Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Jobs to Be Done
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 5-12 Interviews. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Sample sichern
1 Woche vorab8-12 Wechsler rekrutieren, die in den letzten 90 Tagen eine Entscheidung getroffen haben. Sample über zwei oder drei Segmente streuen, nicht nur Power-User. Hinweis: Ohne frische Entscheidung verfälschen sich Erinnerungen. Wer länger als 90 Tage zurück gewechselt hat, rationalisiert nachträglich. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorJob Stories - 2
Phase 2: Timeline-Interviews
60 min pro PersonChronologisch durch die Wechselgeschichte gehen: erster Gedanke, passives Schauen, aktives Suchen, Entscheidung, erste Nutzung, Gewohnheit. Konkrete Daten, Orte und Trigger einfordern. Hinweis: Wer mit „warum hast du gekauft“ einsteigt, bekommt Marketing-Antworten. Erster Gedanke gehört ans Ende der Timeline, nicht an den Anfang. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOutcome Statements - 3
Phase 3: Forces of Progress
20 min pro Interview, danach im WorkshopPro Interview die vier Kräfte rekonstruieren: Push (Frust mit Status quo), Pull (Anziehung neues Produkt), Anxiety (Sorgen), Habit (Beharrung). Mit Zitat-Belegen. Hinweis: Wenn nur Push und Pull stark sind, fehlt Tiefe. Anxiety und Habit machen den Unterschied zwischen wechselwilligem Interessenten und tatsächlichem Wechsler. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOpportunity List - 4
Phase 4: Job-Synthese
4-6 h WorkshopQuer über alle Interviews Muster suchen. Job-Statement formulieren: „Wenn [Situation], möchte ich [Motivation], damit [erwartetes Ergebnis]“. Pro Job die typischen Forces zusammenfassen. Hinweis: Drei bis fünf Jobs sind realistisch. Wenn ein Workshop 15 Jobs identifiziert, sind viele davon Tasks, keine Jobs. Aggregieren auf höheren Outcome. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorJob Stories - 5
Phase 5: Implikationen
1-2 hPro priorisiertem Job konkrete Implikationen: Positionierung, Messaging, Feature-Hypothesen, neue Hire-Trigger im Marketing. Mit Owner und Folge-Schritt. Hinweis: Wenn keine konkreten Implikationen rauskommen, war Interview zu oberflächlich oder Synthese zu generisch. Lieber nachschärfen statt vage abschließen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerOutcome Statements - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerJob Stories
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Jobs to Be Done
## Ziel
Artefakt: Job Stories
## Arbeitsfrage
Welcher konkrete Job haben Wechsler eingestellt, um Fortschritt zu machen, und welche vier Kräfte haben sie zum aktuellen Produkt geführt?
## Kontext
Hypothesen über den Job; Konkurrenz-Produkte und mögliche Alternativen (auch nicht-digitale); Switch-Trigger aus früheren Daten (Support, Surveys); Einwilligungsformulare.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 60 min pro Interview, 8-12 Interviews insgesamt, 1-2 Tage Synthese
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Interviewer mit Erfahrung in offenen Interviews; ein Notetaker pro Session; ein Synthese-Lead für die spätere Auswertung; mindestens zwei weitere Stakeholder als Beobachter über das Sample verteilt.
- Owner: Ein Interviewer mit Erfahrung in offenen Interviews
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Job Stories hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Interview-Leitfaden mit Forces-of-Progress-Linse; Aufnahmegerät (mit Einwilligung); Transkriptions-Tool (Otter, Whisper); Synthese-Board (Miro mit Timeline und Forces-Achsen); Interview-Slots im Kalender.
## Vorbereitung
Pro Interview Slot mit Notetaker. Aufnahme-Setup vorher testen. Leitfaden chronologisch entlang First Thought -> Passive Looking -> Active Looking -> Decision -> First Use -> Habit. Synthese-Termin direkt nach letztem Interview blocken.
