage Sprint oder 4-8 Wochen iterativ
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator für den Gesamtflow; ein bis zwei Researcher für Interviews und Synthese; zwei bis vier Designer und Engineers; ein Sponsor mit Entscheidungsmandat (mindestens an Phasenübergängen); Testnutzer für Phase 5.
- Owner: Ein Facilitator für den Gesamtflow
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Problem Statement hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Workshop-Raum mit Wandflächen oder Miro-Board mit Phasen-Bahnen; Stickies in fünf Farben; Stifte; Prototyping-Material (Papier, Pappe, Klick-Tool wie Figma); Aufnahme-Setup für Tests; Recruiting-Liste für Nutzertests.
## Vorbereitung
Phasen-Bahnen an die Wand: Empathize, Define, Ideate, Prototype, Test. Sponsor-Reviews zwischen jeder Phase fest terminieren. Recruiting für Phase 5 in Phase 1 starten, nicht später.
## Agenda
1. Phase 1: Empathize (3-10 Tage)
Owner: Facilitator
Aktion: 5-10 Interviews und 2-3 Beobachtungen im Kontext durchführen. Notizen, Zitate, beobachtete Workarounds und emotionale Reaktionen sammeln. Keine Lösungsfragen stellen. Hinweis: Wenn Interviewfragen mit „Würden Sie X nutzen“ beginnen, produziert die Phase nur Höflichkeitsdaten. Auf vergangene Verhaltensweisen fragen, nicht auf hypothetische. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Problem Statement
2. Phase 2: Define (0,5-1 Tag)
Owner: Facilitator
Aktion: Patterns clustern. Eine Point-of-View-Aussage formulieren: Nutzer X braucht Y, weil Z (Insight). Anschließend 3-5 How-Might-We-Fragen ableiten und die wichtigste auswählen. Hinweis: Wenn die POV-Aussage eine Lösung enthält („braucht eine App“), neu formulieren. Z (Insight) muss überraschend oder kontraintuitiv sein, sonst war Empathize zu oberflächlich. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Prototype
3. Phase 3: Ideate (0,5-1 Tag)
Owner: Facilitator
Aktion: Crazy 8s, Brainwriting oder Worst Possible Idea zur HMW-Frage. Mindestens 40 Ideen, dann Clustern und 2-3 Konzepte zur Prototyping-Auswahl. Hinweis: Wenn die Gruppe nach 20 Ideen aufhört, fehlt Divergenz. Erzwinge mindestens eine Runde mit absurden oder konträren Ideen, sonst landet die Gruppe bei der ersten naheliegenden Lösung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Test Learnings
4. Phase 4: Prototype (1-5 Tage)
Owner: Facilitator
Aktion: Low-Fidelity-Prototyp bauen, der genau die zentrale Frage testbar macht. Papier, Klickdummy oder Wizard-of-Oz, kein produktiver Code. Pro Konzept einen Prototyp. Hinweis: Realistisch wirken schlägt vollständig. Prototyp ist eine Frage, keine Antwort. Wer Backend-Logik baut, hat die Phase verlassen und arbeitet bereits an der Lösung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Problem Statement
5. Phase 5: Test (1-3 Tage)
Owner: Owner
Aktion: 5-8 moderierte 1:1-Tests pro Prototyp. Beobachten, was Nutzer tun, nicht was sie sagen. Patterns nach Test 5 synthetisieren. Entscheidung: weiter, pivotieren oder verwerfen. Hinweis: Pattern-Erkennung beginnt nach Test 5, nicht nach Test 2. Beobachtungs-Raster pro Test strikt befüllen. Bei Widerspruch zwischen Verhalten und Aussage zählt das Verhalten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Prototype
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Problem Statement
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Problem Statement
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Problem Statement: Design Thinking
## Arbeitsfrage
Welches reale Nutzerproblem ist es wert, gelöst zu werden, und welche Lösungsidee überlebt einen Test mit echten Nutzern?
## Kontext
Problembereich als ein Absatz, nicht als Lösungsidee; Zielgruppe und Zugang dazu; bekannte Constraints (Budget, Compliance, Technologie); vorherige Lösungsversuche und warum sie scheiterten.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator für den Gesamtflow
- Teilnehmende: Ein Facilitator für den Gesamtflow; ein bis zwei Researcher für Interviews und Synthese; zwei bis vier Designer und Engineers; ein Sponsor mit Entscheidungsmandat (mindestens an Phasenübergängen); Testnutzer für Phase 5.
## Input
Workshop-Raum mit Wandflächen oder Miro-Board mit Phasen-Bahnen; Stickies in fünf Farben; Stifte; Prototyping-Material (Papier, Pappe, Klick-Tool wie Figma); Aufnahme-Setup für Tests; Recruiting-Liste für Nutzertests.
## Vorlage
# Design Thinking Arbeitsvorlage
## Ziel
Iterativer Ansatz, der Nutzerverständnis, Problemframing, Ideation, Prototyping und Testen verbindet.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Problem Statement:
- Prototype:
- Test Learnings:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Problem Statement ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenDesign Thinking Arbeitsvorlage
# Design Thinking Arbeitsvorlage
## Ziel
Iterativer Ansatz, der Nutzerverständnis, Problemframing, Ideation, Prototyping und Testen verbindet.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Problem Statement:
- Prototype:
- Test Learnings:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Problem Statement.
- Pro Iteration ein eigener Ordner mit Datum und Problemraum als Titel. Vorherige Iterationen archivieren, nicht überschreiben. Entscheidungen zwischen Phasen mit Datum und Sponsor-Freigabe dokumentieren.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.