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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session2-4 hWorkshopCausal Loop Diagram

Session: Causal Loop Diagram

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Causal Loop Diagram hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Verhalten ueber Zeit

    30 min

    Reference Mode skizzieren: Verhalten der Schluesselvariable ueber Zeit als Graph (Vergangenheit plus erwartete Zukunft). Beobachtetes und gewuenschtes Verhalten beide einzeichnen. Hinweis: Wenn niemand das Verhalten ueber Zeit skizzieren kann, fehlen Daten. Modell ohne Reference Mode wird Theorie ohne Bodenhaftung.

    FacilitatorCausal Loop Diagram
  2. 2

    Phase 2: Variablen sammeln

    30 min

    Pro Variable eine Karte. Variablen sind messbar (Anzahl, Rate, Anteil), nicht Eigenschaften. „Motivation“ wird zu „Zustimmungsrate pro Umfrage“. Etwa 8-15 Variablen. Hinweis: Wenn Variablen nicht messbar formuliert sind, fuehrt das Modell zu unklaren Pfeilen. Mindeststandard: ich koennte die Variable theoretisch beziffern.

    FacilitatorFeedback Notes
  3. 3

    Phase 3: Kausalpfeile

    60 min

    Pfeile zwischen Variablen ziehen, jeder mit Vorzeichen. Testen: wenn A steigt, was passiert mit B, alles andere gleich? Nur direkte Kausalitaeten, keine Mehrfach-Schritte. Hinweis: Wenn Pfeil unsicher ist, Annahme als Fragezeichen markieren. Mehrere Schritte zwischen A und B sind oft versteckte Variablen, die hinzugefuegt werden muessen.

    FacilitatorLeverage Points
  4. 4

    Phase 4: Loops identifizieren

    45 min

    Geschlossene Schleifen finden. Pro Schleife Vorzeichen multiplizieren: gerade Anzahl Minus = R (reinforcing), ungerade = B (balancing). Loop-Label und Charakter (Wachstum, Stabilisierung, Verzoegerung) notieren. Hinweis: Bei mehreren Loops zentrale identifizieren. Wenn nur Reinforcing-Loops auftauchen, fehlen Balancing-Mechanismen, das System wuerde explodieren oder Kollaps zeigen.

    FacilitatorCausal Loop Diagram
  5. 5

    Phase 5: Hebelpunkte und Interventionen

    30 min

    Pro Top-Loop Leverage Points diskutieren (Donella Meadows: Parameter, Loop-Staerken, Loop-Struktur, Ziele, Paradigmen). Pro Hebelpunkt eine konkrete Intervention skizzieren. Hinweis: Parameter-Aenderungen sind die niedrigste Hebelstufe. Wenn alle Interventionen Parameter sind, fragt der Facilitator nach struktur- oder zielbezogenen Hebeln.

    OwnerFeedback Notes
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerCausal Loop Diagram
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Causal Loop Diagram

Ziel

Artefakt: Causal Loop Diagram

Arbeitsfrage

Welche Feedback Loops erzeugen das beobachtete Verhalten, und welcher Hebel innerhalb des Systems verschiebt es nachhaltig?

Kontext

Datenpunkte oder Berichte, die das vermutete Verhalten ueber Zeit zeigen; relevante Hypothesen ueber Ursachen; vorhandene Quick Fixes und ihr (gescheiterter) Erfolg.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 2-4 h
  • Modus: Workshop
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systemdenken-Hintergrund; 3-6 Teilnehmende mit unterschiedlichem Systemwissen; ein Modell-Schreiber, der Pfeile konsistent setzt; optional Domainexperte.
  • Owner: Ein Facilitator mit Systemdenken-Hintergrund
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Causal Loop Diagram hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Whiteboard oder Miro-Board; Pfeile mit Vorzeichen (+/-) und Loop-Labels (R fuer reinforcing, B fuer balancing); Notation-Cheatsheet sichtbar; Variablenliste vorbereitet.

Vorbereitung

Notation-Legende sichtbar: Pfeil mit + bedeutet gleiche Richtung (mehr A -> mehr B), Pfeil mit - bedeutet entgegengesetzt. R-Loops verstaerken, B-Loops balancieren. Regel: jede Variable ist eine messbare Groesse, kein Adjektiv.

