methodatlas
Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session45-90 min Walk, plus 30 min DebriefWorkshopObservation Notes

Session: Gemba Walk

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 2-6. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Briefing

    10 min

    Walker, Gastgeber und optionaler Scribe treffen sich am Startpunkt. Zweck wiederholen. Beobachtungsraster und Stations-Reihenfolge bestätigen. Regeln klären: keine Bewertungen vor Ort, keine Quick Fixes durch den Walker. Hinweis: Wenn der Walker den Zweck nicht in einem Satz erklären kann, ist der Walk nicht vorbereitet. Briefing nicht überspringen, sonst nimmt das Team den Walk als Inspektion wahr. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorObservation Notes
  2. 2

    Phase 2: Walk durch die Stationen

    45-60 min

    An jeder Station 5-10 min beobachten. Notizen in der Reihenfolge Beobachtung, Frage, Idee aufnehmen. Operatoren ihre Arbeit erklären lassen, ohne zu bewerten. Übergaben zwischen Stationen aktiv mitlaufen. Hinweis: Die Übergaben sind der Lerninhalt, nicht die einzelne Station. Wenn der Walker an einer Station hängenbleibt, verliert er das Systemverhalten. Stoppuhr zum Einhalten der Stationszeit nutzen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorImprovement Ideas
  3. 3

    Phase 3: Fragen-Schleife

    10-15 min

    Am Ende offene Fragen mit den Operatoren am Ort klären. Beobachtungen kurz mit den direkt Beteiligten verifizieren, bevor das Bild im Debrief verfestigt wird. Hinweis: Korrektur durch Operatoren ist wertvoll, nicht peinlich. Wenn ein Walker seine Beobachtung verteidigt statt prüft, hat er den Walk-Modus verlassen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorObservation Notes
  4. 4

    Phase 4: Debrief

    30 min

    Walker und optionaler Scribe sortieren Notizen in drei Spalten: bestätigte Standardabweichungen, Hypothesen mit weiterem Datenbedarf, Ideen für Coaching oder A3. Pro Punkt einen Owner und Folgeschritt benennen. Hinweis: Quick Fixes auf der Station sind verboten, im Debrief erlaubt. Hypothesen brauchen eine zweite Datenquelle, bevor sie Massnahme werden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerImprovement Ideas
  5. 5

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerObservation Notes
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Gemba Walk

## Ziel
Artefakt: Observation Notes

## Arbeitsfrage
Welche Lücken zwischen Standard und realer Arbeit werden vor Ort sichtbar, die in Reports und Dashboards nicht erscheinen?

## Kontext
Zweck des Walks in einem Satz; Liste der Stationen mit Zeitfenster; Standardzeiten und aktuelle Kennzahlen; geplante Fragen pro Station; Hinweise auf Sicherheit, Hygiene oder Zugangsregeln.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min Walk, plus 30 min Debrief
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Walker (Führungskraft oder Coach, beobachtet und stellt Fragen); Gastgeber pro Station (Operator oder Teamlead, erklärt); optional ein Scribe, der mitschreibt; keine Berater oder externe Gäste ohne Bezug zum Prozess.
- Owner: Walker (Führungskraft oder Coach, beobachtet und stellt Fragen)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Observation Notes hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Notizbuch oder Tablet mit vorbereitetem Beobachtungsraster (Zeit, Station, Beobachtung, Frage, Idee); Stoppuhr oder Handy-Timer; Kamera für Skizzen oder Fotos nach Freigabe; Sicherheitsausrüstung am Ort.

## Vorbereitung
Walk-Plan mit Stationen und Zeitfenstern vorab teilen. Beobachtungsraster ausdrucken. Den Beteiligten ankündigen, dass der Walk Beobachtung und keine Bewertung ist. Sicherheitsbriefing am Eingang einplanen.

