Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Lotus Blossom
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Zentrale Challenge schärfen
10 minChallenge laut vorlesen, Missverständnisse klären, einen Satz im Mittelfeld fixieren. Erfolgsbild in ein bis zwei Sätzen formulieren, damit später Ideen darauf bewertet werden können. Hinweis: Wenn die Challenge im Raum unterschiedlich verstanden wird, hier 5 min mehr investieren. Spätere Korrektur kostet die ganze Sitzung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorLotus Diagram - 2
Phase 2: Acht Hauptthemen ableiten
15-20 minGruppe nennt mögliche Themenfelder rund um die Challenge (z. B. Zielgruppen, Kanäle, Zeitpunkte, Materialien, Technologien, Anlässe, Hindernisse, Partner). Auf genau acht reduzieren und in die acht umliegenden Felder schreiben. Hinweis: Themen müssen sich überlappungsarm anfühlen. Wenn zwei Themen sich doppeln, eines streichen und Lücke füllen, sonst wiederholen sich später die Ideen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorIdea Themes - 3
Phase 3: Ideen pro Thema (Solo, Timebox)
20-30 minPro Thema 3 min Solo-Sketching: jede Person schreibt mindestens drei Ideen auf Haftnotizen. Reihenfolge im Uhrzeigersinn durch die acht Themen. Nach jedem Thema 1 min Klebepause am Raster. Hinweis: Solo-Arbeit zwingend. Sobald Diskussion startet, dominiert die lauteste Stimme und das Diagramm wird einseitig. Facilitator unterbricht Gespräche während Solo-Phasen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorShortlist - 4
Phase 4: Cluster und Shortlist
15-20 minPro Themenfeld Ideen lesen, Duplikate zusammenführen, Muster über Themen hinweg notieren. Mit Dot-Voting (3 Dots pro Person) eine Shortlist von 5-8 Ideen für die Weiterbearbeitung wählen. Hinweis: Patterns über Themen hinweg sind oft wertvoller als Einzelideen. Wer notiert, hebt Cross-Theme-Verbindungen hervor und stellt sie der Shortlist zur Seite. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerLotus Diagram - 5
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerLotus Diagram
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Lotus Blossom
## Ziel
Artefakt: Lotus Diagram
## Arbeitsfrage
Welche acht Themenfelder spannen den Lösungsraum der zentralen Challenge auf, und welche konkreten Ideen ergeben sich pro Feld?
## Kontext
Challenge als ein Satz; Kontext zur Zielgruppe oder zum Markt; bekannte Constraints (Budget, Zeit, Technik); Beispiele bisheriger Lösungsversuche, damit die Themenrunde nicht im Kreis läuft.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der das Raster führt und Timeboxen durchsetzt; drei bis zehn Teilnehmer mit unterschiedlicher Perspektive auf die Challenge; ein Scribe, der die Shortlist am Ende ins Dokument überträgt.
- Owner: Ein Facilitator, der das Raster führt und Timeboxen durchsetzt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Lotus Diagram hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Großes Whiteboard oder Miro-Board mit vorbereitetem 9x9-Raster (zentrales Feld plus acht Themen, jedes mit eigenem 3x3-Block); Stifte; Haftnotizen in zwei Farben (Themen, Ideen); Timer.
## Vorbereitung
Raster vorab zeichnen, zentrale Challenge in das Mittelfeld schreiben. Acht umliegende Felder leer lassen. Regel ansagen: erst alle acht Themen besetzen, dann pro Thema Ideen sammeln. Telefone weg, parallele Slack-Threads aus.
## Agenda
1. Phase 1: Zentrale Challenge schärfen (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Challenge laut vorlesen, Missverständnisse klären, einen Satz im Mittelfeld fixieren. Erfolgsbild in ein bis zwei Sätzen formulieren, damit später Ideen darauf bewertet werden können. Hinweis: Wenn die Challenge im Raum unterschiedlich verstanden wird, hier 5 min mehr investieren. Spätere Korrektur kostet die ganze Sitzung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Lotus Diagram
2. Phase 2: Acht Hauptthemen ableiten (15-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Gruppe nennt mögliche Themenfelder rund um die Challenge (z. B. Zielgruppen, Kanäle, Zeitpunkte, Materialien, Technologien, Anlässe, Hindernisse, Partner). Auf genau acht reduzieren und in die acht umliegenden Felder schreiben. Hinweis: Themen müssen sich überlappungsarm anfühlen. Wenn zwei Themen sich doppeln, eines streichen und Lücke füllen, sonst wiederholen sich später die Ideen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Idea Themes
3. Phase 3: Ideen pro Thema (Solo, Timebox) (20-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Thema 3 min Solo-Sketching: jede Person schreibt mindestens drei Ideen auf Haftnotizen. Reihenfolge im Uhrzeigersinn durch die acht Themen. Nach jedem Thema 1 min Klebepause am Raster. Hinweis: Solo-Arbeit zwingend. Sobald Diskussion startet, dominiert die lauteste Stimme und das Diagramm wird einseitig. Facilitator unterbricht Gespräche während Solo-Phasen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Shortlist
4. Phase 4: Cluster und Shortlist (15-20 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Themenfeld Ideen lesen, Duplikate zusammenführen, Muster über Themen hinweg notieren. Mit Dot-Voting (3 Dots pro Person) eine Shortlist von 5-8 Ideen für die Weiterbearbeitung wählen. Hinweis: Patterns über Themen hinweg sind oft wertvoller als Einzelideen. Wer notiert, hebt Cross-Theme-Verbindungen hervor und stellt sie der Shortlist zur Seite. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Lotus Diagram
5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Lotus Diagram
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Lotus Diagram
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Lotus Diagram: Lotus Blossom
## Arbeitsfrage
Welche acht Themenfelder spannen den Lösungsraum der zentralen Challenge auf, und welche konkreten Ideen ergeben sich pro Feld?
## Kontext
Challenge als ein Satz; Kontext zur Zielgruppe oder zum Markt; bekannte Constraints (Budget, Zeit, Technik); Beispiele bisheriger Lösungsversuche, damit die Themenrunde nicht im Kreis läuft.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der das Raster führt und Timeboxen durchsetzt
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der das Raster führt und Timeboxen durchsetzt; drei bis zehn Teilnehmer mit unterschiedlicher Perspektive auf die Challenge; ein Scribe, der die Shortlist am Ende ins Dokument überträgt.
## Input
Großes Whiteboard oder Miro-Board mit vorbereitetem 9x9-Raster (zentrales Feld plus acht Themen, jedes mit eigenem 3x3-Block); Stifte; Haftnotizen in zwei Farben (Themen, Ideen); Timer.
## Vorlage
# Lotus Blossom Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Lotus Diagram:
- Idea Themes:
- Shortlist:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Lotus Diagram ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenLotus Blossom Arbeitsvorlage
# Lotus Blossom Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Lotus Diagram:
- Idea Themes:
- Shortlist:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Lotus Diagram.
- Pro Workshop ein Eintrag mit Datum, Challenge und Teilnehmern. Folge-Sessions zur selben Challenge nicht überschreiben, sondern als v2 anlegen. Shortlist-Status (verworfen, in Test, umgesetzt) am Ende der Datei pflegen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.