## Agenda
1. Phase 1: Sample sichern (1 Woche vorab)
Owner: Facilitator
Aktion: 8-12 Wechsler rekrutieren, die in den letzten 90 Tagen eine Entscheidung getroffen haben. Sample über zwei oder drei Segmente streuen, nicht nur Power-User. Hinweis: Ohne frische Entscheidung verfälschen sich Erinnerungen. Wer länger als 90 Tage zurück gewechselt hat, rationalisiert nachträglich. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Job Stories
2. Phase 2: Timeline-Interviews (60 min pro Person)
Owner: Facilitator
Aktion: Chronologisch durch die Wechselgeschichte gehen: erster Gedanke, passives Schauen, aktives Suchen, Entscheidung, erste Nutzung, Gewohnheit. Konkrete Daten, Orte und Trigger einfordern. Hinweis: Wer mit „warum hast du gekauft“ einsteigt, bekommt Marketing-Antworten. Erster Gedanke gehört ans Ende der Timeline, nicht an den Anfang. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Outcome Statements
3. Phase 3: Forces of Progress (20 min pro Interview, danach im Workshop)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Interview die vier Kräfte rekonstruieren: Push (Frust mit Status quo), Pull (Anziehung neues Produkt), Anxiety (Sorgen), Habit (Beharrung). Mit Zitat-Belegen. Hinweis: Wenn nur Push und Pull stark sind, fehlt Tiefe. Anxiety und Habit machen den Unterschied zwischen wechselwilligem Interessenten und tatsächlichem Wechsler. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Opportunity List
4. Phase 4: Job-Synthese (4-6 h Workshop)
Owner: Facilitator
Aktion: Quer über alle Interviews Muster suchen. Job-Statement formulieren: „Wenn [Situation], möchte ich [Motivation], damit [erwartetes Ergebnis]“. Pro Job die typischen Forces zusammenfassen. Hinweis: Drei bis fünf Jobs sind realistisch. Wenn ein Workshop 15 Jobs identifiziert, sind viele davon Tasks, keine Jobs. Aggregieren auf höheren Outcome. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Job Stories
5. Phase 5: Implikationen (1-2 h)
Owner: Owner
Aktion: Pro priorisiertem Job konkrete Implikationen: Positionierung, Messaging, Feature-Hypothesen, neue Hire-Trigger im Marketing. Mit Owner und Folge-Schritt. Hinweis: Wenn keine konkreten Implikationen rauskommen, war Interview zu oberflächlich oder Synthese zu generisch. Lieber nachschärfen statt vage abschließen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Outcome Statements
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Job Stories
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Job Stories
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Job Stories: Jobs to Be Done
## Arbeitsfrage
Welcher konkrete Job haben Wechsler eingestellt, um Fortschritt zu machen, und welche vier Kräfte haben sie zum aktuellen Produkt geführt?
## Kontext
Hypothesen über den Job; Konkurrenz-Produkte und mögliche Alternativen (auch nicht-digitale); Switch-Trigger aus früheren Daten (Support, Surveys); Einwilligungsformulare.
## Beteiligte
- Owner: Ein Interviewer mit Erfahrung in offenen Interviews
- Teilnehmende: Ein Interviewer mit Erfahrung in offenen Interviews; ein Notetaker pro Session; ein Synthese-Lead für die spätere Auswertung; mindestens zwei weitere Stakeholder als Beobachter über das Sample verteilt.
## Input
Interview-Leitfaden mit Forces-of-Progress-Linse; Aufnahmegerät (mit Einwilligung); Transkriptions-Tool (Otter, Whisper); Synthese-Board (Miro mit Timeline und Forces-Achsen); Interview-Slots im Kalender.
## Vorlage
# Jobs to Be Done Arbeitsvorlage
## Ziel
Rahmt Nachfrage über den Fortschritt, den Kundinnen und Kunden erreichen wollen.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Job Stories:
- Outcome Statements:
- Opportunity List:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Job Stories ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenJobs to Be Done Arbeitsvorlage
# Jobs to Be Done Arbeitsvorlage
## Ziel
Rahmt Nachfrage über den Fortschritt, den Kundinnen und Kunden erreichen wollen.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Job Stories:
- Outcome Statements:
- Opportunity List:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Job Stories.
- Studie als eigenständiges Dokument mit Datum und Sample-Größe. Job-Statements bekommen IDs (JOB-01, JOB-02), die in Roadmap und Backlog referenziert werden. Folge-Studien als neue Version, alte nicht überschreiben.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.