Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: 5 Whys
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-6. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.
RunsheetNutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Die Session arbeitet direkt auf Root Cause Notes hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
- 1
0-2 min
2 minProblem als beobachtbares Symptom formulieren: was, wann, wie oft, welcher Effekt. Keine Vermutung über Ursache. Hinweis: Wenn der Satz schon eine Ursache enthält („weil X kaputt war“), neu schreiben. Sonst springt die Kette zu spät ein.
FacilitatorRoot Cause Notes - 2
2-15 min
13 minWhy-Kette aufbauen: Pro Box eine Why-Frage, eine Antwort, durchgängig auf Mechanismen statt Personen. Nach jedem Why prüfen, ob die Antwort durch Logs oder Daten belegbar ist. Hinweis: Spätestens beim dritten Why sollte die Antwort technischer oder prozesshafter werden. Bleibt sie auf der Verhaltensebene, fehlt Datenzugang oder Systemkenntnis.
FacilitatorGegenmaßnahmen - 3
15-22 min
7 minStoppkriterium prüfen: Ist die unterste Antwort durch das Team selbst änderbar? Wenn nein, einen Why zurückgehen oder den Pfad verzweigen. Hinweis: Häufig endet eine Kette zu früh bei „der Service ist alt“. Das ist keine steuerbare Ursache; entweder weiter oder zweite Kette parallel.
FacilitatorRoot Cause Notes - 4
22-30 min
8 minEine bis drei konkrete Gegenmaßnahmen notieren, je mit Owner und Zieldatum. Gegenmaßnahme muss die identifizierte Ursache adressieren, nicht das Symptom. Hinweis: Wenn die Gegenmaßnahme „Monitoring verbessern“ lautet, ist es eine Detection-Maßnahme, keine Ursachenbehebung. Beides notieren, klar trennen.
OwnerGegenmaßnahmen - 5
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerRoot Cause Notes
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
session-brief.md
Session Brief: 5 Whys
Ziel
Artefakt: Root Cause Notes
Arbeitsfrage
Welche steuerbare Ursache hinter dem Symptom kann das Team mit einer konkreten Gegenmaßnahme beheben?
Kontext
Konkretes Problem als ein Satz mit Datum und Auswirkung; Incident-ID oder Ticket-Link; relevante Logs oder Graphen der letzten 24 Stunden; bekannte Workarounds.
Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 15-30 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der die Kette führt und neutral nachfragt; zwei bis fünf Personen mit direktem Systemkontakt (mindestens ein Engineer, ein Operator); ein Scribe, der jede Antwort wörtlich mitschreibt.
- Owner: Ein Facilitator, der die Kette führt und neutral nachfragt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Root Cause Notes hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
Input
Whiteboard oder Miro-Board mit vertikaler Kette aus sechs Boxen (Problem + 5 Whys); Stift; Timer; Link zum auslösenden Ticket oder Incident-Report.
Vorbereitung
Problem-Satz oben in die erste Box schreiben. Fünf leere Boxen vertikal darunter. Timer auf 20 min. Regel ansagen: keine Namen, nur Mechanismen. Antwort jeder Box wird Ausgangspunkt der nächsten Why-Frage.
Agenda
-
0-2 min (2 min) Owner: Facilitator Aktion: Problem als beobachtbares Symptom formulieren: was, wann, wie oft, welcher Effekt. Keine Vermutung über Ursache. Hinweis: Wenn der Satz schon eine Ursache enthält („weil X kaputt war“), neu schreiben. Sonst springt die Kette zu spät ein. Output: Root Cause Notes
-
2-15 min (13 min) Owner: Facilitator Aktion: Why-Kette aufbauen: Pro Box eine Why-Frage, eine Antwort, durchgängig auf Mechanismen statt Personen. Nach jedem Why prüfen, ob die Antwort durch Logs oder Daten belegbar ist. Hinweis: Spätestens beim dritten Why sollte die Antwort technischer oder prozesshafter werden. Bleibt sie auf der Verhaltensebene, fehlt Datenzugang oder Systemkenntnis. Output: Gegenmaßnahmen
-
15-22 min (7 min) Owner: Facilitator Aktion: Stoppkriterium prüfen: Ist die unterste Antwort durch das Team selbst änderbar? Wenn nein, einen Why zurückgehen oder den Pfad verzweigen. Hinweis: Häufig endet eine Kette zu früh bei „der Service ist alt“. Das ist keine steuerbare Ursache; entweder weiter oder zweite Kette parallel. Output: Root Cause Notes
-
22-30 min (8 min) Owner: Owner Aktion: Eine bis drei konkrete Gegenmaßnahmen notieren, je mit Owner und Zieldatum. Gegenmaßnahme muss die identifizierte Ursache adressieren, nicht das Symptom. Hinweis: Wenn die Gegenmaßnahme „Monitoring verbessern“ lautet, ist es eine Detection-Maßnahme, keine Ursachenbehebung. Beides notieren, klar trennen. Output: Gegenmaßnahmen
-
Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Root Cause Notes
Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Root Cause Notes
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
arbeitsartefakt.md
Root Cause Notes: 5 Whys
Arbeitsfrage
Welche steuerbare Ursache hinter dem Symptom kann das Team mit einer konkreten Gegenmaßnahme beheben?
Kontext
Konkretes Problem als ein Satz mit Datum und Auswirkung; Incident-ID oder Ticket-Link; relevante Logs oder Graphen der letzten 24 Stunden; bekannte Workarounds.
Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der die Kette führt und neutral nachfragt
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der die Kette führt und neutral nachfragt; zwei bis fünf Personen mit direktem Systemkontakt (mindestens ein Engineer, ein Operator); ein Scribe, der jede Antwort wörtlich mitschreibt.
Input
Whiteboard oder Miro-Board mit vertikaler Kette aus sechs Boxen (Problem + 5 Whys); Stift; Timer; Link zum auslösenden Ticket oder Incident-Report.
Vorlage
5 Whys Arbeitsvorlage
Ziel
Einfache Technik, um von Symptomen zu tieferliegenden Ursachen vorzudringen.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Root Cause Notes:
- Gegenmaßnahmen:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
Fertigstellungscheck
- Root Cause Notes ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
5 Whys Arbeitsvorlage
Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für 5 Whys mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.markdown
5-whys-working-template.md
Kompakte Arbeitsvorlage für 5 Whys mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
5 Whys Arbeitsvorlage
Ziel
Einfache Technik, um von Symptomen zu tieferliegenden Ursachen vorzudringen.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Root Cause Notes:
- Gegenmaßnahmen:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Root Cause Notes.
- Datum, Incident-ID und Decider im Header. Spätere Korrekturen als Edit-Log am Ende anhängen, nicht überschreiben. Bei neuen Erkenntnissen Status auf `revised` setzen und ursprüngliche Kette behalten.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.