Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: A3 Problem Solving
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-5. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Sektion 1: Hintergrund und Goal
15 minProblem in maximal vier Sätzen mit Datum, Häufigkeit und Wirkung. Goal mit messbarer Ziel-Kennzahl und Frist. Hintergrund liefert den geschäftlichen Anlass, nicht die Vorgeschichte des Teams. Hinweis: Wenn der Hintergrund länger als ein Absatz wird, ist das Problem nicht geschnitten. Owner muss den Zielwert vor der Analyse setzen, sonst wird das Goal später passend zum Vorschlag verbogen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorA3 Report - 2
Sektion 2: Current State
20 minIst-Zustand mit konkreten Daten und einer Skizze des Prozesses zeichnen. Zeiten, Mengen, Fehlerquoten in Zahlen. Hot Spots markieren, an denen das Problem auftritt. Hinweis: Skizze schlägt Text. Wenn der Current State nur aus Bullet-Listen besteht, fehlt der Prozessblick. Mindestens ein Run-Chart oder Pareto pro Hot Spot. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAction Plan - 3
Sektion 3: Root Cause
20 minWhy-Kette oder Fishbone aus den Hot Spots ableiten. Eine bis drei Haupt-Root-Causes auswählen, die durch Daten belegbar sind. Andere Pfade dokumentieren und als verworfen markieren. Hinweis: Pro Root Cause ein Datenbeleg, nicht eine Vermutung. Wenn alle Causes nur Verhaltensbeschreibungen sind, fehlt der Prozessblick aus Gemba. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRoot Cause Analysis - 4
Sektion 4: Countermeasures
20 minPro Root Cause eine oder zwei Gegenmassnahmen mit Owner, Frist und erwartetem Effekt. Quick Fix und nachhaltige Massnahme klar trennen. Effekt als hypothetische Zahl belegen. Hinweis: Wenn alle Countermeasures Training oder Awareness sind, ist die Analyse zu flach. Mindestens eine Massnahme muss am Prozess oder System selbst greifen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorA3 Report - 5
Sektion 5: Plan und Follow-up
15 minUmsetzungsplan mit Meilensteinen und Verantwortlichen. Follow-up-Termin und Mess-Setup definieren (Welche Metrik wann gegen welchen Sollwert). Sign-off mit Coach und Sponsor einholen. Hinweis: Ohne Follow-up-Termin im Kalender bleibt das A3 Theorie. Owner sollte den Termin sofort setzen und die Mess-Quelle vor dem Sign-off testen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerAction Plan - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerA3 Report
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: A3 Problem Solving
## Ziel
Artefakt: A3 Report
## Arbeitsfrage
Welche Root Cause hinter dem Problem lässt sich mit einer testbaren Gegenmassnahme so verschieben, dass der Zielzustand belegbar erreicht wird?
## Kontext
Problemkontext mit Zeitraum und Auswirkung in Zahlen; Gemba-Notizen; bestehende Metriken oder Run-Charts; bekannte Quick Fixes und ihre Wirkung; Stakeholder, deren Sign-off am Ende benötigt wird.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 90-120 min für ersten Entwurf, 2-3 Coaching-Iterationen über 1-2 Wochen
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Owner als A3-Lerner, der das Blatt selbst hält und schreibt; ein Coach oder Mentor, der durch Fragen führt und nicht löst; zwei bis drei Beteiligte aus dem betroffenen Prozess als Faktenlieferanten.
- Owner: Ein Owner als A3-Lerner, der das Blatt selbst hält und schreibt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf A3 Report hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
A3-Papier oder digitale Vorlage in DIN A3 mit acht Sektionen (Hintergrund, Current State, Goal, Root Cause, Countermeasures, Plan, Follow-up, Sign-off); Bleistift; Daten-Ausdrucke der letzten 30 Tage; Skizzen der Ist-Situation aus dem Gemba Walk.
## Vorbereitung
A3-Vorlage ausdrucken oder in Miro anlegen. Sektionen oben links Hintergrund, rechts Goal. Mitte links Current State und Root Cause, rechts Countermeasures und Plan. Unten Follow-up. Sign-off-Feld unten rechts. Owner schreibt mit Bleistift, Coach stellt nur Fragen.
