Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Lean Canvas
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 1-6. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Problem und Customer Segments
15 minMaximal drei Top-Probleme der Zielnutzer notieren, jeweils mit aktuellem Workaround. Customer Segments auf eine konkrete Early-Adopter-Subgruppe verengen, nicht „alle KMU“. Hinweis: Wenn das Problem ein Featurewunsch ist („braucht ein Dashboard“), ist es zu spät formuliert. Eine Stufe zurück: welche Entscheidung oder Aufgabe scheitert ohne dieses Feature. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorLean Canvas - 2
Phase 2: UVP und Solution
15 minUnique Value Proposition in einem Satz formulieren, der das Problem-Outcome benennt, nicht das Produkt. Solution erst danach als drei Bullet Points skizzieren. Hinweis: UVP zuerst, Solution zuletzt. Wer mit Solution startet, baut das Canvas um die bestehende Idee herum und verpasst Alternativen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorCore Assumptions - 3
Phase 3: Channels, Revenue, Cost
15 minChannels auf jene reduzieren, die Early Adopter heute schon nutzen. Revenue Streams mit Preismodell und realistischer Zahlungsbereitschaft pro Segment. Cost Structure auf MVP-Phase begrenzt (nicht End-State). Hinweis: Channel „SEO“ ist zu generisch. Konkret: welche Suchanfrage, welches Volumen, welche Konkurrenz auf Seite 1. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorExperiment Backlog - 4
Phase 4: Key Metrics und Unfair Advantage
10 minDrei bis fünf Metriken benennen, die Fortschritt zeigen (Activation, Retention, Revenue). Unfair Advantage nur eintragen, wenn er nicht kopierbar ist; sonst Feld leer lassen. Hinweis: Wenn Unfair Advantage „besseres Team“ oder „mehr Erfahrung“ lautet, ist es keiner. Leer ist ehrlicher als Phrase. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorLean Canvas - 5
Phase 5: Risiko-Ranking
10 minJede Box mit roter Farbe markieren, wenn Annahme unbelegt und Scheitern das Geschäftsmodell killt. Top 3 Risiken in Experiment Backlog überführen. Hinweis: Häufig 5-7 rote Boxen am Anfang. Das ist normal. Ziel ist Priorisierung, nicht Vollständigkeit. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerCore Assumptions - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerLean Canvas
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Lean Canvas
## Ziel
Artefakt: Lean Canvas
## Arbeitsfrage
Welche Annahmen über Problem, Zielgruppe und Geschäftsmodell muss das Venture als nächstes prüfen, bevor weiter investiert wird?
## Kontext
Aktueller Stand der Kundengespräche; existierende Konkurrenz-Übersicht; bekannte Constraints (Budget, Compliance, technische Plattform); falls vorhanden ein erstes JTBD-Statement.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Owner für das Venture (oft Product Lead oder Founder); ein Facilitator; ein bis vier weitere Personen aus Product, Engineering oder Business mit Domainwissen.
- Owner: Ein Owner für das Venture (oft Product Lead oder Founder)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Lean Canvas hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Lean-Canvas-Vorlage als 9-Box-Raster (digital in Miro, FigJam oder als A1-Druck); Sticky Notes oder digitale Notizen; Timer; eine Farbe pro Hypothesen-Risikoklasse.
## Vorbereitung
Canvas auf gemeinsame Arbeitsfläche legen, Reihenfolge der Boxen markieren (1 Problem, 2 Customer Segments, 3 Unique Value Proposition, 4 Solution, 5 Channels, 6 Revenue, 7 Cost, 8 Key Metrics, 9 Unfair Advantage). Timer auf 60 min. Regel: pro Box maximal drei Sticky Notes.
## Agenda
1. Phase 1: Problem und Customer Segments (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Maximal drei Top-Probleme der Zielnutzer notieren, jeweils mit aktuellem Workaround. Customer Segments auf eine konkrete Early-Adopter-Subgruppe verengen, nicht „alle KMU“. Hinweis: Wenn das Problem ein Featurewunsch ist („braucht ein Dashboard“), ist es zu spät formuliert. Eine Stufe zurück: welche Entscheidung oder Aufgabe scheitert ohne dieses Feature. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Lean Canvas
2. Phase 2: UVP und Solution (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Unique Value Proposition in einem Satz formulieren, der das Problem-Outcome benennt, nicht das Produkt. Solution erst danach als drei Bullet Points skizzieren. Hinweis: UVP zuerst, Solution zuletzt. Wer mit Solution startet, baut das Canvas um die bestehende Idee herum und verpasst Alternativen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Core Assumptions
3. Phase 3: Channels, Revenue, Cost (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Channels auf jene reduzieren, die Early Adopter heute schon nutzen. Revenue Streams mit Preismodell und realistischer Zahlungsbereitschaft pro Segment. Cost Structure auf MVP-Phase begrenzt (nicht End-State). Hinweis: Channel „SEO“ ist zu generisch. Konkret: welche Suchanfrage, welches Volumen, welche Konkurrenz auf Seite 1. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Experiment Backlog
4. Phase 4: Key Metrics und Unfair Advantage (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Drei bis fünf Metriken benennen, die Fortschritt zeigen (Activation, Retention, Revenue). Unfair Advantage nur eintragen, wenn er nicht kopierbar ist; sonst Feld leer lassen. Hinweis: Wenn Unfair Advantage „besseres Team“ oder „mehr Erfahrung“ lautet, ist es keiner. Leer ist ehrlicher als Phrase. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Lean Canvas
5. Phase 5: Risiko-Ranking (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Jede Box mit roter Farbe markieren, wenn Annahme unbelegt und Scheitern das Geschäftsmodell killt. Top 3 Risiken in Experiment Backlog überführen. Hinweis: Häufig 5-7 rote Boxen am Anfang. Das ist normal. Ziel ist Priorisierung, nicht Vollständigkeit. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Core Assumptions
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Lean Canvas
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Lean Canvas
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Lean Canvas: Lean Canvas
## Arbeitsfrage
Welche Annahmen über Problem, Zielgruppe und Geschäftsmodell muss das Venture als nächstes prüfen, bevor weiter investiert wird?
## Kontext
Aktueller Stand der Kundengespräche; existierende Konkurrenz-Übersicht; bekannte Constraints (Budget, Compliance, technische Plattform); falls vorhanden ein erstes JTBD-Statement.
## Beteiligte
- Owner: Ein Owner für das Venture (oft Product Lead oder Founder)
- Teilnehmende: Ein Owner für das Venture (oft Product Lead oder Founder); ein Facilitator; ein bis vier weitere Personen aus Product, Engineering oder Business mit Domainwissen.
## Input
Lean-Canvas-Vorlage als 9-Box-Raster (digital in Miro, FigJam oder als A1-Druck); Sticky Notes oder digitale Notizen; Timer; eine Farbe pro Hypothesen-Risikoklasse.
## Vorlage
# Lean Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Lean Canvas:
- Core Assumptions:
- Experiment Backlog:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Lean Canvas ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenLean Canvas Arbeitsvorlage
# Lean Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Lean Canvas:
- Core Assumptions:
- Experiment Backlog:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Lean Canvas.
- Datum und Iteration im Titel (z. B. `lean-canvas-v3-2026-05-20`). Ältere Versionen behalten, nicht überschreiben. Bei jeder Iteration kurz dokumentieren, welche Annahme widerlegt oder bestätigt wurde.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.