Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Design Charrette
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 10-50. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Plenum und Briefing
30-45 minChallenge, Teilfragen und Constraints vorstellen. Stations-Übersicht erläutern. Gruppen zuweisen (jede Person eine Startstation). Rotationsregeln klären. Hinweis: Wenn schon im Briefing Fragen zur Challenge laut werden, Briefing verlängern, nicht in Stationen starten. Unklare Challenge multipliziert sich später durch alle Gruppen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorSkizzen und Konzepte - 2
Phase 2: Erste Stations-Runde
60-90 minGruppen arbeiten an Teilfrage: Annahmen, Lösungsskizzen, Risiken. Sub-Facilitator hält Template-Sektionen ein. Am Ende Zwischenstand auf Flipchart. Hinweis: Wenn eine Gruppe nach 30 min in Diskussion festhängt, Sub-Facilitator zwingt zur ersten Skizze. Lösungsskizzen reichen grob, Konvergenz kommt später. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorKonsolidierte Lösungsskizze - 3
Phase 3: Rotation und Cross-Critique
60-90 minRotation: 30-50% jeder Gruppe wechselt zu Nachbarstation. Sub-Facilitator bleibt, neue Teilnehmende ergänzen, hinterfragen, schärfen. Mindestens zwei Rotationen. Hinweis: Rotation muss erzwungen werden, freiwillig wechselt niemand. Wer zweimal an derselben Station bleibt, kennt nur einen Teilbereich und blockiert die Schlussintegration. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorPriorisierte Direction - 4
Phase 4: Stations-Synthese
30-45 minJede Station synthetisiert ihre Lösung in einem 3-Frame-Format: Was, Warum, Risiken. Pro Station 3-min-Pitch im Plenum. Andere Stationen geben strukturiertes Feedback. Hinweis: Pitches strikt time-boxen. Wer länger redet, raubt der Integration Zeit. Feedback nur in Format „I like / I wish / What if“, kein freies Diskutieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorSkizzen und Konzepte - 5
Phase 5: Integration und Direction
45-60 minDecider und Facilitator führen Lösungsskizzen an Integrationswand zusammen. Konflikte explizit benennen. Direction entscheiden, offene Punkte als Followup mit Owner notieren. Hinweis: Ohne Decider scheitert Phase 5. Wenn Sponsor abwesend, Direction nur als Vorschlag mit Entscheidungstermin festhalten, nicht als beschlossen verkaufen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerKonsolidierte Lösungsskizze - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerSkizzen und Konzepte
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Design Charrette
## Ziel
Artefakt: Skizzen und Konzepte
## Arbeitsfrage
Welche Lösungsskizze entsteht, wenn mehrere Stakeholder parallel an Teilfragen einer komplexen Challenge arbeiten und ihre Ergebnisse in einem Tag zusammengeführt werden?
## Kontext
Gerahmte Challenge mit Teilfragen; Stakeholder-Mapping; Background-Reader (max. 2 Seiten); bekannte Constraints (Budget, Regulatorik, Technologie); Definition Done für Workshop-Output.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: Halber Tag (4 h) bis 3 Tage
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Gesamt-Facilitator; ein Sub-Facilitator pro Station; ein Decider oder Sponsor mit Entscheidungsbefugnis für die Schlussintegration; 10-50 Teilnehmende; ein Dokumentar für Foto- und Notiz-Export.
- Owner: Ein Gesamt-Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Skizzen und Konzepte hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Raum mit Stationen pro Teilfrage (Tisch, Wand, Flipchart, Stifte, Stickies, Skizzenpapier); zentrale Integrationswand; Timer; Templates pro Station; Kamera für Snapshots; Verpflegung.
## Vorbereitung
Stationen physisch oder im Board getrennt. Pro Station Template mit Teilfrage, Constraints, leeren Feldern für Skizzen, Annahmen, Risiken. Rotationsplan sichtbar. Schlussintegrationswand vorbereitet.
