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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session45-90 minWorkshopDiscussion Insights

Session: Fishbowl Discussion

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 8-80. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    0-10 min

    10 min

    Facilitator führt Thema, These oder Frage ein. Mechanik des leeren Stuhls erklären. Erste 5-7 Diskutanten benannt oder freiwillig nach vorne, beginnen das Gespräch. Hinweis: Innerer Kreis sollte schon zu Beginn unterschiedliche Perspektiven enthalten. Wenn nur Befürworter oder nur Senior-Personen sitzen, kippt die Methode in Bestätigung. Facilitator besetzt aktiv, nicht zufällig. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorDiscussion Insights
  2. 2

    10-35 min

    25 min

    Innerer Kreis diskutiert, äußerer beobachtet. Wer im äußeren Kreis Beitrag möchte, setzt sich auf den leeren Stuhl; ein Mitglied des inneren Kreises gibt freiwillig Platz oder Facilitator bittet darum nach 3-4 Beiträgen einer Person. Hinweis: Wenn keine Wechsel stattfinden, Facilitator lädt explizit ein („Wer im äußeren Kreis möchte einen Punkt ergänzen?“). Stillstand nach 10 min ohne Wechsel ist ein Warnzeichen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorObserved Tensions
  3. 3

    35-50 min

    15 min

    Zweite Phase: Facilitator setzt einen Reframe oder eine neue Frage, ggf. Wechsel der gesamten Besetzung im inneren Kreis. Beobachtungen aus der ersten Phase einbringen. Hinweis: Ohne Reframe wiederholt sich die Diskussion. Vorbereitung von zwei bis drei Folgefragen oder Provokationen schützt vor Schleifen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorFollow-up Questions
  4. 4

    50-65 min

    15 min

    Reflexion aus dem äußeren Kreis: Was wurde gesagt, was nicht gesagt, welche Argumente fehlten, welche Stimmen waren leise. Innerer Kreis hört zu. Hinweis: Reflexion ist Teil der Methode, nicht Optionalität. Wenn äußerer Kreis bisher passiv war, ist diese Phase die wichtigste. Konkrete Beobachtung, nicht Bewertung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorDiscussion Insights
  5. 5

    65-80 min

    15 min

    Synthese und Closing: Facilitator fasst Kerndifferenzen, gemeinsame Punkte und offene Fragen zusammen. Scribe-Notizen sichtbar. Optional kurze Reihum-Runde: ein Satz pro Person, womit ich rausgehe. Hinweis: Wenn Synthese fehlt, wirkt die Methode wie eine moderierte Debatte ohne Ergebnis. Synthese muss Spannungen benennen, nicht weichspülen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerObserved Tensions
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerDiscussion Insights
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Fishbowl Discussion

## Ziel
Artefakt: Discussion Insights

## Arbeitsfrage
Welche Perspektiven, Argumente und Differenzen zum Thema werden sichtbar, wenn ein fokussierter innerer Kreis spricht und beobachtende Personen frei eintreten können?

## Kontext
Diskussionsthema oder These vorab kommunizieren; Hinweis, dass der innere Kreis offen ist (Gesetz des leeren Stuhls); Erwartung an Beobachtende: aktiv zuhören, eigene Beiträge einbringen durch Stuhlwechsel.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Ablauf und Stuhlwechsel steuert; 5-7 initiale Diskutanten im inneren Kreis; 15-50 Beobachtende im äußeren Kreis; ein Scribe, der Kernpunkte sichtbar mitschreibt.
- Owner: Ein Facilitator, der Ablauf und Stuhlwechsel steuert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Discussion Insights hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Innerer Stuhlkreis mit 5-7 Stühlen (plus 1-2 leere Stühle); äußerer Stuhlkreis für die Beobachtenden; Mikrofone bei großen Gruppen; sichtbare Frage oder These; optional Timer für Beobachter-Phasen.

## Vorbereitung
Innerer Kreis mit 5-7 Stühlen, davon ein bis zwei leere Stühle als Einladung zum Eintritt. Äußerer Kreis um den inneren herum. Diskussionsfrage zentral sichtbar. Ansagen: Wer in den inneren Kreis möchte, setzt sich auf den leeren Stuhl; wer ihn besetzt, gibt seinen Platz frei, wenn ein anderer kommt.

