Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Question Burst
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
0-3 min
3 minFacilitator stellt Challenge in maximal 2 min vor. Keine Lösungsskizze, kein Pitch. Regeln wiederholen: nur Fragen, keine Antworten, kein Bewerten. Hinweis: Wenn das Briefing über 3 min geht, dominieren bereits Annahmen des Vortragenden die Fragen. Strikt kurz halten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorQuestion List - 2
3-7 min
4 minErste Burst-Runde: alle Teilnehmer schreiben oder rufen Fragen, Scribe schreibt mit. Mindestens 20 Fragen anstreben. Keine Diskussion zwischen Fragen. Hinweis: Wenn Antworten oder Vorschläge auftauchen, Facilitator unterbricht und formuliert um zu einer Frage. Aus „Wir sollten X“ wird „Was würde passieren, wenn X?“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorReframed Challenge - 3
7-12 min
5 minZweite Burst-Runde: Perspektivwechsel. Fragen aus Sicht des Nutzers, Konkurrenten, Skeptikers oder einer fremden Branche. Wieder ohne Bewertung. Hinweis: Perspektivwechsel ist die wertvollste Phase. Wer hier nur Variationen seiner ersten Fragen schreibt, bleibt im eigenen Denkrahmen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorLearning Prompts - 4
12-20 min
8 minFragen markieren: bis zu drei Fragen, die das Denken am stärksten verändern (Stern). Bis zu drei Fragen, die noch nicht beantwortbar sind (Fragezeichen). Reframing-Versuch: aus den markierten Fragen eine neue Problemformulierung. Hinweis: Reframing ist kein Konsens-Akt, sondern ein Vorschlag. Mehrere Reframings parallel sind erlaubt und oft produktiv. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorQuestion List - 5
20-30 min
10 minNächste Schritte: pro markierter Frage Owner und Recherche- oder Diskussionsaktion. Reframing-Vorschlag dokumentieren. Hinweis: Wenn keine Owner zustande kommen, ist die Sitzung Theaterdokumentation. Lieber 1-2 Owner mit Datum als 10 ohne. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerReframed Challenge - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerQuestion List
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Question Burst
## Ziel
Artefakt: Question List
## Arbeitsfrage
Welche Fragen über die Challenge öffnen neue Perspektiven, bevor jemand eine Antwort versucht?
## Kontext
Challenge als 1-2 Sätze; bekannter Kontext der Challenge in maximal einer Minute Briefing; klare Ansage, dass keine Lösungsdiskussion stattfindet.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 15-30 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Frage-nur-Regel durchsetzt; zwei bis acht Teilnehmer, idealerweise auch fachfremd; ein Scribe, der parallel mitschreibt.
- Owner: Ein Facilitator, der Frage-nur-Regel durchsetzt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Question List hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Liste oder Tabelle für Fragen; Stifte; Timer (sichtbar); ggf. Marker in zwei Farben für Markierung später.
## Vorbereitung
Challenge oben am Board. Liste oder Tabelle für mindestens 30 Fragen vorbereiten. Timer auf 4 min für die erste Burst-Runde. Regel ansagen: keine Antworten, keine Diskussion, nur Fragen.
## Agenda
1. 0-3 min (3 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Facilitator stellt Challenge in maximal 2 min vor. Keine Lösungsskizze, kein Pitch. Regeln wiederholen: nur Fragen, keine Antworten, kein Bewerten. Hinweis: Wenn das Briefing über 3 min geht, dominieren bereits Annahmen des Vortragenden die Fragen. Strikt kurz halten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Question List
2. 3-7 min (4 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Erste Burst-Runde: alle Teilnehmer schreiben oder rufen Fragen, Scribe schreibt mit. Mindestens 20 Fragen anstreben. Keine Diskussion zwischen Fragen. Hinweis: Wenn Antworten oder Vorschläge auftauchen, Facilitator unterbricht und formuliert um zu einer Frage. Aus „Wir sollten X“ wird „Was würde passieren, wenn X?“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Reframed Challenge
3. 7-12 min (5 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Zweite Burst-Runde: Perspektivwechsel. Fragen aus Sicht des Nutzers, Konkurrenten, Skeptikers oder einer fremden Branche. Wieder ohne Bewertung. Hinweis: Perspektivwechsel ist die wertvollste Phase. Wer hier nur Variationen seiner ersten Fragen schreibt, bleibt im eigenen Denkrahmen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Learning Prompts
4. 12-20 min (8 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Fragen markieren: bis zu drei Fragen, die das Denken am stärksten verändern (Stern). Bis zu drei Fragen, die noch nicht beantwortbar sind (Fragezeichen). Reframing-Versuch: aus den markierten Fragen eine neue Problemformulierung. Hinweis: Reframing ist kein Konsens-Akt, sondern ein Vorschlag. Mehrere Reframings parallel sind erlaubt und oft produktiv. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Question List
5. 20-30 min (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Nächste Schritte: pro markierter Frage Owner und Recherche- oder Diskussionsaktion. Reframing-Vorschlag dokumentieren. Hinweis: Wenn keine Owner zustande kommen, ist die Sitzung Theaterdokumentation. Lieber 1-2 Owner mit Datum als 10 ohne. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Reframed Challenge
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Question List
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Question List
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Question List: Question Burst
## Arbeitsfrage
Welche Fragen über die Challenge öffnen neue Perspektiven, bevor jemand eine Antwort versucht?
## Kontext
Challenge als 1-2 Sätze; bekannter Kontext der Challenge in maximal einer Minute Briefing; klare Ansage, dass keine Lösungsdiskussion stattfindet.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Frage-nur-Regel durchsetzt
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Frage-nur-Regel durchsetzt; zwei bis acht Teilnehmer, idealerweise auch fachfremd; ein Scribe, der parallel mitschreibt.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Liste oder Tabelle für Fragen; Stifte; Timer (sichtbar); ggf. Marker in zwei Farben für Markierung später.
## Vorlage
# Question Burst Arbeitsvorlage
## Ziel
Erzeugt viele Fragen zu einer Challenge, bevor Antworten gesucht werden.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Question List:
- Reframed Challenge:
- Learning Prompts:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Question List ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenQuestion Burst Arbeitsvorlage
# Question Burst Arbeitsvorlage
## Ziel
Erzeugt viele Fragen zu einer Challenge, bevor Antworten gesucht werden.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Question List:
- Reframed Challenge:
- Learning Prompts:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Question List.
- Pro Session eigener Eintrag mit Datum und Challenge. Bei wiederholter Anwendung an gleicher Challenge vorhandene Fragen am Anfang zitieren, um Wiederholung zu vermeiden, neue Perspektiven sichtbar machen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.