Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Risk Storming
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 4-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Kontext und Kategorien einführen
10 minFacilitator stellt Diagramm vor (5 min), beantwortet Klärungsfragen. Risikokategorien und Notizfarben erklären. Beispiele pro Kategorie geben. Hinweis: Wenn nach 10 min noch Verständnisfragen zum Diagramm offen sind, Workshop vertagen. Risiko-Identifikation ohne Architektur-Verständnis ist Spekulation. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAnnotiertes Diagramm - 2
Phase 2: Stille Klebphase
20 minJeder Teilnehmer notiert Risiken auf Haftnotizen (eine Notiz, ein Risiko, Farbe nach Kategorie) und klebt sie an die passende Stelle des Diagramms. Keine Diskussion. Hinweis: Stille schützt vor Anker-Effekten. Wer redet, wird einmal erinnert. Bei wiederholtem Verstoß kurze Pause und Reset. Stille-Phase ist Kernschutz der Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRisikoliste mit Priorisierung - 3
Phase 3: Cluster bilden und priorisieren
20-30 minGemeinsam Cluster und Doppelnennungen identifizieren. Pro Cluster Wahrscheinlichkeit und Auswirkung (1-5) bewerten. Top-Risiken aus rotem Bereich (W*A >=15) extrahieren. Hinweis: Cluster sind wichtiger als Einzelnennungen. Wenn 5 Teilnehmer dasselbe Risiko unabhängig nennen, ist Konsens stark. Einzel-Nennungen können trotzdem valide sein, aber kritischer prüfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorMaßnahmen-Backlog - 4
Phase 4: Owner und Aktion
15-20 minPro Top-Risiko Owner benennen, nächste Aktion definieren (Spike, Mitigation, ROAM-Eintrag), Frist setzen. Maximal 5-7 Top-Risiken, Rest in Backlog. Hinweis: Ohne Owner verpufft der Workshop. Mindestens fünf Risiken mit Owner und Frist vor Ende. Risiko ohne Aktion sollte explizit „Accepted“ statt „vergessen“ sein. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerAnnotiertes Diagramm - 5
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerAnnotiertes Diagramm
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Risk Storming
## Ziel
Artefakt: Annotiertes Diagramm
## Arbeitsfrage
Welche Risiken stecken in diesem Architektur- oder Plan-Artefakt, und welche davon brauchen Aktion vor der nächsten Iteration?
## Kontext
Architekturdiagramm 1-2 Tage vorher verteilt mit Aufforderung zum Vorlesen; Liste bekannter Vorfälle/Probleme der letzten 6 Monate; Quality Attributes (Sicherheit, Verfügbarkeit, Skalierung); Risiko-Kategorien-Definition.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 60-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert; 4-12 Teilnehmer aus gemischten Rollen (Architektur, Engineering, Operations, Security, Product); ein Scribe für Owner-Zuweisung und Aktionen.
- Owner: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Annotiertes Diagramm hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Großformatiger Druck oder digitales Board mit Architekturdiagramm in mindestens A1-Größe; rote, gelbe, blaue Haftnotizen für Risikokategorien (technisch, organisatorisch, extern); Marker; Timer; Risiko-Bewertungsraster (Wahrscheinlichkeit/Auswirkung).
## Vorbereitung
Diagramm zentral an Wand. Risikokategorien als Legende sichtbar (rot=technisch, gelb=organisatorisch, blau=extern). Stille-Regel ankündigen. Bewertungsraster (W/A 1-5) als Banner.
## Agenda
1. Phase 1: Kontext und Kategorien einführen (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Facilitator stellt Diagramm vor (5 min), beantwortet Klärungsfragen. Risikokategorien und Notizfarben erklären. Beispiele pro Kategorie geben. Hinweis: Wenn nach 10 min noch Verständnisfragen zum Diagramm offen sind, Workshop vertagen. Risiko-Identifikation ohne Architektur-Verständnis ist Spekulation. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Annotiertes Diagramm
2. Phase 2: Stille Klebphase (20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Jeder Teilnehmer notiert Risiken auf Haftnotizen (eine Notiz, ein Risiko, Farbe nach Kategorie) und klebt sie an die passende Stelle des Diagramms. Keine Diskussion. Hinweis: Stille schützt vor Anker-Effekten. Wer redet, wird einmal erinnert. Bei wiederholtem Verstoß kurze Pause und Reset. Stille-Phase ist Kernschutz der Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Risikoliste mit Priorisierung
3. Phase 3: Cluster bilden und priorisieren (20-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Gemeinsam Cluster und Doppelnennungen identifizieren. Pro Cluster Wahrscheinlichkeit und Auswirkung (1-5) bewerten. Top-Risiken aus rotem Bereich (W*A >=15) extrahieren. Hinweis: Cluster sind wichtiger als Einzelnennungen. Wenn 5 Teilnehmer dasselbe Risiko unabhängig nennen, ist Konsens stark. Einzel-Nennungen können trotzdem valide sein, aber kritischer prüfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Maßnahmen-Backlog
4. Phase 4: Owner und Aktion (15-20 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Top-Risiko Owner benennen, nächste Aktion definieren (Spike, Mitigation, ROAM-Eintrag), Frist setzen. Maximal 5-7 Top-Risiken, Rest in Backlog. Hinweis: Ohne Owner verpufft der Workshop. Mindestens fünf Risiken mit Owner und Frist vor Ende. Risiko ohne Aktion sollte explizit „Accepted“ statt „vergessen“ sein. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Annotiertes Diagramm
5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Annotiertes Diagramm
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Annotiertes Diagramm
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Annotiertes Diagramm: Risk Storming
## Arbeitsfrage
Welche Risiken stecken in diesem Architektur- oder Plan-Artefakt, und welche davon brauchen Aktion vor der nächsten Iteration?
## Kontext
Architekturdiagramm 1-2 Tage vorher verteilt mit Aufforderung zum Vorlesen; Liste bekannter Vorfälle/Probleme der letzten 6 Monate; Quality Attributes (Sicherheit, Verfügbarkeit, Skalierung); Risiko-Kategorien-Definition.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert; 4-12 Teilnehmer aus gemischten Rollen (Architektur, Engineering, Operations, Security, Product); ein Scribe für Owner-Zuweisung und Aktionen.
## Input
Großformatiger Druck oder digitales Board mit Architekturdiagramm in mindestens A1-Größe; rote, gelbe, blaue Haftnotizen für Risikokategorien (technisch, organisatorisch, extern); Marker; Timer; Risiko-Bewertungsraster (Wahrscheinlichkeit/Auswirkung).
## Vorlage
# Risk Storming Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Annotiertes Diagramm:
- Risikoliste mit Priorisierung:
- Maßnahmen-Backlog:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Annotiertes Diagramm ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenRisk Storming Arbeitsvorlage
# Risk Storming Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Annotiertes Diagramm:
- Risikoliste mit Priorisierung:
- Maßnahmen-Backlog:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Annotiertes Diagramm.
- Pro Workshop Snapshot mit Datum, Teilnehmer-Liste und Risiko-Stand. Wiederholungen alle 3-6 Monate als neuer Eintrag, Delta zur Vorversion separat dokumentiert. Erledigte Risiken als „Resolved“ markieren, nicht löschen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.