Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Polarity Mapping
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Polarity statt Problem
10-15 minGemeinsam prüfen, ob die Spannung wirklich Polarity ist: Beide Pole nötig, dauerhafte Tension, kein eindeutiger „richtiger“ Pol. Wenn ja, beide Pole benennen. Hinweis: Wenn ein Pol klar präferiert wird und der andere nur Übergangslösung ist, ist es ein Problem, kein Polarity. Methode dann wechseln. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorPolarity Map - 2
Phase 2: Vorteile je Pol
20-25 minPro Pol Vorteile sammeln (oberes linkes und oberes rechtes Feld). Mindestens fünf pro Pol. Mit konkreten Beispielen unterlegen. Hinweis: Wenn ein Pol viel weniger Vorteile bekommt, ist die Gruppe nicht ausbalanciert. Devil's-Advocate-Rolle für den unterrepräsentierten Pol einführen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorWarning Signs - 3
Phase 3: Risiken bei Überbetonung
20-25 minPro Pol fragen: was passiert, wenn dieser Pol allein verfolgt wird und der andere vernachlässigt? Unterer Quadrant pro Pol. Beispiele aus realen Vorfällen, wo das passiert ist. Hinweis: Risiken bei Überbetonung sind die eigentlichen Warnzeichen. Sie zeigen, wann das Pendel zu weit ausschlägt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorBalance Actions - 4
Phase 4: Warnzeichen formulieren
15-20 minPro Pol konkrete, beobachtbare Warnzeichen (z. B. Metriken, Verhaltensmuster, Stimmung), die anzeigen, dass das Pendel zu weit nach diesem Pol ausgeschlagen ist. Mindestens drei pro Pol. Hinweis: Warnzeichen müssen messbar oder klar beobachtbar sein. „Es fühlt sich falsch an“ ist kein Warnzeichen, „Time-to-Decision steigt über 14 Tage“ ist eins. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorPolarity Map - 5
Phase 5: Balance-Aktionen
15-20 minPro Warnzeichen eine konkrete Aktion festlegen, die in Richtung des anderen Pols zieht. Owner und Trigger pro Aktion benennen. Hinweis: Aktionen werden nicht alle gleichzeitig ausgeführt, sondern bei Eintritt eines Warnzeichens. Owner muss in Position sein, die Aktion auch einzuleiten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerWarning Signs - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerPolarity Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Polarity Mapping
## Ziel
Artefakt: Polarity Map
## Arbeitsfrage
Welche Pole stehen in dauerhafter Spannung, welche Vorteile bietet jeder Pol, und welche Warnzeichen und Aktionen halten das Pendel in Balance?
## Kontext
Beschreibung der Spannung in 2-3 Sätzen; bisherige Versuche, sie als Problem zu lösen, und warum sie zurückkamen; Beispiele beider Pole im Alltag; betroffene Stakeholder.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 h
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Polarity-Erfahrung, der Pole sauber definiert und Diskussion ausbalanciert; drei bis zwölf Teilnehmer mit Stellung zur Spannung; ein Scribe für die Warnzeichen und Balance-Aktionen.
- Owner: Ein Facilitator mit Polarity-Erfahrung, der Pole sauber definiert und Diskussion ausbalanciert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Polarity Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Vier-Felder-Raster (zwei Pole horizontal, „Vorteile“ oben und „Risiken bei Überbetonung“ unten); Haftnotizen in zwei Farben für die zwei Pole; Marker; Timer.
## Vorbereitung
Vier-Felder-Raster vorbereiten, Pol A links, Pol B rechts. Vorteile oben, Risiken bei Überbetonung unten. Regel: Spannung ist Polarity, nicht Problem. Es gibt kein „richtiges“ Ende.
## Agenda
1. Phase 1: Polarity statt Problem (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Gemeinsam prüfen, ob die Spannung wirklich Polarity ist: Beide Pole nötig, dauerhafte Tension, kein eindeutiger „richtiger“ Pol. Wenn ja, beide Pole benennen. Hinweis: Wenn ein Pol klar präferiert wird und der andere nur Übergangslösung ist, ist es ein Problem, kein Polarity. Methode dann wechseln. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Polarity Map
2. Phase 2: Vorteile je Pol (20-25 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Pol Vorteile sammeln (oberes linkes und oberes rechtes Feld). Mindestens fünf pro Pol. Mit konkreten Beispielen unterlegen. Hinweis: Wenn ein Pol viel weniger Vorteile bekommt, ist die Gruppe nicht ausbalanciert. Devil's-Advocate-Rolle für den unterrepräsentierten Pol einführen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Warning Signs
3. Phase 3: Risiken bei Überbetonung (20-25 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Pol fragen: was passiert, wenn dieser Pol allein verfolgt wird und der andere vernachlässigt? Unterer Quadrant pro Pol. Beispiele aus realen Vorfällen, wo das passiert ist. Hinweis: Risiken bei Überbetonung sind die eigentlichen Warnzeichen. Sie zeigen, wann das Pendel zu weit ausschlägt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Balance Actions
4. Phase 4: Warnzeichen formulieren (15-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Pol konkrete, beobachtbare Warnzeichen (z. B. Metriken, Verhaltensmuster, Stimmung), die anzeigen, dass das Pendel zu weit nach diesem Pol ausgeschlagen ist. Mindestens drei pro Pol. Hinweis: Warnzeichen müssen messbar oder klar beobachtbar sein. „Es fühlt sich falsch an“ ist kein Warnzeichen, „Time-to-Decision steigt über 14 Tage“ ist eins. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Polarity Map
5. Phase 5: Balance-Aktionen (15-20 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Warnzeichen eine konkrete Aktion festlegen, die in Richtung des anderen Pols zieht. Owner und Trigger pro Aktion benennen. Hinweis: Aktionen werden nicht alle gleichzeitig ausgeführt, sondern bei Eintritt eines Warnzeichens. Owner muss in Position sein, die Aktion auch einzuleiten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Warning Signs
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Polarity Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Polarity Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Polarity Map: Polarity Mapping
## Arbeitsfrage
Welche Pole stehen in dauerhafter Spannung, welche Vorteile bietet jeder Pol, und welche Warnzeichen und Aktionen halten das Pendel in Balance?
## Kontext
Beschreibung der Spannung in 2-3 Sätzen; bisherige Versuche, sie als Problem zu lösen, und warum sie zurückkamen; Beispiele beider Pole im Alltag; betroffene Stakeholder.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit Polarity-Erfahrung, der Pole sauber definiert und Diskussion ausbalanciert
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Polarity-Erfahrung, der Pole sauber definiert und Diskussion ausbalanciert; drei bis zwölf Teilnehmer mit Stellung zur Spannung; ein Scribe für die Warnzeichen und Balance-Aktionen.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Vier-Felder-Raster (zwei Pole horizontal, „Vorteile“ oben und „Risiken bei Überbetonung“ unten); Haftnotizen in zwei Farben für die zwei Pole; Marker; Timer.
## Vorlage
# Polarity Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Polarity Map:
- Warning Signs:
- Balance Actions:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Polarity Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenPolarity Mapping Arbeitsvorlage
# Polarity Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Polarity Map:
- Warning Signs:
- Balance Actions:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Polarity Map.
- Pro Polarity eigener Eintrag mit Datum. Bei jedem Triggern einer Balance-Aktion Update-Sektion: Warnzeichen, Aktion, Effekt. Map bleibt living document, nicht einmaliger Workshop-Output.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.