## Agenda
1. 0-10 min (10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Facilitator führt Thema, These oder Frage ein. Mechanik des leeren Stuhls erklären. Erste 5-7 Diskutanten benannt oder freiwillig nach vorne, beginnen das Gespräch. Hinweis: Innerer Kreis sollte schon zu Beginn unterschiedliche Perspektiven enthalten. Wenn nur Befürworter oder nur Senior-Personen sitzen, kippt die Methode in Bestätigung. Facilitator besetzt aktiv, nicht zufällig. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Discussion Insights

2. 10-35 min (25 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Innerer Kreis diskutiert, äußerer beobachtet. Wer im äußeren Kreis Beitrag möchte, setzt sich auf den leeren Stuhl; ein Mitglied des inneren Kreises gibt freiwillig Platz oder Facilitator bittet darum nach 3-4 Beiträgen einer Person. Hinweis: Wenn keine Wechsel stattfinden, Facilitator lädt explizit ein („Wer im äußeren Kreis möchte einen Punkt ergänzen?“). Stillstand nach 10 min ohne Wechsel ist ein Warnzeichen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Observed Tensions

3. 35-50 min (15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Zweite Phase: Facilitator setzt einen Reframe oder eine neue Frage, ggf. Wechsel der gesamten Besetzung im inneren Kreis. Beobachtungen aus der ersten Phase einbringen. Hinweis: Ohne Reframe wiederholt sich die Diskussion. Vorbereitung von zwei bis drei Folgefragen oder Provokationen schützt vor Schleifen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Follow-up Questions

4. 50-65 min (15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Reflexion aus dem äußeren Kreis: Was wurde gesagt, was nicht gesagt, welche Argumente fehlten, welche Stimmen waren leise. Innerer Kreis hört zu. Hinweis: Reflexion ist Teil der Methode, nicht Optionalität. Wenn äußerer Kreis bisher passiv war, ist diese Phase die wichtigste. Konkrete Beobachtung, nicht Bewertung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Discussion Insights

5. 65-80 min (15 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Synthese und Closing: Facilitator fasst Kerndifferenzen, gemeinsame Punkte und offene Fragen zusammen. Scribe-Notizen sichtbar. Optional kurze Reihum-Runde: ein Satz pro Person, womit ich rausgehe. Hinweis: Wenn Synthese fehlt, wirkt die Methode wie eine moderierte Debatte ohne Ergebnis. Synthese muss Spannungen benennen, nicht weichspülen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Observed Tensions

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Discussion Insights

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Discussion Insights
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Discussion Insights: Fishbowl Discussion

## Arbeitsfrage
Welche Perspektiven, Argumente und Differenzen zum Thema werden sichtbar, wenn ein fokussierter innerer Kreis spricht und beobachtende Personen frei eintreten können?

## Kontext
Diskussionsthema oder These vorab kommunizieren; Hinweis, dass der innere Kreis offen ist (Gesetz des leeren Stuhls); Erwartung an Beobachtende: aktiv zuhören, eigene Beiträge einbringen durch Stuhlwechsel.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Ablauf und Stuhlwechsel steuert
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Ablauf und Stuhlwechsel steuert; 5-7 initiale Diskutanten im inneren Kreis; 15-50 Beobachtende im äußeren Kreis; ein Scribe, der Kernpunkte sichtbar mitschreibt.

## Input
Innerer Stuhlkreis mit 5-7 Stühlen (plus 1-2 leere Stühle); äußerer Stuhlkreis für die Beobachtenden; Mikrofone bei großen Gruppen; sichtbare Frage oder These; optional Timer für Beobachter-Phasen.

## Vorlage
# Fishbowl Discussion Arbeitsvorlage

## Ziel

Diskussionsformat mit innerem Gesprächskreis und äußerem Beobachtungs- oder Beteiligungskreis.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Discussion Insights:
- Observed Tensions:
- Follow-up Questions:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Discussion Insights ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Fishbowl Discussion Arbeitsvorlage

# Fishbowl Discussion Arbeitsvorlage

## Ziel

Diskussionsformat mit innerem Gesprächskreis und äußerem Beobachtungs- oder Beteiligungskreis.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Discussion Insights:
- Observed Tensions:
- Follow-up Questions:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Discussion Insights.
  • Datum, Thema und Teilnehmerzahl im Header. Bei wiederkehrenden Fishbowls zum gleichen Thema Querverweise und Statusentwicklung dokumentieren. Falls Tonaufnahme, mit Datum und Konsentanten archivieren.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.