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Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session1-2 hWorkshop oder asyncValue Proposition Canvas

Session: Value Proposition Canvas

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Customer Segment fixieren

    10 min

    Konkrete Sub-Persona benennen mit Rolle, Kontext und Situation („Solo-Steuerberater mit 30-80 Mandanten, nutzt DATEV“). Eine Canvas-Iteration = ein Segment. Hinweis: Generische Segmente („KMU“, „Endkunden“) machen das Canvas unbrauchbar. Lieber mehrere Canvases pro Segment als ein verwaschenes. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorValue Proposition Canvas
  2. 2

    Phase 2: Customer Jobs

    15-20 min

    Welche funktionalen, sozialen und emotionalen Jobs erledigt das Segment? Jeden Job als Verb-Satz aus Kundensicht. Wichtigste 3-5 markieren. Hinweis: Jobs sind Aufgaben, keine Wünsche an dein Produkt. „Steuererklärung fristgerecht einreichen“ ist Job, „bessere App haben“ ist Wunsch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorFit Gaps
  3. 3

    Phase 3: Pains und Gains

    20-30 min

    Pains: was nervt, blockiert, kostet Zeit/Geld/Reputation? Gains: was wäre besser, schneller, prestigeträchtiger? Pro Pain/Gain Schweregrad (extrem, moderat, niedrig) markieren. Mit Interview-Zitaten belegen. Hinweis: Pains ohne Zitate sind Annahmen. Pains, die mehrfach zitiert wurden, gehören priorisiert. Generische Pains wie „kostet Zeit“ ohne Spezifik wegfiltern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorHypotheses
  4. 4

    Phase 4: Value Map - Produkte und Services

    10-15 min

    Aktuelle (oder geplante) Produkte und Services auflisten. Keine Marketing-Sprache, sondern konkret was der Kunde bekommt. Hinweis: Wenn ein Produkt keine direkte Brücke zu Jobs hat, ist es entweder Vermarktung oder Scope Creep. Markieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorValue Proposition Canvas
  5. 5

    Phase 5: Pain Relievers und Gain Creators

    15-20 min

    Pro Pain einen oder mehrere Pain Relievers (wie reduziert das Produkt diesen Pain?). Pro Gain einen oder mehrere Gain Creators (wie ermöglicht das Produkt diesen Gain?). Pfeile von Map zu Profile zeichnen. Hinweis: Wenn ein priorisierter Pain (extrem) keinen Reliever hat, ist es eine Produkt-Lücke. Wenn ein Reliever auf keinen Pain zeigt, ist es ein verwaister Features. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorFit Gaps
  6. 6

    Phase 6: Fit-Bewertung

    10-15 min

    Drei Fragen: Problem-Solution Fit (deckt Map die wichtigsten Pains/Jobs?), Product-Market Fit (validiert durch Markt?), Business Model Fit (verdient man damit Geld?). Lücken als Hypothesen notieren. Hinweis: Canvas allein bestätigt keinen Fit, es macht Lücken sichtbar. Erst Experimente und Verkäufe bestätigen Fit. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerHypotheses
  7. 7

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerValue Proposition Canvas
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Value Proposition Canvas

## Ziel
Artefakt: Value Proposition Canvas

## Arbeitsfrage
Wie genau passen die Pains, Gains und Jobs des Segments zu den Produkten, Pain Relievers und Gain Creators des Anbieters, und wo klafft die Lücke?

## Kontext
Definiertes Customer Segment (eine konkrete Subgruppe); Interview-Zitate, sortiert nach Job-Kontext; aktuelle Liste der Produkt-Features und Services; bekannte Beschwerden und positive Erwähnungen.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 h
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Product Owner oder Strategie-Lead als Facilitator; ein bis drei Discovery-Personen mit Interview-Kontext; ein bis drei Personen, die das Produkt kennen (PM, Designer, Engineer).
- Owner: Ein Product Owner oder Strategie-Lead als Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Value Proposition Canvas hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Value-Proposition-Canvas-Vorlage (Strategyzer-Format): Kreis für Customer Profile (Jobs, Pains, Gains), Quadrat für Value Map (Products & Services, Pain Relievers, Gain Creators); Stickies in zwei Farben; Marker; Interview-Zitate griffbereit.

## Vorbereitung
Canvas auf gemeinsame Fläche legen. Customer Profile rechts, Value Map links. Regel: erst rechts vollständig, dann links. Timer auf 90 min.

