Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Delegation Poker
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Stufen und Bereiche klären
10-15 minFacilitator erklärt die sieben Delegationsstufen mit Beispielen. Entscheidungsbereiche durchgehen, Verständnis sichern, ggf. präzisieren. Hinweis: Stufen-Verständnis ist die häufigste Fehlerquelle. „Consult“ und „Advise“ sind oft verwechselt. Mit konkretem Beispiel klären. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorDelegation Board - 2
Phase 2: Karten verdeckt wählen
15-20 minPro Entscheidungsbereich wählt jede Person verdeckt eine Stufe. Solo-Phase, keine Diskussion. Bei Mehr-Personen-Gruppen alle gleichzeitig aufdecken. Hinweis: Verdecktes Wählen verhindert Anpassung an Lead-Position. Wer zuerst zeigt, beeinflusst die anderen, deshalb gleichzeitig aufdecken. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorDecision Boundaries - 3
Phase 3: Unterschiede besprechen
15-25 minPro Bereich Karten zeigen. Bei Übereinstimmung weiter. Bei Streuung 3-5 min Diskussion: warum so eingeschätzt, was wäre nötig für höhere Delegation? Hinweis: Streuung ist häufig der eigentliche Wert. Wer „Tell“ und wer „Delegate“ wählt, signalisiert Reife- oder Vertrauensthemen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRole Agreements - 4
Phase 4: Vereinbarung treffen
10-20 minPro Bereich eine Stufe vereinbaren. Festhalten, was Voraussetzung für nächst höhere Stufe wäre (Reifezeichen, Daten, Vertrauensbasis). Im Delegation Board dokumentieren. Hinweis: Delegation ist nicht statisch. Bei Bereichen mit unterschiedlicher Reife pro Subaufgabe splitten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorDelegation Board - 5
Phase 5: Cadence und Review
5-10 minReview-Termin festlegen (typisch quartalsweise). Owner für Delegation Board. Wann findet das nächste Poker statt (z. B. nach 6 Monaten oder bei Rollenwechsel)? Hinweis: Delegation Board wird Tapete, wenn niemand sich bei Konflikten darauf bezieht. Sichtbarkeit (Slack-Topic, Wiki) ist Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerDecision Boundaries - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerDelegation Board
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Delegation Poker
## Ziel
Artefakt: Delegation Board
## Arbeitsfrage
Welcher Delegationsgrad pro Entscheidungsbereich passt zu Reife und Kontext, und welche Unterschiede zwischen Führungskraft und Team müssen wir verhandeln?
## Kontext
Entscheidungsbereiche vorab gesammelt (z. B. „Sprint-Scope“, „Hiring“, „Tool-Auswahl“, „Architecture“, „Pricing“, „Holiday-Planung“); Erläuterung der sieben Stufen mit Beispielen; Anlass (neue Führungskraft, Operating-Model-Wechsel, wiederkehrende Konflikte).
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Stufen erklärt; Führungskraft und Team (drei bis zehn); ein Scribe für das finale Delegation Board.
- Owner: Ein Facilitator, der Stufen erklärt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Delegation Board hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Karten mit sieben Delegationsstufen nach Management 3.0 (Tell, Sell, Consult, Agree, Advise, Inquire, Delegate); Liste 8-15 Entscheidungsbereiche; Delegation Board oder Miro-Frame mit Matrix; Timer.
## Vorbereitung
Stufen-Karten und Beispiele sichtbar. Matrix Entscheidungsbereich x Stufen am Board. Regel: pro Bereich erst Karten verdeckt wählen, dann gleichzeitig zeigen, dann diskutieren.
## Agenda
1. Phase 1: Stufen und Bereiche klären (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Facilitator erklärt die sieben Delegationsstufen mit Beispielen. Entscheidungsbereiche durchgehen, Verständnis sichern, ggf. präzisieren. Hinweis: Stufen-Verständnis ist die häufigste Fehlerquelle. „Consult“ und „Advise“ sind oft verwechselt. Mit konkretem Beispiel klären. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Delegation Board
2. Phase 2: Karten verdeckt wählen (15-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Entscheidungsbereich wählt jede Person verdeckt eine Stufe. Solo-Phase, keine Diskussion. Bei Mehr-Personen-Gruppen alle gleichzeitig aufdecken. Hinweis: Verdecktes Wählen verhindert Anpassung an Lead-Position. Wer zuerst zeigt, beeinflusst die anderen, deshalb gleichzeitig aufdecken. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Decision Boundaries
3. Phase 3: Unterschiede besprechen (15-25 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Bereich Karten zeigen. Bei Übereinstimmung weiter. Bei Streuung 3-5 min Diskussion: warum so eingeschätzt, was wäre nötig für höhere Delegation? Hinweis: Streuung ist häufig der eigentliche Wert. Wer „Tell“ und wer „Delegate“ wählt, signalisiert Reife- oder Vertrauensthemen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Role Agreements
4. Phase 4: Vereinbarung treffen (10-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Bereich eine Stufe vereinbaren. Festhalten, was Voraussetzung für nächst höhere Stufe wäre (Reifezeichen, Daten, Vertrauensbasis). Im Delegation Board dokumentieren. Hinweis: Delegation ist nicht statisch. Bei Bereichen mit unterschiedlicher Reife pro Subaufgabe splitten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Delegation Board
5. Phase 5: Cadence und Review (5-10 min)
Owner: Owner
Aktion: Review-Termin festlegen (typisch quartalsweise). Owner für Delegation Board. Wann findet das nächste Poker statt (z. B. nach 6 Monaten oder bei Rollenwechsel)? Hinweis: Delegation Board wird Tapete, wenn niemand sich bei Konflikten darauf bezieht. Sichtbarkeit (Slack-Topic, Wiki) ist Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Decision Boundaries
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Delegation Board
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Delegation Board
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Delegation Board: Delegation Poker
## Arbeitsfrage
Welcher Delegationsgrad pro Entscheidungsbereich passt zu Reife und Kontext, und welche Unterschiede zwischen Führungskraft und Team müssen wir verhandeln?
## Kontext
Entscheidungsbereiche vorab gesammelt (z. B. „Sprint-Scope“, „Hiring“, „Tool-Auswahl“, „Architecture“, „Pricing“, „Holiday-Planung“); Erläuterung der sieben Stufen mit Beispielen; Anlass (neue Führungskraft, Operating-Model-Wechsel, wiederkehrende Konflikte).
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Stufen erklärt
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Stufen erklärt; Führungskraft und Team (drei bis zehn); ein Scribe für das finale Delegation Board.
## Input
Karten mit sieben Delegationsstufen nach Management 3.0 (Tell, Sell, Consult, Agree, Advise, Inquire, Delegate); Liste 8-15 Entscheidungsbereiche; Delegation Board oder Miro-Frame mit Matrix; Timer.
## Vorlage
# Delegation Poker Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Delegation Board:
- Decision Boundaries:
- Role Agreements:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Delegation Board ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenDelegation Poker Arbeitsvorlage
# Delegation Poker Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Delegation Board:
- Decision Boundaries:
- Role Agreements:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Delegation Board.
- Pro Session eigener Eintrag mit Datum. Bei Reifezeichen-Erreichung Update mit Begründung. Drei Versionen pro Jahr reichen meist.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.