## Agenda
1. Phase 1: Briefing (10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Walker, Gastgeber und optionaler Scribe treffen sich am Startpunkt. Zweck wiederholen. Beobachtungsraster und Stations-Reihenfolge bestätigen. Regeln klären: keine Bewertungen vor Ort, keine Quick Fixes durch den Walker. Hinweis: Wenn der Walker den Zweck nicht in einem Satz erklären kann, ist der Walk nicht vorbereitet. Briefing nicht überspringen, sonst nimmt das Team den Walk als Inspektion wahr. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Observation Notes

2. Phase 2: Walk durch die Stationen (45-60 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: An jeder Station 5-10 min beobachten. Notizen in der Reihenfolge Beobachtung, Frage, Idee aufnehmen. Operatoren ihre Arbeit erklären lassen, ohne zu bewerten. Übergaben zwischen Stationen aktiv mitlaufen. Hinweis: Die Übergaben sind der Lerninhalt, nicht die einzelne Station. Wenn der Walker an einer Station hängenbleibt, verliert er das Systemverhalten. Stoppuhr zum Einhalten der Stationszeit nutzen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Improvement Ideas

3. Phase 3: Fragen-Schleife (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Am Ende offene Fragen mit den Operatoren am Ort klären. Beobachtungen kurz mit den direkt Beteiligten verifizieren, bevor das Bild im Debrief verfestigt wird. Hinweis: Korrektur durch Operatoren ist wertvoll, nicht peinlich. Wenn ein Walker seine Beobachtung verteidigt statt prüft, hat er den Walk-Modus verlassen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Observation Notes

4. Phase 4: Debrief (30 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Walker und optionaler Scribe sortieren Notizen in drei Spalten: bestätigte Standardabweichungen, Hypothesen mit weiterem Datenbedarf, Ideen für Coaching oder A3. Pro Punkt einen Owner und Folgeschritt benennen. Hinweis: Quick Fixes auf der Station sind verboten, im Debrief erlaubt. Hypothesen brauchen eine zweite Datenquelle, bevor sie Massnahme werden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Improvement Ideas

5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Observation Notes

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Observation Notes
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Observation Notes: Gemba Walk

## Arbeitsfrage
Welche Lücken zwischen Standard und realer Arbeit werden vor Ort sichtbar, die in Reports und Dashboards nicht erscheinen?

## Kontext
Zweck des Walks in einem Satz; Liste der Stationen mit Zeitfenster; Standardzeiten und aktuelle Kennzahlen; geplante Fragen pro Station; Hinweise auf Sicherheit, Hygiene oder Zugangsregeln.

## Beteiligte
- Owner: Walker (Führungskraft oder Coach, beobachtet und stellt Fragen)
- Teilnehmende: Walker (Führungskraft oder Coach, beobachtet und stellt Fragen); Gastgeber pro Station (Operator oder Teamlead, erklärt); optional ein Scribe, der mitschreibt; keine Berater oder externe Gäste ohne Bezug zum Prozess.

## Input
Notizbuch oder Tablet mit vorbereitetem Beobachtungsraster (Zeit, Station, Beobachtung, Frage, Idee); Stoppuhr oder Handy-Timer; Kamera für Skizzen oder Fotos nach Freigabe; Sicherheitsausrüstung am Ort.

## Vorlage
# Gemba Walk Arbeitsvorlage

## Ziel

Geht dorthin, wo die Arbeit tatsächlich passiert, und beobachtet den realen Prozess.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Observation Notes:
- Improvement Ideas:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Observation Notes ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Gemba Walk Arbeitsvorlage

# Gemba Walk Arbeitsvorlage

## Ziel

Geht dorthin, wo die Arbeit tatsächlich passiert, und beobachtet den realen Prozess.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Observation Notes:
- Improvement Ideas:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Observation Notes.
  • Pro Walk ein Eintrag mit Datum und Bereich im Titel. Folgewalks werden verlinkt, nicht ersetzt. Followups erhalten Status (offen, in Arbeit, erledigt) und werden im Folgewalk explizit referenziert.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.