Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Concierge MVP
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10 Kunden. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Service definieren
Setup, 2-3 TageOutcome präzise formulieren („Sabine spart pro Mandanten-Übernahme 10 h“). Service-Schritte beschreiben. Aufwandsschätzung pro Kunde. Preis und Erfolgsdefinition. Hinweis: Wenn der Outcome nicht in einem Satz steht, weiß weder Service-Lead noch Kunde, was geliefert wird. Erst klären. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorConcierge Learnings - 2
Phase 2: Erste Kunden gewinnen
1 Woche3-5 Kunden aus Zielsegment anwerben, idealerweise aus vorherigen Problem Interviews. Vertragsminimum klären (Verschwiegenheit, Haftung). Termin und Übergabe organisieren. Hinweis: Verwandte oder Freunde sind erlaubt, wenn sie wirklich zur Zielgruppe gehören. Sonst werden Reaktionen verzerrt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorService Blueprint - 3
Phase 3: Service liefern
1-2 WochenAufträge nacheinander oder parallel abarbeiten. Jeden Schritt dokumentieren: Was wurde getan, wie lange, was war schwierig, was wurde improvisiert. Kunden-Feedback nach Lieferung einholen. Hinweis: Improvisierte Schritte sind die spannendsten. Sie zeigen, was im Skript fehlt und was später automatisiert oder klarer strukturiert werden muss. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorMVP Risks - 4
Phase 4: Aufwand und Wert auswerten
2-3 TagePro Kunde Aufwand summieren, mit Preis abgleichen. Kundenfeedback synthetisieren. Wiederholpotenzial einschätzen (würden sie wieder buchen? Empfehlen?). Service Blueprint erstellen. Hinweis: Wenn Aufwand pro Kunde mehrfach über Preis liegt und sich nicht senken lässt, ist das Geschäftsmodell unfair und Skalierung scheitert. Lieber jetzt erkennen als nach Produktentwicklung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorConcierge Learnings - 5
Phase 5: Produktisierungs-Ableitungen
1-2 TagePro Service-Schritt prüfen: was lässt sich automatisieren, was bleibt manuell, was wird Self-Service? Roadmap für Produktbau ableiten. Entscheidung: weitermachen, anders zuschneiden, abbrechen. Hinweis: Nicht alles muss automatisiert werden. Manche Services sind als manueller High-Touch profitabel, das ist legitime Antwort. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerService Blueprint - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerConcierge Learnings
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Concierge MVP
## Ziel
Artefakt: Concierge Learnings
## Arbeitsfrage
Liefert der manuell erbrachte Service Kunden tatsächlich den versprochenen Wert, und welche Service-Elemente lassen sich später produktisieren?
## Kontext
Outcome, das versprochen wird, als ein Satz; Zielsegment mit konkreter Persona; Preisband; Kapazität für Anzahl Kunden pro Woche; rechtliche Mindestabsicherung.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-4 Wochen
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Service-Lead, der Aufträge durchführt; ein Recruiter, der erste Kunden anwirbt; ein Beobachter, der dokumentiert und Muster erkennt; ein Decision-Maker für Iterations- oder Abbruchsentscheidung.
- Owner: Ein Service-Lead, der Aufträge durchführt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Concierge Learnings hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Manuelle Service-Werkzeuge (z. B. Excel, Email-Vorlagen, Telefon, Buchungstool); Kunden-Dossier-Template; Aufwands-Tracker (Zeit pro Auftrag); einfache Vertragsvorlage; Kommunikationskanal mit Kunden.
## Vorbereitung
Service-Beschreibung als One-Pager. Kanal für Kundenbestellungen (E-Mail, Formular, Telefon). Aufwands-Tracker je Kunde. Wochen-Sync für Service-Lead und Beobachter.
