Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Context Canvas
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Sektion 1: Fokusfrage und Scope
5-10 minFokusfrage laut formulieren und groß sichtbar. Scope abgrenzen: was gehört zum Kontext, was nicht. Beispiel: „Onboarding in Q3 für Solo-Steuerberater, nicht Marketing-Strategie“. Hinweis: Ohne klaren Scope wird Canvas Allgemeinbeschreibung. Lieber engerer Scope mit Tiefe als breiter mit Oberfläche. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorContext Canvas - 2
Sektion 2: Stakeholder und Umfeld
10-15 minPro Stickie: ein Stakeholder oder ein Umfeld-Akteur (Endnutzer, Sponsor, Konkurrenz, Lieferant, Regulator). Beziehung zum Vorhaben kurz beschreiben. Hinweis: Wenn zu wenige Stakeholder genannt werden (3-4), fehlt Übersicht. Mindestens 8-12 Stakeholder oder Akteure für arbeitsfähiges Bild. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOpen Questions - 3
Sektion 3: Ziele und Constraints
10-15 minWas wollen wir erreichen (Goals)? Was beschränkt uns (Budget, Zeit, Technik, Regulatorik, Politik)? Pro Block 3-7 Stickies. Konkrete Constraints mit Quelle. Hinweis: Goals oft schwammig formuliert („besser werden“). Spezifisch: was, wann, woran erkennbar. Constraints konkret mit Datum oder Norm. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorShared Context Notes - 4
Sektion 4: Trends und Annahmen
10-15 minMarkttrends, Technologie-Entwicklungen, Customer-Verhalten-Verschiebungen. Annahmen explizit als „Annahme:“ markieren (gelbe Stickies oder Markierung). Hinweis: Annahmen sind oft als Fakten getarnt. Facilitator fragt: „Woher wissen wir das?“. Wenn keine Quelle, ist es Annahme. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorContext Canvas - 5
Sektion 5: Risiken und offene Fragen
10-15 minPro Risiko oder offene Frage ein Stickie. Top-Risiken markieren (rot). Pro offene Frage Owner und nächsten Schritt (Recherche, Interview, Daten-Spike). Hinweis: Offene Fragen sind das wertvollste Folge-Artefakt. Ohne Owner versanden sie. Pflicht: Top-3 mit Termin. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerOpen Questions - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerContext Canvas
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Context Canvas
## Ziel
Artefakt: Context Canvas
## Arbeitsfrage
Welcher Kontext - Umfeld, Stakeholder, Trends, Constraints, Annahmen - prägt unsere Initiative, und wo entstehen die wichtigsten offenen Fragen?
## Kontext
Fokusfrage; bekannte Markttrends; regulatorische Constraints; Stakeholder-Liste; bisherige Vermutungen über Kontextfaktoren.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 3-10 Teilnehmer aus Produkt, Strategy, Design, ggf. Stakeholder; idealerweise einer mit Markt-Übersicht (Sales, Strategy) und einer mit User-Kontext (Research).
- Owner: Ein Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Context Canvas hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Context-Canvas-Vorlage mit Blöcken für Trends, Demographics, Rules & Regulations, Economy & Environment, Technology, Customer Needs, Uncertainties (oder ähnliche Strukturen aus Strategyzer oder IREB); Stickies; Marker; ggf. Vor-Material zu Markttrends.
## Vorbereitung
Canvas auf Wand oder Board. Fokusfrage oben. Blöcke vorab beschriftet. Stickie-Konvention: pro Stickie ein Fakt oder eine Beobachtung. Annahmen explizit als „Annahme“ markieren (z. B. mit Stift).
## Agenda
1. Sektion 1: Fokusfrage und Scope (5-10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Fokusfrage laut formulieren und groß sichtbar. Scope abgrenzen: was gehört zum Kontext, was nicht. Beispiel: „Onboarding in Q3 für Solo-Steuerberater, nicht Marketing-Strategie“. Hinweis: Ohne klaren Scope wird Canvas Allgemeinbeschreibung. Lieber engerer Scope mit Tiefe als breiter mit Oberfläche. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Context Canvas
2. Sektion 2: Stakeholder und Umfeld (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Stickie: ein Stakeholder oder ein Umfeld-Akteur (Endnutzer, Sponsor, Konkurrenz, Lieferant, Regulator). Beziehung zum Vorhaben kurz beschreiben. Hinweis: Wenn zu wenige Stakeholder genannt werden (3-4), fehlt Übersicht. Mindestens 8-12 Stakeholder oder Akteure für arbeitsfähiges Bild. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Open Questions
3. Sektion 3: Ziele und Constraints (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Was wollen wir erreichen (Goals)? Was beschränkt uns (Budget, Zeit, Technik, Regulatorik, Politik)? Pro Block 3-7 Stickies. Konkrete Constraints mit Quelle. Hinweis: Goals oft schwammig formuliert („besser werden“). Spezifisch: was, wann, woran erkennbar. Constraints konkret mit Datum oder Norm. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Shared Context Notes
4. Sektion 4: Trends und Annahmen (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Markttrends, Technologie-Entwicklungen, Customer-Verhalten-Verschiebungen. Annahmen explizit als „Annahme:“ markieren (gelbe Stickies oder Markierung). Hinweis: Annahmen sind oft als Fakten getarnt. Facilitator fragt: „Woher wissen wir das?“. Wenn keine Quelle, ist es Annahme. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Context Canvas
5. Sektion 5: Risiken und offene Fragen (10-15 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Risiko oder offene Frage ein Stickie. Top-Risiken markieren (rot). Pro offene Frage Owner und nächsten Schritt (Recherche, Interview, Daten-Spike). Hinweis: Offene Fragen sind das wertvollste Folge-Artefakt. Ohne Owner versanden sie. Pflicht: Top-3 mit Termin. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Open Questions
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Context Canvas
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Context Canvas
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Context Canvas: Context Canvas
## Arbeitsfrage
Welcher Kontext - Umfeld, Stakeholder, Trends, Constraints, Annahmen - prägt unsere Initiative, und wo entstehen die wichtigsten offenen Fragen?
## Kontext
Fokusfrage; bekannte Markttrends; regulatorische Constraints; Stakeholder-Liste; bisherige Vermutungen über Kontextfaktoren.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 3-10 Teilnehmer aus Produkt, Strategy, Design, ggf. Stakeholder; idealerweise einer mit Markt-Übersicht (Sales, Strategy) und einer mit User-Kontext (Research).
## Input
Context-Canvas-Vorlage mit Blöcken für Trends, Demographics, Rules & Regulations, Economy & Environment, Technology, Customer Needs, Uncertainties (oder ähnliche Strukturen aus Strategyzer oder IREB); Stickies; Marker; ggf. Vor-Material zu Markttrends.
## Vorlage
# Context Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Context Canvas:
- Open Questions:
- Shared Context Notes:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Context Canvas ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenContext Canvas Arbeitsvorlage
# Context Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Context Canvas:
- Open Questions:
- Shared Context Notes:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Context Canvas.
- Pro Initiative eigener Canvas mit Datum. Bei größeren Markt- oder Stakeholder-Verschiebungen neue Version, alte als Referenz. Offene-Fragen-Liste als lebendes Backlog mit Status-Tracking.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.