Agenda

  1. Phase 1: Verhalten ueber Zeit (30 min) Owner: Facilitator Aktion: Reference Mode skizzieren: Verhalten der Schluesselvariable ueber Zeit als Graph (Vergangenheit plus erwartete Zukunft). Beobachtetes und gewuenschtes Verhalten beide einzeichnen. Hinweis: Wenn niemand das Verhalten ueber Zeit skizzieren kann, fehlen Daten. Modell ohne Reference Mode wird Theorie ohne Bodenhaftung. Output: Causal Loop Diagram

  2. Phase 2: Variablen sammeln (30 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Variable eine Karte. Variablen sind messbar (Anzahl, Rate, Anteil), nicht Eigenschaften. „Motivation“ wird zu „Zustimmungsrate pro Umfrage“. Etwa 8-15 Variablen. Hinweis: Wenn Variablen nicht messbar formuliert sind, fuehrt das Modell zu unklaren Pfeilen. Mindeststandard: ich koennte die Variable theoretisch beziffern. Output: Feedback Notes

  3. Phase 3: Kausalpfeile (60 min) Owner: Facilitator Aktion: Pfeile zwischen Variablen ziehen, jeder mit Vorzeichen. Testen: wenn A steigt, was passiert mit B, alles andere gleich? Nur direkte Kausalitaeten, keine Mehrfach-Schritte. Hinweis: Wenn Pfeil unsicher ist, Annahme als Fragezeichen markieren. Mehrere Schritte zwischen A und B sind oft versteckte Variablen, die hinzugefuegt werden muessen. Output: Leverage Points

  4. Phase 4: Loops identifizieren (45 min) Owner: Facilitator Aktion: Geschlossene Schleifen finden. Pro Schleife Vorzeichen multiplizieren: gerade Anzahl Minus = R (reinforcing), ungerade = B (balancing). Loop-Label und Charakter (Wachstum, Stabilisierung, Verzoegerung) notieren. Hinweis: Bei mehreren Loops zentrale identifizieren. Wenn nur Reinforcing-Loops auftauchen, fehlen Balancing-Mechanismen, das System wuerde explodieren oder Kollaps zeigen. Output: Causal Loop Diagram

  5. Phase 5: Hebelpunkte und Interventionen (30 min) Owner: Owner Aktion: Pro Top-Loop Leverage Points diskutieren (Donella Meadows: Parameter, Loop-Staerken, Loop-Struktur, Ziele, Paradigmen). Pro Hebelpunkt eine konkrete Intervention skizzieren. Hinweis: Parameter-Aenderungen sind die niedrigste Hebelstufe. Wenn alle Interventionen Parameter sind, fragt der Facilitator nach struktur- oder zielbezogenen Hebeln. Output: Feedback Notes

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Causal Loop Diagram

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Causal Loop Diagram
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Causal Loop Diagram: Causal Loop Diagram

Arbeitsfrage

Welche Feedback Loops erzeugen das beobachtete Verhalten, und welcher Hebel innerhalb des Systems verschiebt es nachhaltig?

Kontext

Datenpunkte oder Berichte, die das vermutete Verhalten ueber Zeit zeigen; relevante Hypothesen ueber Ursachen; vorhandene Quick Fixes und ihr (gescheiterter) Erfolg.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator mit Systemdenken-Hintergrund
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systemdenken-Hintergrund; 3-6 Teilnehmende mit unterschiedlichem Systemwissen; ein Modell-Schreiber, der Pfeile konsistent setzt; optional Domainexperte.

Input

Whiteboard oder Miro-Board; Pfeile mit Vorzeichen (+/-) und Loop-Labels (R fuer reinforcing, B fuer balancing); Notation-Cheatsheet sichtbar; Variablenliste vorbereitet.

Vorlage

Causal Loop Diagram Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Causal Loop Diagram:
  • Feedback Notes:
  • Leverage Points:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Causal Loop Diagram ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Causal Loop Diagram Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Causal Loop Diagram mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
canvas

causal-loop-diagram-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Causal Loop Diagram mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Causal Loop Diagram Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Causal Loop Diagram:
  • Feedback Notes:
  • Leverage Points:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Causal Loop Diagram.
  • Pro Iteration eigene Version mit Datum. Modell-Aenderungen mit Begruendung dokumentieren. Hypothesen-Pfeile separat von belegten Pfeilen kennzeichnen, sodass Modellqualitaet sichtbar bleibt.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.