Die eigenen relevanten Eingangskanäle sind zugänglich.
Getting Things Done
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
Ein geschützter wöchentlicher Prüftermin ist vorgesehen.
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
Eingangsliste, Projektliste, nächste Aktionen, Warten auf, Kalender, Referenzablage und Später-vielleicht.
Die Person mit den Zusagen; bei delegierten Aktionen zusätzlich die jeweilige verantwortliche Person.
Eigene Postfächer, Notizen, Kalender, offene Projekte und Zusagen an andere zusammentragen.
Täglich erfassen und klären; etwa 30–60 Minuten wöchentliches Review, initial mehr Aufwand.
Wenige Eingänge sowie getrennte Listen für Projekte, Aktionen, Warten auf und Später-vielleicht bereitstellen.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Welche nächste Handlung ist jetzt möglich, während alle übrigen Zusagen verlässlich abgelegt sind?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
Getting Things Done trennt das Erfassen, Klären, Organisieren, Überprüfen und Ausführen von Verpflichtungen. Jede offene Sache erhält eine bewusste Behandlung. Projektlisten halten gewünschte Ergebnisse, Aktionslisten den nächsten sichtbaren Schritt.
GTD-Klärungsblatt
Fiktives Beispiel
Ein Eingang wird bis zur nächsten Handlung und ihrer passenden Ablage geklärt.
Eingang
Welche offene Sache beansprucht Aufmerksamkeit?
Website für den Kursstart aktualisieren.
Gewünschtes Ergebnis
Wie sieht erledigt aus; braucht es mehrere Aktionen?
Kursseite mit korrekten Terminen veröffentlicht; mehrschrittiges Projekt.
Nächste Aktion
Welche sichtbare Handlung kann als Nächstes erfolgen?
Mira die drei offenen Kurstermine zur Bestätigung senden.
Ablage und Bindung
Aktionsliste, Kalender, Warten auf, Referenz oder Später-vielleicht?
Nach Versand: Warten auf Mira; Freitag nachfassen.
Review
Wann wird die Zusage wieder geprüft?
Jon prüft am Freitag die Antwort und ergänzt den Veröffentlichungsschritt.
Alle Situationen und Personen sind erfunden.
- 1
Erfassen
Alle offenen Sachen sammeln

Ziel
Vollständige Eingangssammlung
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Posteingänge, Notizen, Nachrichten und offene Zusagen
Durchführung
- Gedanken, Nachrichten und Papier an wenigen verlässlichen Eingängen sammeln. Pro Eintrag eine offene Sache formulieren.
- Beim Sammeln noch nicht nach Priorität sortieren; auch kleine Zusagen außerhalb der Arbeit aufnehmen.
Ergebnis
Vollständige Eingangssammlung
Offene Zusagen werden sichtbar.
Qualitätscheck
Sind die relevanten Eingänge und mentalen offenen Schleifen erfasst?
Stolperfalle
Wichtige Zusagen bleiben in Chats oder im Gedächtnis und tauchen erst zu spät wieder auf. Fehlende Eingänge ergänzen und einen schnellen Erfassungsweg festlegen.
Zeitlicher Rahmen: Laufend, erste Sammlung 20–60 Minuten
- 2
Klären
Bedeutung und nächste Aktion entscheiden

Ziel
Geklärte Ergebnisse und nächste Aktionen
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Eingangssammlung
Durchführung
- Für jeden Eintrag entscheiden, ob eine Handlung nötig ist. Ohne Handlung: entfernen, als Referenz ablegen oder für später vormerken.
- Bei Handlungsbedarf das gewünschte Ergebnis und die nächste sichtbare Aktion formulieren. Mehrschrittige Ergebnisse auf die Projektliste aufnehmen.
- Sehr kurze Aktionen direkt erledigen, sonst delegieren oder zur eigenen Ausführung einordnen.
Ergebnis
Geklärte Ergebnisse und nächste Aktionen
Ein Projekt ist ein Ergebnis mit mehreren nötigen Aktionen.
Qualitätscheck
Ist pro Eingang klar, ob und was als Nächstes zu tun ist?
Stolperfalle
Eine Projektüberschrift wie „Website“ wird als Aufgabe weitergeschoben, ohne ausführbaren Schritt. Ein sichtbares Verb und den Gegenstand der nächsten Handlung ergänzen.
Zeitlicher Rahmen: Regelmäßig, nach Zahl der Eingänge
- 3
Organisieren
Erinnerungen passend ablegen