## Agenda
1. Sektion 1: Hintergrund und Goal (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Problem in maximal vier Sätzen mit Datum, Häufigkeit und Wirkung. Goal mit messbarer Ziel-Kennzahl und Frist. Hintergrund liefert den geschäftlichen Anlass, nicht die Vorgeschichte des Teams. Hinweis: Wenn der Hintergrund länger als ein Absatz wird, ist das Problem nicht geschnitten. Owner muss den Zielwert vor der Analyse setzen, sonst wird das Goal später passend zum Vorschlag verbogen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: A3 Report
2. Sektion 2: Current State (20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Ist-Zustand mit konkreten Daten und einer Skizze des Prozesses zeichnen. Zeiten, Mengen, Fehlerquoten in Zahlen. Hot Spots markieren, an denen das Problem auftritt. Hinweis: Skizze schlägt Text. Wenn der Current State nur aus Bullet-Listen besteht, fehlt der Prozessblick. Mindestens ein Run-Chart oder Pareto pro Hot Spot. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Action Plan
3. Sektion 3: Root Cause (20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Why-Kette oder Fishbone aus den Hot Spots ableiten. Eine bis drei Haupt-Root-Causes auswählen, die durch Daten belegbar sind. Andere Pfade dokumentieren und als verworfen markieren. Hinweis: Pro Root Cause ein Datenbeleg, nicht eine Vermutung. Wenn alle Causes nur Verhaltensbeschreibungen sind, fehlt der Prozessblick aus Gemba. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Root Cause Analysis
4. Sektion 4: Countermeasures (20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Root Cause eine oder zwei Gegenmassnahmen mit Owner, Frist und erwartetem Effekt. Quick Fix und nachhaltige Massnahme klar trennen. Effekt als hypothetische Zahl belegen. Hinweis: Wenn alle Countermeasures Training oder Awareness sind, ist die Analyse zu flach. Mindestens eine Massnahme muss am Prozess oder System selbst greifen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: A3 Report
5. Sektion 5: Plan und Follow-up (15 min)
Owner: Owner
Aktion: Umsetzungsplan mit Meilensteinen und Verantwortlichen. Follow-up-Termin und Mess-Setup definieren (Welche Metrik wann gegen welchen Sollwert). Sign-off mit Coach und Sponsor einholen. Hinweis: Ohne Follow-up-Termin im Kalender bleibt das A3 Theorie. Owner sollte den Termin sofort setzen und die Mess-Quelle vor dem Sign-off testen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Action Plan
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: A3 Report
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: A3 Report
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# A3 Report: A3 Problem Solving
## Arbeitsfrage
Welche Root Cause hinter dem Problem lässt sich mit einer testbaren Gegenmassnahme so verschieben, dass der Zielzustand belegbar erreicht wird?
## Kontext
Problemkontext mit Zeitraum und Auswirkung in Zahlen; Gemba-Notizen; bestehende Metriken oder Run-Charts; bekannte Quick Fixes und ihre Wirkung; Stakeholder, deren Sign-off am Ende benötigt wird.
## Beteiligte
- Owner: Ein Owner als A3-Lerner, der das Blatt selbst hält und schreibt
- Teilnehmende: Ein Owner als A3-Lerner, der das Blatt selbst hält und schreibt; ein Coach oder Mentor, der durch Fragen führt und nicht löst; zwei bis drei Beteiligte aus dem betroffenen Prozess als Faktenlieferanten.
## Input
A3-Papier oder digitale Vorlage in DIN A3 mit acht Sektionen (Hintergrund, Current State, Goal, Root Cause, Countermeasures, Plan, Follow-up, Sign-off); Bleistift; Daten-Ausdrucke der letzten 30 Tage; Skizzen der Ist-Situation aus dem Gemba Walk.
## Vorlage
# A3 Problem Solving Arbeitsvorlage
## Ziel
Einseitige strukturierte Methode für Problem, Analyse, Gegenmaßnahmen und Follow-up.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- A3 Report:
- Action Plan:
- Root Cause Analysis:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- A3 Report ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenA3 Problem Solving Arbeitsvorlage
# A3 Problem Solving Arbeitsvorlage
## Ziel
Einseitige strukturierte Methode für Problem, Analyse, Gegenmaßnahmen und Follow-up.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- A3 Report:
- Action Plan:
- Root Cause Analysis:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu A3 Report.
- Dateiname mit Datum, Problemtitel und Versionsnummer (v0.1 Entwurf, v1.0 Sign-off, v1.1 nach Follow-up). Iterationen werden parallel abgelegt, nicht überschrieben. Follow-up-Ergebnis wird im Sign-off-Bereich datiert ergänzt.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.