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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session45-90 minWorkshopResponsibility Map

Session: Responsibility Poker

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Skala und Aufgaben klären

    10-15 min

    Facilitator erklärt Skala mit Beispielen. Aufgabenliste gemeinsam durchgehen, Missverständnisse klären. Bei Bedarf Aufgaben präzisieren oder splitten. Hinweis: Vage Aufgabentitel führen zu unterschiedlichen Interpretationen. „Sprint-Planung“ kann Vorbereitung, Moderation oder Entscheidung meinen. Vorher klären. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorResponsibility Map
  2. 2

    Phase 2: Individuelle Karten wählen

    15-20 min

    Pro Aufgabe wählt jede Person eine Karte für sich selbst und eine für jede andere Person. Stille Phase, ohne Diskussion. Hinweis: Beide Sichten (Selbsteinschätzung und Fremderwartung) sind nötig. Wenn nur Selbstkarten verglichen werden, bleiben Erwartungslücken unentdeckt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorRole Agreements
  3. 3

    Phase 3: Unterschiede sichtbar machen

    15-25 min

    Pro Aufgabe Karten gleichzeitig aufdecken. Unterschiede zwischen Selbsteinschätzung und Fremderwartung diskutieren. Welche Aufgaben haben breite Streuung? Hinweis: Streuung ist Erkenntnis, nicht Streit. Die Frage ist nicht „wer hat recht“, sondern „warum sehen wir das unterschiedlich“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorOpen Questions
  4. 4

    Phase 4: Vereinbarung treffen

    10-20 min

    Pro Aufgabe Vereinbarung formulieren: wer ist primär verantwortlich (Owner), wer beteiligt, wer informiert? Bei Bedarf in RACI- oder DACI-Format überführen. Hinweis: Vereinbarung muss explizit sein. „Wir machen das gemeinsam“ ist keine Vereinbarung, sondern Verschiebung des Konflikts. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorResponsibility Map
  5. 5

    Phase 5: Offene Fragen und Cadence

    5-10 min

    Aufgaben, bei denen keine Einigung erzielt wurde, als offene Fragen notieren. Owner für Klärung. Cadence für Review (z. B. nach 4 Wochen). Hinweis: Manche Rollenfragen brauchen Entscheidung des Lead oder neue Information. Klar als offen markieren, nicht künstlich auflösen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerRole Agreements
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerResponsibility Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Responsibility Poker

## Ziel
Artefakt: Responsibility Map

## Arbeitsfrage
Welche Erwartungen haben die Teammitglieder an Verantwortung pro Aufgabe, wo gehen sie auseinander, und welche Vereinbarung treffen wir?

## Kontext
Aufgabenliste vorab erstellt (z. B. „Sprint-Planung“, „Architecture-Entscheidung“, „Stakeholder-Update“, „Hiring“); Skala definiert; Anlass (neue Teamzusammensetzung, wiederkehrende Rollenkonflikte, Delegationsklarheit).

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Skala erklärt und Diskussion moderiert; drei bis zehn Teammitglieder, deren Rollenverhältnis geklärt werden soll; ein Scribe für die finale Responsibility Map.
- Owner: Ein Facilitator, der Skala erklärt und Diskussion moderiert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Responsibility Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Karten mit Verantwortungsstufen (z. B. „Tut es selbst“, „Treibt es voran“, „Berät“, „Beobachtet“, „Nicht beteiligt“); Liste von 8-15 Aufgaben oder Entscheidungen; Whiteboard oder Miro-Board mit Matrix (Aufgaben x Personen); Timer.

## Vorbereitung
Skala an die Wand kleben mit Beispielen pro Stufe. Aufgabenliste sichtbar. Karten oder digitale Voting-Tools verteilt. Regel: pro Aufgabe und Person eine Karte, gleichzeitig aufdecken.

## Agenda
1. Phase 1: Skala und Aufgaben klären (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Facilitator erklärt Skala mit Beispielen. Aufgabenliste gemeinsam durchgehen, Missverständnisse klären. Bei Bedarf Aufgaben präzisieren oder splitten. Hinweis: Vage Aufgabentitel führen zu unterschiedlichen Interpretationen. „Sprint-Planung“ kann Vorbereitung, Moderation oder Entscheidung meinen. Vorher klären. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Responsibility Map

2. Phase 2: Individuelle Karten wählen (15-20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Aufgabe wählt jede Person eine Karte für sich selbst und eine für jede andere Person. Stille Phase, ohne Diskussion. Hinweis: Beide Sichten (Selbsteinschätzung und Fremderwartung) sind nötig. Wenn nur Selbstkarten verglichen werden, bleiben Erwartungslücken unentdeckt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Role Agreements

3. Phase 3: Unterschiede sichtbar machen (15-25 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Aufgabe Karten gleichzeitig aufdecken. Unterschiede zwischen Selbsteinschätzung und Fremderwartung diskutieren. Welche Aufgaben haben breite Streuung? Hinweis: Streuung ist Erkenntnis, nicht Streit. Die Frage ist nicht „wer hat recht“, sondern „warum sehen wir das unterschiedlich“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Open Questions

4. Phase 4: Vereinbarung treffen (10-20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Aufgabe Vereinbarung formulieren: wer ist primär verantwortlich (Owner), wer beteiligt, wer informiert? Bei Bedarf in RACI- oder DACI-Format überführen. Hinweis: Vereinbarung muss explizit sein. „Wir machen das gemeinsam“ ist keine Vereinbarung, sondern Verschiebung des Konflikts. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Responsibility Map

5. Phase 5: Offene Fragen und Cadence (5-10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Aufgaben, bei denen keine Einigung erzielt wurde, als offene Fragen notieren. Owner für Klärung. Cadence für Review (z. B. nach 4 Wochen). Hinweis: Manche Rollenfragen brauchen Entscheidung des Lead oder neue Information. Klar als offen markieren, nicht künstlich auflösen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Role Agreements

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Responsibility Map

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Responsibility Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Responsibility Map: Responsibility Poker

## Arbeitsfrage
Welche Erwartungen haben die Teammitglieder an Verantwortung pro Aufgabe, wo gehen sie auseinander, und welche Vereinbarung treffen wir?

## Kontext
Aufgabenliste vorab erstellt (z. B. „Sprint-Planung“, „Architecture-Entscheidung“, „Stakeholder-Update“, „Hiring“); Skala definiert; Anlass (neue Teamzusammensetzung, wiederkehrende Rollenkonflikte, Delegationsklarheit).

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Skala erklärt und Diskussion moderiert
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Skala erklärt und Diskussion moderiert; drei bis zehn Teammitglieder, deren Rollenverhältnis geklärt werden soll; ein Scribe für die finale Responsibility Map.

## Input
Karten mit Verantwortungsstufen (z. B. „Tut es selbst“, „Treibt es voran“, „Berät“, „Beobachtet“, „Nicht beteiligt“); Liste von 8-15 Aufgaben oder Entscheidungen; Whiteboard oder Miro-Board mit Matrix (Aufgaben x Personen); Timer.

## Vorlage
# Responsibility Poker Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Responsibility Map:
- Role Agreements:
- Open Questions:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Responsibility Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Responsibility Poker Arbeitsvorlage

# Responsibility Poker Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Responsibility Map:
- Role Agreements:
- Open Questions:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Responsibility Map.
  • Pro Session eigener Eintrag mit Datum. Bei Rollenänderungen oder neuen Teammitgliedern erneut durchführen. Vereinbarungen mit Datum führen, Konflikte explizit dokumentieren.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.