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Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session1-3 hWorkshop oder asyncMorphological Box

Session: Morphological Analysis

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Morphological Box hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Dimensionen definieren

    20-30 min

    Gemeinsam 4-7 Dimensionen sammeln, die das Problem unabhängig voneinander charakterisieren (z. B. Zielgruppe, Anlass, Format, Bezahlmodell, Kanal). Doppelungen auflösen, bis jede Dimension orthogonal zu den anderen ist. Hinweis: Wenn zwei Dimensionen sich gegenseitig festlegen (z. B. Kanal und Endgerät), sind sie nicht unabhängig. Eine zusammenfassen oder neu schneiden.

    FacilitatorMorphological Box
  2. 2

    Phase 2: Ausprägungen sammeln

    30-45 min

    Pro Dimension 4-8 Ausprägungen erzeugen. Auch ungewöhnliche Optionen zulassen. Pro Dimension einen Eintrag „Sonstiges“ vermeiden, lieber konkrete Beispiele. Hinweis: Bei weniger als drei Ausprägungen ist die Dimension entweder zu eng oder eine binäre Entscheidung, die nicht in die Matrix gehört.

    FacilitatorConcept Combinations
  3. 3

    Phase 3: Kombinationen bilden

    30-45 min

    Per Zufall oder durch gezielte Auswahl 10-20 Kombinationen erzeugen, jeweils eine Ausprägung pro Dimension. Pro Kombination einen kurzen Konzept-Satz schreiben. Hinweis: Konzept-Satz muss verständlich sein, ohne die Tabelle erneut zu lesen. Wenn das Konzept absurd klingt, trotzdem notieren — Reframing in Phase 4 kann es retten.

    FacilitatorIdea Shortlist
  4. 4

    Phase 4: Filtern und Shortlist

    20-30 min

    Pro Konzept Plausibilität, Machbarkeit und Neuheit bewerten (z. B. mit drei Symbolen). Unplausibles streichen, spannende 3-5 Konzepte für die Shortlist ausarbeiten. Hinweis: Strikt zwischen „nicht machbar“ und „ungewohnt“ unterscheiden. Letzteres ist oft genau das Ziel der Methode.

    OwnerMorphological Box
  5. 5

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerMorphological Box
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Morphological Analysis

Ziel

Artefakt: Morphological Box

Arbeitsfrage

Welche neuartigen Lösungskombinationen entstehen, wenn alle relevanten Dimensionen des Problems systematisch durchkreuzt werden?

Kontext

Problemstellung als ein Satz; bekannte bestehende Lösungen für Inspiration und Abgrenzung; harte Constraints (Budget, Regulatorik, Technik); Definition von „spannend“ für die spätere Auswahl.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 1-3 h
  • Modus: Workshop oder async
  • Teilnehmende: Ein Facilitator, der Dimensionen scharf schneidet und Kombinationen führt; zwei bis acht Teilnehmer mit Domain- und Lösungswissen; ein Scribe für die Konzept-Shortlist.
  • Owner: Ein Facilitator, der Dimensionen scharf schneidet und Kombinationen führt
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Morphological Box hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Tabelle (Spreadsheet oder Miro-Board) mit einer Zeile pro Dimension und mehreren Spalten für Ausprägungen; Stifte; Marker für ausgewählte Kombinationen; Timer.

Vorbereitung

Tabelle vorbereiten, Problemstellung an den Kopf der Tabelle schreiben. Eine erste Dimension als Beispiel füllen, damit das Format verstanden wird. Regel ansagen: erst alle Dimensionen, dann Ausprägungen, dann Kombinationen.

Agenda

  1. Phase 1: Dimensionen definieren (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Gemeinsam 4-7 Dimensionen sammeln, die das Problem unabhängig voneinander charakterisieren (z. B. Zielgruppe, Anlass, Format, Bezahlmodell, Kanal). Doppelungen auflösen, bis jede Dimension orthogonal zu den anderen ist. Hinweis: Wenn zwei Dimensionen sich gegenseitig festlegen (z. B. Kanal und Endgerät), sind sie nicht unabhängig. Eine zusammenfassen oder neu schneiden. Output: Morphological Box

  2. Phase 2: Ausprägungen sammeln (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Dimension 4-8 Ausprägungen erzeugen. Auch ungewöhnliche Optionen zulassen. Pro Dimension einen Eintrag „Sonstiges“ vermeiden, lieber konkrete Beispiele. Hinweis: Bei weniger als drei Ausprägungen ist die Dimension entweder zu eng oder eine binäre Entscheidung, die nicht in die Matrix gehört. Output: Concept Combinations

  3. Phase 3: Kombinationen bilden (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Per Zufall oder durch gezielte Auswahl 10-20 Kombinationen erzeugen, jeweils eine Ausprägung pro Dimension. Pro Kombination einen kurzen Konzept-Satz schreiben. Hinweis: Konzept-Satz muss verständlich sein, ohne die Tabelle erneut zu lesen. Wenn das Konzept absurd klingt, trotzdem notieren — Reframing in Phase 4 kann es retten. Output: Idea Shortlist

  4. Phase 4: Filtern und Shortlist (20-30 min) Owner: Owner Aktion: Pro Konzept Plausibilität, Machbarkeit und Neuheit bewerten (z. B. mit drei Symbolen). Unplausibles streichen, spannende 3-5 Konzepte für die Shortlist ausarbeiten. Hinweis: Strikt zwischen „nicht machbar“ und „ungewohnt“ unterscheiden. Letzteres ist oft genau das Ziel der Methode. Output: Morphological Box

  5. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Morphological Box

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Morphological Box
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Morphological Box: Morphological Analysis

Arbeitsfrage

Welche neuartigen Lösungskombinationen entstehen, wenn alle relevanten Dimensionen des Problems systematisch durchkreuzt werden?

Kontext

Problemstellung als ein Satz; bekannte bestehende Lösungen für Inspiration und Abgrenzung; harte Constraints (Budget, Regulatorik, Technik); Definition von „spannend“ für die spätere Auswahl.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator, der Dimensionen scharf schneidet und Kombinationen führt
  • Teilnehmende: Ein Facilitator, der Dimensionen scharf schneidet und Kombinationen führt; zwei bis acht Teilnehmer mit Domain- und Lösungswissen; ein Scribe für die Konzept-Shortlist.

Input

Tabelle (Spreadsheet oder Miro-Board) mit einer Zeile pro Dimension und mehreren Spalten für Ausprägungen; Stifte; Marker für ausgewählte Kombinationen; Timer.

Vorlage

Morphological Analysis Arbeitsvorlage

Ziel

Kombiniert Parameter und Ausprägungen, um neue Lösungskombinationen zu erzeugen.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Morphological Box:
  • Concept Combinations:
  • Idea Shortlist:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Morphological Box ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Morphological Analysis Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Morphological Analysis mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
markdown

morphological-analysis-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Morphological Analysis mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Morphological Analysis Arbeitsvorlage

Ziel

Kombiniert Parameter und Ausprägungen, um neue Lösungskombinationen zu erzeugen.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Morphological Box:
  • Concept Combinations:
  • Idea Shortlist:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Morphological Box.
  • Pro Iteration ein eigener Eintrag mit Datum und Problemsatz. Bei neuen Dimensionen oder Ausprägungen alte Matrix nicht überschreiben, sondern v2 erzeugen und Delta dokumentieren.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.