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Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session30-60 min je Interview, plus 20 min Synthese pro InterviewWorkshop oder asyncSolution Feedback

Session: Solution Interview

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 5-10 Interviews. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Aufwärmen und Problem-Rückblick

    5-10 min

    Vorstellung, Zweck. Kurz auf das vorher dokumentierte Problem zurückblicken: „Sie hatten beim letzten Gespräch X erwähnt“. Bestätigung holen, Kontext frisch halten. Hinweis: Wer das Problem nicht frisch im Kopf hat, reagiert auf die Lösung abstrakt. Problem-Bezug ist Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorSolution Feedback
  2. 2

    Phase 2: Konzept zeigen

    5-10 min

    Lösungskonzept in maximal 3 min erklären, mit Sketch oder Klickdummy. Keine Vorzüge anpreisen. „So stellen wir uns das vor. Was geht Ihnen durch den Kopf?“ Hinweis: Pitch-Modus stört das Lernen. Wer mehr als 5 min erklärt, hat schon zu viel gesagt und beeinflusst die Reaktion. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorObjection List
  3. 3

    Phase 3: Reaktion und Verständnis

    10-15 min

    Erste Reaktion einsammeln. Verständnis-Check: „Beschreiben Sie in Ihren Worten, was das tut.“ Lücken im Verständnis dokumentieren. Welcher Wert wird wahrgenommen? Hinweis: Wenn Verständnis nicht stimmt, ist Reaktion verzerrt. Erst Verständnis sichern, dann tiefere Fragen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorValidation Notes
  4. 4

    Phase 4: Einwände und Zahlungsbereitschaft

    10-15 min

    Aktiv nach Einwänden fragen: „Was würde Sie davon abhalten, das zu nutzen?“ „Was müsste anders sein?“ Preis- oder Aufwandsfrage: was wäre es Ihnen wert? Vergleich mit aktuellen Alternativen. Hinweis: Eine Person, die alles gut findet, hat entweder noch nicht ernst nachgedacht oder will höflich sein. Einwände sind das wichtigere Signal. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorSolution Feedback
  5. 5

    Phase 5: Abschluss und Notizen

    5-10 min

    Drei wichtigste Einwände und drei stärkste Resonanzpunkte zurückspiegeln. Bedanken. Sofort Notizen ergänzen, Zitate markieren, Validation-Score in Template eintragen. Hinweis: Validation-Score nicht binär. Skala wie „glaubwürdiges Interesse, abhängig von Bedingung Y“ ist informativer als Daumen hoch oder runter. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerObjection List
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerSolution Feedback
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Solution Interview

## Ziel
Artefakt: Solution Feedback

## Arbeitsfrage
Versteht die Zielperson die Lösung, sieht sie deren Wert für ihr konkretes Problem, und wäre sie bereit, dafür Aufwand oder Geld einzusetzen?

## Kontext
Lösungshypothese als ein Satz; Zielsegment mit konkreter Persona; Problembelege aus Vor-Interviews; Preisband oder Geschäftsmodellannahmen; rechtliche Einwilligung.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min je Interview, plus 20 min Synthese pro Interview
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Interviewer mit Discovery-Praxis (nicht Sales); Note-Taker; Recruiter; ein Designer oder PM für Synthese.
- Owner: Interviewer mit Discovery-Praxis (nicht Sales)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Solution Feedback hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Lösungskonzept als Klickdummy, Mockup, Skizze oder Beschreibung; Interview-Leitfaden mit Reaktionsfragen und Einwandshandhabung; Aufnahme-Tool; Notizen-Template mit Spalten Verständnis, Reaktion, Einwand, Zahlungsbereitschaft.

## Vorbereitung
Aufnahme mit Einwilligung. Lösungskonzept in maximaler Klarheit aber minimaler Politur (ein Sketch reicht). Leitfaden: erst Reaktion, dann Verständnis-Check, dann Einwände.

