Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Standard Work Analysis
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-6. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Soll-Standard sichten
30-60 minAktuell gültigen Standard lesen, Schrittliste extrahieren, Soll-Cycle-Times je Schritt aufschreiben. Wenn kein Standard existiert, explizit dokumentieren und Beobachtung zur Basis-Erfassung umwidmen. Hinweis: Wenn der Standard nur als Onboarding-Folie existiert, ist er kein operativer Standard. Trennen zwischen geschriebenem und gelebtem Soll. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorStandard Work Sheet - 2
Phase 2: Beobachtung
4-8 hPro Operator mindestens drei Durchläufe beobachten. Ist-Cycle-Time und Abweichungen vom Standard pro Schritt notieren. Auffälligkeiten in Reihenfolge, Werkzeugwahl, Pausen, Nacharbeit dokumentieren. Hinweis: Operators werden langsamer arbeiten, wenn sie sich beobachtet fühlen. Nach 30 min normalisiert sich Verhalten meist. Ersten Durchlauf je Operator als Warmup verwerfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAbweichungsliste - 3
Phase 3: Variationsanalyse
2-3 hAbweichungen kategorisieren: a) Operator-bedingt (Routinen, Workarounds), b) Material-bedingt, c) Equipment-bedingt, d) Standard-bedingt (Standard unklar oder falsch). Pareto je Kategorie erstellen. Hinweis: Wenn Standard-bedingte Abweichungen dominieren, ist der Standard das Problem, nicht die Ausführung. Operators fragen, welche Workarounds sie bereits etabliert haben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorVerbesserter Standard - 4
Phase 4: Empfehlungen
1-2 hPro Top-3-Abweichungsursache eine konkrete Massnahme: Standard nachschärfen, Visualisierung verbessern, Training, Equipment ändern. Owner und Termin festlegen. Hinweis: Massnahme 'Operator besser schulen' ist meist Symptom. Wenn drei Operators unabhängig denselben Workaround entwickeln, ist Standard zu ändern, nicht Mensch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerTrainingsbedarf - 5
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerStandard Work Sheet
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Standard Work Analysis
## Ziel
Artefakt: Standard Work Sheet
## Arbeitsfrage
Welche Schritte des untersuchten Prozesses sind tatsächlich standardisiert, wo gibt es ungewollte Abweichungen und welche Variation ist sinnvoll?
## Kontext
Aktuell gültiger Standard oder explizite Feststellung der Abwesenheit; Schichtmodell und Variationen; bekannte Sonderfälle; Stand der KPI gegenüber Zielwerten.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 Tage je Prozessabschnitt
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Analyst (Lean- oder Process-Engineer); zwei bis vier Operators, deren Arbeit beobachtet wird (informiert und einverstanden); ein Vorgesetzter mit Mandat, Abweichungen zu bewerten ohne in Bewertung der Person zu kippen.
- Owner: Ein Analyst (Lean- oder Process-Engineer)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Standard Work Sheet hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Beobachtungsbogen mit Spalten Schritt, Soll-Cycle-Time, Ist-Cycle-Time, Abweichung, Notiz; Stoppuhr; Kamera oder Videofunktion (mit Einverständnis); aktueller Standard, falls vorhanden; KPI-Auszug der letzten 4 Wochen.
## Vorbereitung
Beobachtung mit allen Operators kommunizieren (Sinn und Datenschutz). Mindestens drei vollständige Durchläufe pro Operator einplanen. Beobachtungspunkte so wählen, dass ergonomische Position und Materialfluss sichtbar sind.