## Agenda
1. Phase 1: Customer Segment fixieren (10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Konkrete Sub-Persona benennen mit Rolle, Kontext und Situation („Solo-Steuerberater mit 30-80 Mandanten, nutzt DATEV“). Eine Canvas-Iteration = ein Segment. Hinweis: Generische Segmente („KMU“, „Endkunden“) machen das Canvas unbrauchbar. Lieber mehrere Canvases pro Segment als ein verwaschenes. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Value Proposition Canvas

2. Phase 2: Customer Jobs (15-20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Welche funktionalen, sozialen und emotionalen Jobs erledigt das Segment? Jeden Job als Verb-Satz aus Kundensicht. Wichtigste 3-5 markieren. Hinweis: Jobs sind Aufgaben, keine Wünsche an dein Produkt. „Steuererklärung fristgerecht einreichen“ ist Job, „bessere App haben“ ist Wunsch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Fit Gaps

3. Phase 3: Pains und Gains (20-30 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pains: was nervt, blockiert, kostet Zeit/Geld/Reputation? Gains: was wäre besser, schneller, prestigeträchtiger? Pro Pain/Gain Schweregrad (extrem, moderat, niedrig) markieren. Mit Interview-Zitaten belegen. Hinweis: Pains ohne Zitate sind Annahmen. Pains, die mehrfach zitiert wurden, gehören priorisiert. Generische Pains wie „kostet Zeit“ ohne Spezifik wegfiltern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Hypotheses

4. Phase 4: Value Map - Produkte und Services (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Aktuelle (oder geplante) Produkte und Services auflisten. Keine Marketing-Sprache, sondern konkret was der Kunde bekommt. Hinweis: Wenn ein Produkt keine direkte Brücke zu Jobs hat, ist es entweder Vermarktung oder Scope Creep. Markieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Value Proposition Canvas

5. Phase 5: Pain Relievers und Gain Creators (15-20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Pain einen oder mehrere Pain Relievers (wie reduziert das Produkt diesen Pain?). Pro Gain einen oder mehrere Gain Creators (wie ermöglicht das Produkt diesen Gain?). Pfeile von Map zu Profile zeichnen. Hinweis: Wenn ein priorisierter Pain (extrem) keinen Reliever hat, ist es eine Produkt-Lücke. Wenn ein Reliever auf keinen Pain zeigt, ist es ein verwaister Features. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Fit Gaps

6. Phase 6: Fit-Bewertung (10-15 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Drei Fragen: Problem-Solution Fit (deckt Map die wichtigsten Pains/Jobs?), Product-Market Fit (validiert durch Markt?), Business Model Fit (verdient man damit Geld?). Lücken als Hypothesen notieren. Hinweis: Canvas allein bestätigt keinen Fit, es macht Lücken sichtbar. Erst Experimente und Verkäufe bestätigen Fit. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Hypotheses

7. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Value Proposition Canvas

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Value Proposition Canvas
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Value Proposition Canvas: Value Proposition Canvas

## Arbeitsfrage
Wie genau passen die Pains, Gains und Jobs des Segments zu den Produkten, Pain Relievers und Gain Creators des Anbieters, und wo klafft die Lücke?

## Kontext
Definiertes Customer Segment (eine konkrete Subgruppe); Interview-Zitate, sortiert nach Job-Kontext; aktuelle Liste der Produkt-Features und Services; bekannte Beschwerden und positive Erwähnungen.

## Beteiligte
- Owner: Ein Product Owner oder Strategie-Lead als Facilitator
- Teilnehmende: Ein Product Owner oder Strategie-Lead als Facilitator; ein bis drei Discovery-Personen mit Interview-Kontext; ein bis drei Personen, die das Produkt kennen (PM, Designer, Engineer).

## Input
Value-Proposition-Canvas-Vorlage (Strategyzer-Format): Kreis für Customer Profile (Jobs, Pains, Gains), Quadrat für Value Map (Products & Services, Pain Relievers, Gain Creators); Stickies in zwei Farben; Marker; Interview-Zitate griffbereit.

## Vorlage
# Value Proposition Canvas Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Value Proposition Canvas:
- Fit Gaps:
- Hypotheses:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Value Proposition Canvas ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Value Proposition Canvas Arbeitsvorlage

# Value Proposition Canvas Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Value Proposition Canvas:
- Fit Gaps:
- Hypotheses:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Value Proposition Canvas.
  • Pro Segment eigenes Canvas mit Datum und Iteration im Titel. Bei jeder Iteration neue Version, nicht überschreiben. Lessons aus Interviews verlinken, sodass Quellen nachvollziehbar bleiben.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.