## Agenda
1. Phase 1: Aufwärmen und Problem-Rückblick (5-10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Vorstellung, Zweck. Kurz auf das vorher dokumentierte Problem zurückblicken: „Sie hatten beim letzten Gespräch X erwähnt“. Bestätigung holen, Kontext frisch halten. Hinweis: Wer das Problem nicht frisch im Kopf hat, reagiert auf die Lösung abstrakt. Problem-Bezug ist Pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Solution Feedback

2. Phase 2: Konzept zeigen (5-10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Lösungskonzept in maximal 3 min erklären, mit Sketch oder Klickdummy. Keine Vorzüge anpreisen. „So stellen wir uns das vor. Was geht Ihnen durch den Kopf?“ Hinweis: Pitch-Modus stört das Lernen. Wer mehr als 5 min erklärt, hat schon zu viel gesagt und beeinflusst die Reaktion. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Objection List

3. Phase 3: Reaktion und Verständnis (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Erste Reaktion einsammeln. Verständnis-Check: „Beschreiben Sie in Ihren Worten, was das tut.“ Lücken im Verständnis dokumentieren. Welcher Wert wird wahrgenommen? Hinweis: Wenn Verständnis nicht stimmt, ist Reaktion verzerrt. Erst Verständnis sichern, dann tiefere Fragen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Validation Notes

4. Phase 4: Einwände und Zahlungsbereitschaft (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Aktiv nach Einwänden fragen: „Was würde Sie davon abhalten, das zu nutzen?“ „Was müsste anders sein?“ Preis- oder Aufwandsfrage: was wäre es Ihnen wert? Vergleich mit aktuellen Alternativen. Hinweis: Eine Person, die alles gut findet, hat entweder noch nicht ernst nachgedacht oder will höflich sein. Einwände sind das wichtigere Signal. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Solution Feedback

5. Phase 5: Abschluss und Notizen (5-10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Drei wichtigste Einwände und drei stärkste Resonanzpunkte zurückspiegeln. Bedanken. Sofort Notizen ergänzen, Zitate markieren, Validation-Score in Template eintragen. Hinweis: Validation-Score nicht binär. Skala wie „glaubwürdiges Interesse, abhängig von Bedingung Y“ ist informativer als Daumen hoch oder runter. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Objection List

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Solution Feedback

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Solution Feedback
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Solution Feedback: Solution Interview

## Arbeitsfrage
Versteht die Zielperson die Lösung, sieht sie deren Wert für ihr konkretes Problem, und wäre sie bereit, dafür Aufwand oder Geld einzusetzen?

## Kontext
Lösungshypothese als ein Satz; Zielsegment mit konkreter Persona; Problembelege aus Vor-Interviews; Preisband oder Geschäftsmodellannahmen; rechtliche Einwilligung.

## Beteiligte
- Owner: Interviewer mit Discovery-Praxis (nicht Sales)
- Teilnehmende: Interviewer mit Discovery-Praxis (nicht Sales); Note-Taker; Recruiter; ein Designer oder PM für Synthese.

## Input
Lösungskonzept als Klickdummy, Mockup, Skizze oder Beschreibung; Interview-Leitfaden mit Reaktionsfragen und Einwandshandhabung; Aufnahme-Tool; Notizen-Template mit Spalten Verständnis, Reaktion, Einwand, Zahlungsbereitschaft.

## Vorlage
# Solution Interview Arbeitsvorlage

## Ziel

Prüft Reaktionen auf ein Lösungskonzept, bevor es vollständig gebaut wird.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Solution Feedback:
- Objection List:
- Validation Notes:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Solution Feedback ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Solution Interview Arbeitsvorlage

# Solution Interview Arbeitsvorlage

## Ziel

Prüft Reaktionen auf ein Lösungskonzept, bevor es vollständig gebaut wird.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Solution Feedback:
- Objection List:
- Validation Notes:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Solution Feedback.
  • Pro Konzept-Version eigener Ordner mit Datum. Bei größeren Konzept-Updates neue Welle starten; Vergleich alter/neuer Welle ermöglichen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.