## Agenda
1. Phase 1: Soll-Standard sichten (30-60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Aktuell gültigen Standard lesen, Schrittliste extrahieren, Soll-Cycle-Times je Schritt aufschreiben. Wenn kein Standard existiert, explizit dokumentieren und Beobachtung zur Basis-Erfassung umwidmen. Hinweis: Wenn der Standard nur als Onboarding-Folie existiert, ist er kein operativer Standard. Trennen zwischen geschriebenem und gelebtem Soll. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Standard Work Sheet
2. Phase 2: Beobachtung (4-8 h)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Operator mindestens drei Durchläufe beobachten. Ist-Cycle-Time und Abweichungen vom Standard pro Schritt notieren. Auffälligkeiten in Reihenfolge, Werkzeugwahl, Pausen, Nacharbeit dokumentieren. Hinweis: Operators werden langsamer arbeiten, wenn sie sich beobachtet fühlen. Nach 30 min normalisiert sich Verhalten meist. Ersten Durchlauf je Operator als Warmup verwerfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Abweichungsliste
3. Phase 3: Variationsanalyse (2-3 h)
Owner: Facilitator
Aktion: Abweichungen kategorisieren: a) Operator-bedingt (Routinen, Workarounds), b) Material-bedingt, c) Equipment-bedingt, d) Standard-bedingt (Standard unklar oder falsch). Pareto je Kategorie erstellen. Hinweis: Wenn Standard-bedingte Abweichungen dominieren, ist der Standard das Problem, nicht die Ausführung. Operators fragen, welche Workarounds sie bereits etabliert haben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Verbesserter Standard
4. Phase 4: Empfehlungen (1-2 h)
Owner: Owner
Aktion: Pro Top-3-Abweichungsursache eine konkrete Massnahme: Standard nachschärfen, Visualisierung verbessern, Training, Equipment ändern. Owner und Termin festlegen. Hinweis: Massnahme 'Operator besser schulen' ist meist Symptom. Wenn drei Operators unabhängig denselben Workaround entwickeln, ist Standard zu ändern, nicht Mensch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Trainingsbedarf
5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Standard Work Sheet
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Standard Work Sheet
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Standard Work Sheet: Standard Work Analysis
## Arbeitsfrage
Welche Schritte des untersuchten Prozesses sind tatsächlich standardisiert, wo gibt es ungewollte Abweichungen und welche Variation ist sinnvoll?
## Kontext
Aktuell gültiger Standard oder explizite Feststellung der Abwesenheit; Schichtmodell und Variationen; bekannte Sonderfälle; Stand der KPI gegenüber Zielwerten.
## Beteiligte
- Owner: Ein Analyst (Lean- oder Process-Engineer)
- Teilnehmende: Ein Analyst (Lean- oder Process-Engineer); zwei bis vier Operators, deren Arbeit beobachtet wird (informiert und einverstanden); ein Vorgesetzter mit Mandat, Abweichungen zu bewerten ohne in Bewertung der Person zu kippen.
## Input
Beobachtungsbogen mit Spalten Schritt, Soll-Cycle-Time, Ist-Cycle-Time, Abweichung, Notiz; Stoppuhr; Kamera oder Videofunktion (mit Einverständnis); aktueller Standard, falls vorhanden; KPI-Auszug der letzten 4 Wochen.
## Vorlage
# Standard Work Analysis Arbeitsmatrix
| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | | | | |
| 2 | | | | | |
| 3 | | | | | |
## Ergebnisartefakte
- Standard Work Sheet:
- Abweichungsliste:
- Verbesserter Standard:
- Trainingsbedarf:
## Entscheidung oder Empfehlung
Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?
## Fertigstellungscheck
- Standard Work Sheet ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenStandard Work Analysis Arbeitsvorlage
# Standard Work Analysis Arbeitsmatrix
| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | | | | |
| 2 | | | | | |
| 3 | | | | | |
## Ergebnisartefakte
- Standard Work Sheet:
- Abweichungsliste:
- Verbesserter Standard:
- Trainingsbedarf:
## Entscheidung oder Empfehlung
Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Standard Work Sheet.
- Analyse-Datum, Schicht-Sample und Analyst im Header. Pseudonymisierte Operator-IDs (O1, O2, ...) nutzen. Folgeanalysen als neue Version mit Vergleich zur Vorversion, alte Version archiviert nicht überschrieben.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.