Ziel
Aktionslisten, Projektliste und Kalender
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Geklärte nächste Aktionen, Termine und delegierte Zusagen
Durchführung
- Eigene nächste Aktionen nach sinnvollem Kontext ordnen; delegierte Zusagen auf Warten auf mit Person und Datum setzen.
- Nur datums- oder zeitgebundene Pflichten in den Kalender setzen. Referenzen und Später-vielleicht getrennt halten.
Ergebnis
Aktionslisten, Projektliste und Kalender
Jede Erinnerung liegt dort, wo sie beim Handeln gebraucht wird.
Qualitätscheck
Sind Aktionen, Termine, Referenzen und Warten auf klar getrennt?
Stolperfalle
Ein voller Wunschkalender wird täglich verschoben und verliert seine Verlässlichkeit. Frei planbare Aktionen zurück auf die Aktionsliste nehmen; echte Termine erhalten.
Zeitlicher Rahmen: Nach jedem Klärungsdurchlauf
- 4
Überprüfen
Das System wieder verlässlich machen

Ziel
Aktueller, verlässlicher Systemstand
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Projektliste, Aktionslisten, Kalender, Warten auf und Später-vielleicht
Durchführung
- Eingänge leeren, vergangene und kommende Kalenderwochen prüfen und neue Nacharbeit erfassen.
- Jedes aktive Projekt auf mindestens eine nächste Aktion prüfen. Warten auf nachfassen und Später-vielleicht bewusst aktualisieren.
Ergebnis
Aktueller, verlässlicher Systemstand
Offene Projekte dürfen nicht ohne nächsten Schritt bleiben.
Qualitätscheck
Hat jedes aktive Projekt eine aktuelle nächste Aktion?
Stolperfalle
Listen enthalten erledigte oder überholte Dinge; die Person vertraut wieder nur dem Gedächtnis. Review vereinfachen und einen festen Termin schützen. Veraltete Zusagen bewusst schließen.
Zeitlicher Rahmen: Wöchentlich etwa 30–60 Minuten
- 5
Handeln
Aus dem aktuellen Kontext auswählen

