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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session60-90 minWorkshopAnnotiertes Diagramm

Session: Risk Storming

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 4-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Kontext und Kategorien einführen

    10 min

    Facilitator stellt Diagramm vor (5 min), beantwortet Klärungsfragen. Risikokategorien und Notizfarben erklären. Beispiele pro Kategorie geben. Hinweis: Wenn nach 10 min noch Verständnisfragen zum Diagramm offen sind, Workshop vertagen. Risiko-Identifikation ohne Architektur-Verständnis ist Spekulation. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorAnnotiertes Diagramm
  2. 2

    Phase 2: Stille Klebphase

    20 min

    Jeder Teilnehmer notiert Risiken auf Haftnotizen (eine Notiz, ein Risiko, Farbe nach Kategorie) und klebt sie an die passende Stelle des Diagramms. Keine Diskussion. Hinweis: Stille schützt vor Anker-Effekten. Wer redet, wird einmal erinnert. Bei wiederholtem Verstoß kurze Pause und Reset. Stille-Phase ist Kernschutz der Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorRisikoliste mit Priorisierung
  3. 3

    Phase 3: Cluster bilden und priorisieren

    20-30 min

    Gemeinsam Cluster und Doppelnennungen identifizieren. Pro Cluster Wahrscheinlichkeit und Auswirkung (1-5) bewerten. Top-Risiken aus rotem Bereich (W*A >=15) extrahieren. Hinweis: Cluster sind wichtiger als Einzelnennungen. Wenn 5 Teilnehmer dasselbe Risiko unabhängig nennen, ist Konsens stark. Einzel-Nennungen können trotzdem valide sein, aber kritischer prüfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorMaßnahmen-Backlog
  4. 4

    Phase 4: Owner und Aktion

    15-20 min

    Pro Top-Risiko Owner benennen, nächste Aktion definieren (Spike, Mitigation, ROAM-Eintrag), Frist setzen. Maximal 5-7 Top-Risiken, Rest in Backlog. Hinweis: Ohne Owner verpufft der Workshop. Mindestens fünf Risiken mit Owner und Frist vor Ende. Risiko ohne Aktion sollte explizit „Accepted“ statt „vergessen“ sein. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerAnnotiertes Diagramm
  5. 5

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerAnnotiertes Diagramm
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Risk Storming

## Ziel
Artefakt: Annotiertes Diagramm

## Arbeitsfrage
Welche Risiken stecken in diesem Architektur- oder Plan-Artefakt, und welche davon brauchen Aktion vor der nächsten Iteration?

## Kontext
Architekturdiagramm 1-2 Tage vorher verteilt mit Aufforderung zum Vorlesen; Liste bekannter Vorfälle/Probleme der letzten 6 Monate; Quality Attributes (Sicherheit, Verfügbarkeit, Skalierung); Risiko-Kategorien-Definition.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 60-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert; 4-12 Teilnehmer aus gemischten Rollen (Architektur, Engineering, Operations, Security, Product); ein Scribe für Owner-Zuweisung und Aktionen.
- Owner: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Annotiertes Diagramm hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Großformatiger Druck oder digitales Board mit Architekturdiagramm in mindestens A1-Größe; rote, gelbe, blaue Haftnotizen für Risikokategorien (technisch, organisatorisch, extern); Marker; Timer; Risiko-Bewertungsraster (Wahrscheinlichkeit/Auswirkung).

## Vorbereitung
Diagramm zentral an Wand. Risikokategorien als Legende sichtbar (rot=technisch, gelb=organisatorisch, blau=extern). Stille-Regel ankündigen. Bewertungsraster (W/A 1-5) als Banner.

## Agenda
1. Phase 1: Kontext und Kategorien einführen (10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Facilitator stellt Diagramm vor (5 min), beantwortet Klärungsfragen. Risikokategorien und Notizfarben erklären. Beispiele pro Kategorie geben. Hinweis: Wenn nach 10 min noch Verständnisfragen zum Diagramm offen sind, Workshop vertagen. Risiko-Identifikation ohne Architektur-Verständnis ist Spekulation. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Annotiertes Diagramm

2. Phase 2: Stille Klebphase (20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Jeder Teilnehmer notiert Risiken auf Haftnotizen (eine Notiz, ein Risiko, Farbe nach Kategorie) und klebt sie an die passende Stelle des Diagramms. Keine Diskussion. Hinweis: Stille schützt vor Anker-Effekten. Wer redet, wird einmal erinnert. Bei wiederholtem Verstoß kurze Pause und Reset. Stille-Phase ist Kernschutz der Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Risikoliste mit Priorisierung

3. Phase 3: Cluster bilden und priorisieren (20-30 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Gemeinsam Cluster und Doppelnennungen identifizieren. Pro Cluster Wahrscheinlichkeit und Auswirkung (1-5) bewerten. Top-Risiken aus rotem Bereich (W*A >=15) extrahieren. Hinweis: Cluster sind wichtiger als Einzelnennungen. Wenn 5 Teilnehmer dasselbe Risiko unabhängig nennen, ist Konsens stark. Einzel-Nennungen können trotzdem valide sein, aber kritischer prüfen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Maßnahmen-Backlog

4. Phase 4: Owner und Aktion (15-20 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Pro Top-Risiko Owner benennen, nächste Aktion definieren (Spike, Mitigation, ROAM-Eintrag), Frist setzen. Maximal 5-7 Top-Risiken, Rest in Backlog. Hinweis: Ohne Owner verpufft der Workshop. Mindestens fünf Risiken mit Owner und Frist vor Ende. Risiko ohne Aktion sollte explizit „Accepted“ statt „vergessen“ sein. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Annotiertes Diagramm

5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Annotiertes Diagramm

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Annotiertes Diagramm
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Annotiertes Diagramm: Risk Storming

## Arbeitsfrage
Welche Risiken stecken in diesem Architektur- oder Plan-Artefakt, und welche davon brauchen Aktion vor der nächsten Iteration?

## Kontext
Architekturdiagramm 1-2 Tage vorher verteilt mit Aufforderung zum Vorlesen; Liste bekannter Vorfälle/Probleme der letzten 6 Monate; Quality Attributes (Sicherheit, Verfügbarkeit, Skalierung); Risiko-Kategorien-Definition.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der stille Phase schützt und Cluster moderiert; 4-12 Teilnehmer aus gemischten Rollen (Architektur, Engineering, Operations, Security, Product); ein Scribe für Owner-Zuweisung und Aktionen.

## Input
Großformatiger Druck oder digitales Board mit Architekturdiagramm in mindestens A1-Größe; rote, gelbe, blaue Haftnotizen für Risikokategorien (technisch, organisatorisch, extern); Marker; Timer; Risiko-Bewertungsraster (Wahrscheinlichkeit/Auswirkung).

## Vorlage
# Risk Storming Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Annotiertes Diagramm:
- Risikoliste mit Priorisierung:
- Maßnahmen-Backlog:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Annotiertes Diagramm ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Risk Storming Arbeitsvorlage

# Risk Storming Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Annotiertes Diagramm:
- Risikoliste mit Priorisierung:
- Maßnahmen-Backlog:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Annotiertes Diagramm.
  • Pro Workshop Snapshot mit Datum, Teilnehmer-Liste und Risiko-Stand. Wiederholungen alle 3-6 Monate als neuer Eintrag, Delta zur Vorversion separat dokumentiert. Erledigte Risiken als „Resolved“ markieren, nicht löschen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.