Praxis etablieren
Lege Kadenz, Owner, Teilnahme und Erfolgssignale für eine wiederkehrende Team-Praxis fest.
Praxis etablieren
Lege Kadenz, Owner, Teilnahme und Erfolgssignale fest, damit die Methode als wiederkehrende Team-Praxis funktioniert.
Variante für Operative Praxis. Der Plan leitet sich aus Methodenform, Methodenschritten und Runsheet ab.
RunsheetEine operative Praxis wirkt durch Wiederholung. Die Kadenz sollte klein genug sein, um verlässlich gehalten zu werden.
Die Schritte beschreiben eine einzelne Wiederholung und werden nach dem Review angepasst.
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Sektion 1: Zweck und Verantwortungen
30-45 minTeam-Zweck in 1-3 Sätzen. Hauptverantwortungen als 3-7 Bullet-Points. Nicht-Verantwortungen explizit (was wir nicht tun, auch wenn andere es erwarten).
OwnerNicht-Verantwortungen sind oft wertvoller als Verantwortungen. Was wir nicht tun, klärt Eskalations-Erwartungen. Vage „kümmern uns um alles“-Sätze vermeiden. - 2
Sektion 2: Services und Schnittstellen
45-60 minPro Service: Name, Zweck, Konsumenten, technische Schnittstelle (API-URL, Slack-Channel, Ticket-Queue), Anfrage-Workflow. Drei bis acht Services typisch.
TeamServices sind nicht nur APIs. Auch Beratung, Reviews, On-Call-Support sind Services. Konsumenten klar benennen, sonst werden Services für Falsche bereitgestellt. - 3
Sektion 3: Service Level und Erwartungen
30-45 minPro Service grobes SLA: Response-Zeit, Availability, Eskalations-Pfad. Erwartungen an Konsumenten (z. B. Issue-Template, On-Call-Trigger-Bedingungen).
TeamSLAs müssen einhaltbar sein. Lieber konservativ („Antwort innerhalb 2 Werktage“) als aspirationell. Unrealistische SLAs zerstören Vertrauen schneller als keine SLAs. - 4
Sektion 4: Kommunikationswege und Eskalation
20-30 minWo melden Konsumenten Anfragen, Bugs, Incidents. Pro Kanal Zweck (z. B. Slack #team-X für Fragen, Jira für Tickets, PagerDuty für P1). Eskalations-Hierarchie für Konflikte.
TeamKlare Kanal-Trennung. „Schreib mir auf Slack DM“ ist nicht skalierbar. Öffentliche Kanäle bevorzugen, dokumentierte Verläufe sichern Wissen. - 5
Sektion 5: Roadmap und Onboarding
20-30 minAktuelle Roadmap-Sektion mit nächstem Quartals-Fokus. Onboarding-Hinweise: Wie kann externes Team mit uns starten (Vorbereitung, Workshop, Dokumentation).
TeamRoadmap-Sektion macht Erwartungs-Management einfacher. Sichtbarkeit über kommende Themen verhindert wiederholte „wann macht ihr X“-Fragen.
Practice Charter
Kopierbare Charter mit Zweck, Kadenz, Owner, Teilnahme, Ablauf, Erfolgssignalen und Review.
practice-charter.md
Practice Charter: Team API
Zweck
Bei unscharfen Erwartungen zwischen Teams beschreibt die Methode, wie ein Team erreichbar, nutzbar und verantwortbar ist. Sie schafft Klarheit über Schnittstellen, Reaktionsweisen und Grenzen der Zusammenarbeit.
Kadenz
wöchentlich
Owner und Teilnahme
- Owner: offen
- Teilnehmende: Ein Team plus Stakeholder
- Modus: synchron
Ablauf je Iteration
- Sektion 1: Zweck und Verantwortungen (30-45 min) Team-Zweck in 1-3 Sätzen. Hauptverantwortungen als 3-7 Bullet-Points. Nicht-Verantwortungen explizit (was wir nicht tun, auch wenn andere es erwarten).
- Sektion 2: Services und Schnittstellen (45-60 min) Pro Service: Name, Zweck, Konsumenten, technische Schnittstelle (API-URL, Slack-Channel, Ticket-Queue), Anfrage-Workflow. Drei bis acht Services typisch.
- Sektion 3: Service Level und Erwartungen (30-45 min) Pro Service grobes SLA: Response-Zeit, Availability, Eskalations-Pfad. Erwartungen an Konsumenten (z. B. Issue-Template, On-Call-Trigger-Bedingungen).
- Sektion 4: Kommunikationswege und Eskalation (20-30 min) Wo melden Konsumenten Anfragen, Bugs, Incidents. Pro Kanal Zweck (z. B. Slack #team-X für Fragen, Jira für Tickets, PagerDuty für P1). Eskalations-Hierarchie für Konflikte.
- Sektion 5: Roadmap und Onboarding (20-30 min) Aktuelle Roadmap-Sektion mit nächstem Quartals-Fokus. Onboarding-Hinweise: Wie kann externes Team mit uns starten (Vorbereitung, Workshop, Dokumentation).
Erfolgssignale
Team-API-Dokument
Review
4 Wochen