Ziel
Erledigte Aktion und aktualisierte Zusagen
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Aktuelle Listen und verfügbare Zeit
Durchführung
- Kalenderbindungen zuerst berücksichtigen; anschließend mögliche Aktionen nach Kontext, verfügbarer Zeit, Energie und Bedeutung wählen.
- An einer Aktion arbeiten, Ergebnis zurückmelden und neue offene Sachen wieder erfassen.
Ergebnis
Erledigte Aktion und aktualisierte Zusagen
Nach Abschluss Status und Folgeschritt aktualisieren.
Qualitätscheck
Passt die gewählte Aktion zu Kontext, Zeit, Energie und Bedeutung?
Stolperfalle
Die Person sortiert Listen immer wieder, beginnt aber keine verfügbare Handlung. Eine ausführbare Aktion auswählen und einen konkreten Start setzen.
Zeitlicher Rahmen: Im Arbeitsalltag
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Aktuelle Zusagenübersicht mit Ergebnissen, nächsten Aktionen, echten Terminen und delegierten Rückmeldungen.
Erledigte Aktionen schließen; Projektstatus und Wartefristen beim Review aktualisieren. Relevante Entscheidungen erhalten.
- Papierlisten oder Aufgabenverwaltung
- Kalender
- Durchsuchbare Referenzablage
getting-things-done-working-template.md
Offene Zusagen aus dem Kopf in ein verlässliches Handlungssystem überführen.
Getting Things Done: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Praxis planen Zeit: Täglich erfassen und klären; etwa 30–60 Minuten wöchentliches Review, initial mehr Aufwand.
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Eingangsliste, Projektliste, nächste Aktionen, Warten auf, Kalender, Referenzablage und Später-vielleicht.
- Rollen: Die Person mit den Zusagen; bei delegierten Aktionen zusätzlich die jeweilige verantwortliche Person.
- Vorab-Infos: Eigene Postfächer, Notizen, Kalender, offene Projekte und Zusagen an andere zusammentragen.
- Gesamter Zeitbedarf: Täglich erfassen und klären; etwa 30–60 Minuten wöchentliches Review, initial mehr Aufwand.
- Setup: Wenige Eingänge sowie getrennte Listen für Projekte, Aktionen, Warten auf und Später-vielleicht bereitstellen.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Erfassen: Alle offenen Sachen sammeln
- Posteingänge, Notizen, Nachrichten und offene Zusagen
Klären: Bedeutung und nächste Aktion entscheiden
- Eingangssammlung
Organisieren: Erinnerungen passend ablegen
- Geklärte nächste Aktionen, Termine und delegierte Zusagen
Überprüfen: Das System wieder verlässlich machen
- Projektliste, Aktionslisten, Kalender, Warten auf und Später-vielleicht
Handeln: Aus dem aktuellen Kontext auswählen
- Aktuelle Listen und verfügbare Zeit
GTD-Klärungsblatt
Eingang
Welche offene Sache beansprucht Aufmerksamkeit?
...
Gewünschtes Ergebnis
Wie sieht erledigt aus; braucht es mehrere Aktionen?
...
Nächste Aktion
Welche sichtbare Handlung kann als Nächstes erfolgen?
...
Ablage und Bindung
Aktionsliste, Kalender, Warten auf, Referenz oder Später-vielleicht?
...
Review
Wann wird die Zusage wieder geprüft?
...
Eigene Angaben ausfüllen; offene Zusagen mit nächster Aktion verbinden.
David Allen Company · What is GTD
Erfassen: Alle offenen Sachen sammeln
Erwartetes Artefakt: Vollständige Eingangssammlung
Offene Zusagen werden sichtbar.
Eintrag:
...
- Sind die relevanten Eingänge und mentalen offenen Schleifen erfasst?
Klären: Bedeutung und nächste Aktion entscheiden
Erwartetes Artefakt: Geklärte Ergebnisse und nächste Aktionen
Ein Projekt ist ein Ergebnis mit mehreren nötigen Aktionen.
Eintrag:
...
- Ist pro Eingang klar, ob und was als Nächstes zu tun ist?
Organisieren: Erinnerungen passend ablegen
Erwartetes Artefakt: Aktionslisten, Projektliste und Kalender
Jede Erinnerung liegt dort, wo sie beim Handeln gebraucht wird.
Eintrag:
...
- Sind Aktionen, Termine, Referenzen und Warten auf klar getrennt?
Überprüfen: Das System wieder verlässlich machen
Erwartetes Artefakt: Aktueller, verlässlicher Systemstand
Offene Projekte dürfen nicht ohne nächsten Schritt bleiben.
Eintrag:
...
- Hat jedes aktive Projekt eine aktuelle nächste Aktion?
Handeln: Aus dem aktuellen Kontext auswählen
Erwartetes Artefakt: Erledigte Aktion und aktualisierte Zusagen
Nach Abschluss Status und Folgeschritt aktualisieren.
Eintrag:
...
- Passt die gewählte Aktion zu Kontext, Zeit, Energie und Bedeutung?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/getting-things-done/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
getting-things-done-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel
Eingang: „Website für den Kursstart aktualisieren“. Gewünschtes Ergebnis: Kursseite mit korrekten Terminen veröffentlicht. Nächste Aktion: Mira die drei offenen Termine zur Bestätigung senden. Danach liegt die Rückmeldung mit Datum auf „Warten auf“. Das Projekt bleibt aktiv. Beim Freitagsreview prüft Jon die Antwort und legt den nächsten Veröffentlichungsschritt fest.
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- Alle offenen Sachen sammelnWichtige Zusagen bleiben in Chats oder im Gedächtnis und tauchen erst zu spät wieder auf.In der Phase ansehen
- Bedeutung und nächste Aktion entscheidenEine Projektüberschrift wie „Website“ wird als Aufgabe weitergeschoben, ohne ausführbaren Schritt.In der Phase ansehen
- Erinnerungen passend ablegenEin voller Wunschkalender wird täglich verschoben und verliert seine Verlässlichkeit.In der Phase ansehen
- Das System wieder verlässlich machenListen enthalten erledigte oder überholte Dinge; die Person vertraut wieder nur dem Gedächtnis.In der Phase ansehen
- Aus dem aktuellen Kontext auswählenDie Person sortiert Listen immer wieder, beginnt aber keine verfügbare Handlung.In der Phase ansehen
Alle offenen Sachen sammeln
Wichtige Zusagen bleiben in Chats oder im Gedächtnis und tauchen erst zu spät wieder auf.
Fehlende Eingänge ergänzen und einen schnellen Erfassungsweg festlegen.
Bedeutung und nächste Aktion entscheiden
Eine Projektüberschrift wie „Website“ wird als Aufgabe weitergeschoben, ohne ausführbaren Schritt.
Ein sichtbares Verb und den Gegenstand der nächsten Handlung ergänzen.
Erinnerungen passend ablegen
Ein voller Wunschkalender wird täglich verschoben und verliert seine Verlässlichkeit.
Frei planbare Aktionen zurück auf die Aktionsliste nehmen; echte Termine erhalten.
Das System wieder verlässlich machen
Listen enthalten erledigte oder überholte Dinge; die Person vertraut wieder nur dem Gedächtnis.
Review vereinfachen und einen festen Termin schützen. Veraltete Zusagen bewusst schließen.
Aus dem aktuellen Kontext auswählen
Die Person sortiert Listen immer wieder, beginnt aber keine verfügbare Handlung.
Eine ausführbare Aktion auswählen und einen konkreten Start setzen.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.