## Agenda
1. Phase 1: Service definieren (Setup, 2-3 Tage)
Owner: Facilitator
Aktion: Outcome präzise formulieren („Sabine spart pro Mandanten-Übernahme 10 h“). Service-Schritte beschreiben. Aufwandsschätzung pro Kunde. Preis und Erfolgsdefinition. Hinweis: Wenn der Outcome nicht in einem Satz steht, weiß weder Service-Lead noch Kunde, was geliefert wird. Erst klären. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Concierge Learnings
2. Phase 2: Erste Kunden gewinnen (1 Woche)
Owner: Facilitator
Aktion: 3-5 Kunden aus Zielsegment anwerben, idealerweise aus vorherigen Problem Interviews. Vertragsminimum klären (Verschwiegenheit, Haftung). Termin und Übergabe organisieren. Hinweis: Verwandte oder Freunde sind erlaubt, wenn sie wirklich zur Zielgruppe gehören. Sonst werden Reaktionen verzerrt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Service Blueprint
3. Phase 3: Service liefern (1-2 Wochen)
Owner: Facilitator
Aktion: Aufträge nacheinander oder parallel abarbeiten. Jeden Schritt dokumentieren: Was wurde getan, wie lange, was war schwierig, was wurde improvisiert. Kunden-Feedback nach Lieferung einholen. Hinweis: Improvisierte Schritte sind die spannendsten. Sie zeigen, was im Skript fehlt und was später automatisiert oder klarer strukturiert werden muss. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: MVP Risks
4. Phase 4: Aufwand und Wert auswerten (2-3 Tage)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Kunde Aufwand summieren, mit Preis abgleichen. Kundenfeedback synthetisieren. Wiederholpotenzial einschätzen (würden sie wieder buchen? Empfehlen?). Service Blueprint erstellen. Hinweis: Wenn Aufwand pro Kunde mehrfach über Preis liegt und sich nicht senken lässt, ist das Geschäftsmodell unfair und Skalierung scheitert. Lieber jetzt erkennen als nach Produktentwicklung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Concierge Learnings
5. Phase 5: Produktisierungs-Ableitungen (1-2 Tage)
Owner: Owner
Aktion: Pro Service-Schritt prüfen: was lässt sich automatisieren, was bleibt manuell, was wird Self-Service? Roadmap für Produktbau ableiten. Entscheidung: weitermachen, anders zuschneiden, abbrechen. Hinweis: Nicht alles muss automatisiert werden. Manche Services sind als manueller High-Touch profitabel, das ist legitime Antwort. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Service Blueprint
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Concierge Learnings
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Concierge Learnings
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Concierge Learnings: Concierge MVP
## Arbeitsfrage
Liefert der manuell erbrachte Service Kunden tatsächlich den versprochenen Wert, und welche Service-Elemente lassen sich später produktisieren?
## Kontext
Outcome, das versprochen wird, als ein Satz; Zielsegment mit konkreter Persona; Preisband; Kapazität für Anzahl Kunden pro Woche; rechtliche Mindestabsicherung.
## Beteiligte
- Owner: Ein Service-Lead, der Aufträge durchführt
- Teilnehmende: Ein Service-Lead, der Aufträge durchführt; ein Recruiter, der erste Kunden anwirbt; ein Beobachter, der dokumentiert und Muster erkennt; ein Decision-Maker für Iterations- oder Abbruchsentscheidung.
## Input
Manuelle Service-Werkzeuge (z. B. Excel, Email-Vorlagen, Telefon, Buchungstool); Kunden-Dossier-Template; Aufwands-Tracker (Zeit pro Auftrag); einfache Vertragsvorlage; Kommunikationskanal mit Kunden.
## Vorlage
# Concierge MVP Arbeitsvorlage
## Ziel
Liefert den Nutzen einer Lösung manuell und persönlich, bevor Produktmechanik gebaut wird.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Concierge Learnings:
- Service Blueprint:
- MVP Risks:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Concierge Learnings ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenConcierge MVP Arbeitsvorlage
# Concierge MVP Arbeitsvorlage
## Ziel
Liefert den Nutzen einer Lösung manuell und persönlich, bevor Produktmechanik gebaut wird.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Concierge Learnings:
- Service Blueprint:
- MVP Risks:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Concierge Learnings.
- Pro Iteration eigener Bericht mit Datum und Service-Version. Mehrere Wellen erlauben Vergleich (Aufwand sinkt nach Skript-Verbesserung). Kundenliste DSGVO-konform pseudonymisieren.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.