Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Alignment Mapping
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 4-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Frage präzisieren
10-15 minAlignment-Frage gemeinsam schärfen. Welche konkrete Entscheidung oder Initiative steht im Raum? Welcher Zeithorizont? Wer entscheidet final? Hinweis: Wenn die Frage „Sind wir aligned?“ lautet, ist sie zu breit. Konkreter Bezug auf Entscheidung oder Initiative ist Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAlignment Map - 2
Phase 2: Perspektiven sammeln
25-35 minSolo-Schreibphase 10 min: jede Person füllt pro Spalte mindestens drei Notizen aus eigener Stakeholder-Perspektive. Anschließend reihum vorstellen, ohne Bewertung. Hinweis: Stakeholder sprechen für ihren Bereich, nicht für die Welt. Wer „Engineering denkt X“ sagt, ohne Engineering-Vertreter zu sein, projiziert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOpen Issues - 3
Phase 3: Map clustern
15-20 minNotizen pro Spalte clustern. Welche Ziele decken sich? Welche Bedenken werden geteilt? Wo gibt es Einzel-Bedenken? Patterns markieren. Hinweis: Geteilte Bedenken sind oft die Stelle, wo das Programm scheitert. Einzelbedenken können ebenso kritisch sein, wenn sie aus einem Schlüssel-Stakeholder kommen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorDecision Questions - 4
Phase 4: Konflikte und Lücken markieren
10-15 minPro Konflikt zwischen Stakeholdern oder ungelösten Bedenken Frage formulieren: was muss geklärt werden, bevor Entscheidung fällt? Mit rotem Punkt markieren. Hinweis: Konflikte sind keine Niederlage. Wenn keine Konflikte sichtbar sind, ist die Map entweder oberflächlich oder Stakeholder schweigen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAlignment Map - 5
Phase 5: Klärungsschritte und Owner
10-15 minPro offene Frage Klärungsschritt definieren: Wer klärt mit wem bis wann? Welche Information wird gebraucht? Übergabe an Decider mit Bewertungs-Ankerpunkten. Hinweis: Klärungsschritte enden nicht in „weiter diskutieren“. Konkrete Aktion mit Owner und Datum. Sonst bleibt Alignment-Theater. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerOpen Issues - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerAlignment Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Alignment Mapping
## Ziel
Artefakt: Alignment Map
## Arbeitsfrage
Welche Ziele, Interessen und Bedenken haben die Stakeholder zu der vorliegenden Frage, wo deckt sich Ausrichtung, und wo brauchen wir Klärung vor der Entscheidung?
## Kontext
Alignment-Frage als ein Satz (z. B. „Sind wir uns einig über die Q3-Strategie für Aktivierung?“); Stakeholderliste mit Rollen; bekannte Konflikte; betroffene Entscheidungen.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 h
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Konflikt ohne Vermeidung führt; vier bis zwölf Stakeholder oder Stakeholdervertreter; ein Scribe für Klärungsschritte und offene Issues.
- Owner: Ein Facilitator, der Konflikt ohne Vermeidung führt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Alignment Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Vier-Spalten-Layout (Ziele, Interessen, Bedenken, Entscheidungsfragen); Haftnotizen pro Stakeholder in eigener Farbe; Timer; Liste offener Issues.
## Vorbereitung
Vier Spalten am Board. Pro Stakeholder eine Farbe. Alignment-Frage oben fixiert. Regel: jeder Stakeholder spricht für seinen Bereich, niemand interpretiert für andere.
## Agenda
1. Phase 1: Frage präzisieren (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Alignment-Frage gemeinsam schärfen. Welche konkrete Entscheidung oder Initiative steht im Raum? Welcher Zeithorizont? Wer entscheidet final? Hinweis: Wenn die Frage „Sind wir aligned?“ lautet, ist sie zu breit. Konkreter Bezug auf Entscheidung oder Initiative ist Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Alignment Map
2. Phase 2: Perspektiven sammeln (25-35 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Solo-Schreibphase 10 min: jede Person füllt pro Spalte mindestens drei Notizen aus eigener Stakeholder-Perspektive. Anschließend reihum vorstellen, ohne Bewertung. Hinweis: Stakeholder sprechen für ihren Bereich, nicht für die Welt. Wer „Engineering denkt X“ sagt, ohne Engineering-Vertreter zu sein, projiziert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Open Issues
3. Phase 3: Map clustern (15-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Notizen pro Spalte clustern. Welche Ziele decken sich? Welche Bedenken werden geteilt? Wo gibt es Einzel-Bedenken? Patterns markieren. Hinweis: Geteilte Bedenken sind oft die Stelle, wo das Programm scheitert. Einzelbedenken können ebenso kritisch sein, wenn sie aus einem Schlüssel-Stakeholder kommen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Decision Questions
4. Phase 4: Konflikte und Lücken markieren (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Konflikt zwischen Stakeholdern oder ungelösten Bedenken Frage formulieren: was muss geklärt werden, bevor Entscheidung fällt? Mit rotem Punkt markieren. Hinweis: Konflikte sind keine Niederlage. Wenn keine Konflikte sichtbar sind, ist die Map entweder oberflächlich oder Stakeholder schweigen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Alignment Map
5. Phase 5: Klärungsschritte und Owner (10-15 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro offene Frage Klärungsschritt definieren: Wer klärt mit wem bis wann? Welche Information wird gebraucht? Übergabe an Decider mit Bewertungs-Ankerpunkten. Hinweis: Klärungsschritte enden nicht in „weiter diskutieren“. Konkrete Aktion mit Owner und Datum. Sonst bleibt Alignment-Theater. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Open Issues
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Alignment Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Alignment Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Alignment Map: Alignment Mapping
## Arbeitsfrage
Welche Ziele, Interessen und Bedenken haben die Stakeholder zu der vorliegenden Frage, wo deckt sich Ausrichtung, und wo brauchen wir Klärung vor der Entscheidung?
## Kontext
Alignment-Frage als ein Satz (z. B. „Sind wir uns einig über die Q3-Strategie für Aktivierung?“); Stakeholderliste mit Rollen; bekannte Konflikte; betroffene Entscheidungen.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Konflikt ohne Vermeidung führt
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Konflikt ohne Vermeidung führt; vier bis zwölf Stakeholder oder Stakeholdervertreter; ein Scribe für Klärungsschritte und offene Issues.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Vier-Spalten-Layout (Ziele, Interessen, Bedenken, Entscheidungsfragen); Haftnotizen pro Stakeholder in eigener Farbe; Timer; Liste offener Issues.
## Vorlage
# Alignment Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Alignment Map:
- Open Issues:
- Decision Questions:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Alignment Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenAlignment Mapping Arbeitsvorlage
# Alignment Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Alignment Map:
- Open Issues:
- Decision Questions:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Alignment Map.
- Pro Initiative eigene Map mit Datum. Nach Klärungsschritten Update mit Lösung, alte Konflikte als „gelöst“ markieren. Bei größeren Strategie-Änderungen neue Map.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.