## Agenda
1. Phase 1: Plenum und Briefing (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Challenge, Teilfragen und Constraints vorstellen. Stations-Übersicht erläutern. Gruppen zuweisen (jede Person eine Startstation). Rotationsregeln klären. Hinweis: Wenn schon im Briefing Fragen zur Challenge laut werden, Briefing verlängern, nicht in Stationen starten. Unklare Challenge multipliziert sich später durch alle Gruppen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Skizzen und Konzepte
2. Phase 2: Erste Stations-Runde (60-90 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Gruppen arbeiten an Teilfrage: Annahmen, Lösungsskizzen, Risiken. Sub-Facilitator hält Template-Sektionen ein. Am Ende Zwischenstand auf Flipchart. Hinweis: Wenn eine Gruppe nach 30 min in Diskussion festhängt, Sub-Facilitator zwingt zur ersten Skizze. Lösungsskizzen reichen grob, Konvergenz kommt später. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Konsolidierte Lösungsskizze
3. Phase 3: Rotation und Cross-Critique (60-90 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Rotation: 30-50% jeder Gruppe wechselt zu Nachbarstation. Sub-Facilitator bleibt, neue Teilnehmende ergänzen, hinterfragen, schärfen. Mindestens zwei Rotationen. Hinweis: Rotation muss erzwungen werden, freiwillig wechselt niemand. Wer zweimal an derselben Station bleibt, kennt nur einen Teilbereich und blockiert die Schlussintegration. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Priorisierte Direction
4. Phase 4: Stations-Synthese (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Jede Station synthetisiert ihre Lösung in einem 3-Frame-Format: Was, Warum, Risiken. Pro Station 3-min-Pitch im Plenum. Andere Stationen geben strukturiertes Feedback. Hinweis: Pitches strikt time-boxen. Wer länger redet, raubt der Integration Zeit. Feedback nur in Format „I like / I wish / What if“, kein freies Diskutieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Skizzen und Konzepte
5. Phase 5: Integration und Direction (45-60 min)
Owner: Owner
Aktion: Decider und Facilitator führen Lösungsskizzen an Integrationswand zusammen. Konflikte explizit benennen. Direction entscheiden, offene Punkte als Followup mit Owner notieren. Hinweis: Ohne Decider scheitert Phase 5. Wenn Sponsor abwesend, Direction nur als Vorschlag mit Entscheidungstermin festhalten, nicht als beschlossen verkaufen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Konsolidierte Lösungsskizze
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Skizzen und Konzepte
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Skizzen und Konzepte
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Skizzen und Konzepte: Design Charrette
## Arbeitsfrage
Welche Lösungsskizze entsteht, wenn mehrere Stakeholder parallel an Teilfragen einer komplexen Challenge arbeiten und ihre Ergebnisse in einem Tag zusammengeführt werden?
## Kontext
Gerahmte Challenge mit Teilfragen; Stakeholder-Mapping; Background-Reader (max. 2 Seiten); bekannte Constraints (Budget, Regulatorik, Technologie); Definition Done für Workshop-Output.
## Beteiligte
- Owner: Ein Gesamt-Facilitator
- Teilnehmende: Ein Gesamt-Facilitator; ein Sub-Facilitator pro Station; ein Decider oder Sponsor mit Entscheidungsbefugnis für die Schlussintegration; 10-50 Teilnehmende; ein Dokumentar für Foto- und Notiz-Export.
## Input
Raum mit Stationen pro Teilfrage (Tisch, Wand, Flipchart, Stifte, Stickies, Skizzenpapier); zentrale Integrationswand; Timer; Templates pro Station; Kamera für Snapshots; Verpflegung.
## Vorlage
# Design Charrette Arbeitsvorlage
## Ziel
Intensiver, time-boxed Workshop, der größere Gruppen in parallele Arbeitsstränge aufteilt.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Skizzen und Konzepte:
- Konsolidierte Lösungsskizze:
- Priorisierte Direction:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Skizzen und Konzepte ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenDesign Charrette Arbeitsvorlage
# Design Charrette Arbeitsvorlage
## Ziel
Intensiver, time-boxed Workshop, der größere Gruppen in parallele Arbeitsstränge aufteilt.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Skizzen und Konzepte:
- Konsolidierte Lösungsskizze:
- Priorisierte Direction:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Skizzen und Konzepte.
- Datum, Sponsor und Teilnehmerliste im Header. Stations-Outputs als Anhänge, nicht überschreiben. Nachfolge-Charrettes bekommen eigenen Eintrag mit Verweis auf Delta zur Vorversion.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.