Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Event Modeling
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Wireframes oder UI-Skizzen
20-40 minIn der oberen Swimlane Wireframes oder Skizzen der UI-Schritte des Szenarios kleben. Pro Schritt ein Bild, links nach rechts chronologisch. Hinweis: Wireframes können Bleistift-Skizzen sein, Details egal. Was zählt: welche Information sieht der Nutzer wann, welche Aktion löst er aus. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorEvent Model - 2
Phase 2: Commands aus User Intent
30-45 minPro UI-Aktion einen Command (blau) in die mittlere Spur kleben, direkt unter den Wireframe. Command-Name als Imperativ („PlaceOrder“, „CancelReservation“). Hinweis: Wenn ein UI-Element keinen Command auslöst, ist es Read-only (Anzeige). Wenn ein Command keinen UI-Trigger hat, ist er System-getriggert (Scheduler, externes Event). Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorUI Flow - 3
Phase 3: Events als Folge der Commands
30-45 minPro Command einen oder mehrere Events (orange) rechts daneben. Event-Name als Vergangenheit („OrderPlaced“, „ReservationCancelled“). Beziehung Command → Event explizit zeichnen. Hinweis: Ein Command kann mehrere Events erzeugen oder fehlschlagen (Failure Events). Failure Events explizit modellieren, nicht implizit weglassen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorCommands - 4
Phase 4: Read Models und State
30-45 minUntere Spur: pro UI-Bildschirm welche Daten gezeigt werden. Daraus Read Models (hellblau) ableiten und mit den Events verbinden, die sie aktualisieren. Hinweis: Read Model entsteht aus Events, nicht aus Tabellen. Wenn ein Read Model nicht aus den Events ableitbar ist, fehlt entweder ein Event oder das Read Model ist falsch geschnitten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRead Models - 5
Phase 5: Slices und Implementierungsplan
30-45 minVertikale Slices durchs Board: ein Slice = ein User-Schritt mit Command, Events, Read-Model-Update, UI-Anzeige. Pro Slice Aufwand schätzen und priorisieren. Hinweis: Vertikale Slices ermöglichen schrittweise Auslieferung. Wer horizontal schneidet (erst alle Commands, dann alle Events), liefert keinen User Value bis ganz am Ende. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerEvent Model - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerEvent Model
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Event Modeling
## Ziel
Artefakt: Event Model
## Arbeitsfrage
Welche Events, Commands und Read Models bilden den gewählten User-Flow End-to-End ab und welche Slices lassen sich daraus zur Implementierung schneiden?
## Kontext
Konkretes Szenario („Vom Warenkorb zur bezahlten Bestellung“); Pivotal Events aus EventStorming; bestehende UI-Skizzen oder Screens; bekannte Read Models oder Reports.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 2-6 h
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Event-Modeling-Erfahrung; ein bis zwei Domain-Experten; zwei bis vier Engineers; optional ein UX-Vertreter für Wireframes.
- Owner: Ein Facilitator mit Event-Modeling-Erfahrung
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Event Model hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Langes Board (mindestens 4 m oder digital mit Zoom), horizontale Swimlanes (UI/Wireframes oben, Commands und Events Mitte, Read Models und State unten); orange Stickies für Events, blau für Commands, hellblau für Read Models, gelb für User Intent oder Trigger; Marker.
## Vorbereitung
Board mit Zeitachse links nach rechts. Drei Swimlanes markieren (UI/Wireframes, Behavior/Commands+Events, Data/Read Models). Pivotal Events vorab in die mittlere Spur kleben als Ankerpunkte.
## Agenda
1. Phase 1: Wireframes oder UI-Skizzen (20-40 min)
Owner: Facilitator
Aktion: In der oberen Swimlane Wireframes oder Skizzen der UI-Schritte des Szenarios kleben. Pro Schritt ein Bild, links nach rechts chronologisch. Hinweis: Wireframes können Bleistift-Skizzen sein, Details egal. Was zählt: welche Information sieht der Nutzer wann, welche Aktion löst er aus. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Event Model
2. Phase 2: Commands aus User Intent (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro UI-Aktion einen Command (blau) in die mittlere Spur kleben, direkt unter den Wireframe. Command-Name als Imperativ („PlaceOrder“, „CancelReservation“). Hinweis: Wenn ein UI-Element keinen Command auslöst, ist es Read-only (Anzeige). Wenn ein Command keinen UI-Trigger hat, ist er System-getriggert (Scheduler, externes Event). Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: UI Flow
3. Phase 3: Events als Folge der Commands (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Command einen oder mehrere Events (orange) rechts daneben. Event-Name als Vergangenheit („OrderPlaced“, „ReservationCancelled“). Beziehung Command → Event explizit zeichnen. Hinweis: Ein Command kann mehrere Events erzeugen oder fehlschlagen (Failure Events). Failure Events explizit modellieren, nicht implizit weglassen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Commands
4. Phase 4: Read Models und State (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Untere Spur: pro UI-Bildschirm welche Daten gezeigt werden. Daraus Read Models (hellblau) ableiten und mit den Events verbinden, die sie aktualisieren. Hinweis: Read Model entsteht aus Events, nicht aus Tabellen. Wenn ein Read Model nicht aus den Events ableitbar ist, fehlt entweder ein Event oder das Read Model ist falsch geschnitten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Read Models
5. Phase 5: Slices und Implementierungsplan (30-45 min)
Owner: Owner
Aktion: Vertikale Slices durchs Board: ein Slice = ein User-Schritt mit Command, Events, Read-Model-Update, UI-Anzeige. Pro Slice Aufwand schätzen und priorisieren. Hinweis: Vertikale Slices ermöglichen schrittweise Auslieferung. Wer horizontal schneidet (erst alle Commands, dann alle Events), liefert keinen User Value bis ganz am Ende. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Event Model
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Event Model
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Event Model
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Event Model: Event Modeling
## Arbeitsfrage
Welche Events, Commands und Read Models bilden den gewählten User-Flow End-to-End ab und welche Slices lassen sich daraus zur Implementierung schneiden?
## Kontext
Konkretes Szenario („Vom Warenkorb zur bezahlten Bestellung“); Pivotal Events aus EventStorming; bestehende UI-Skizzen oder Screens; bekannte Read Models oder Reports.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit Event-Modeling-Erfahrung
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Event-Modeling-Erfahrung; ein bis zwei Domain-Experten; zwei bis vier Engineers; optional ein UX-Vertreter für Wireframes.
## Input
Langes Board (mindestens 4 m oder digital mit Zoom), horizontale Swimlanes (UI/Wireframes oben, Commands und Events Mitte, Read Models und State unten); orange Stickies für Events, blau für Commands, hellblau für Read Models, gelb für User Intent oder Trigger; Marker.
## Vorlage
# Event Modeling Arbeitsvorlage
## Ziel
Modelliert Systemverhalten über Events, Commands, Views und Policies entlang eines Szenarios.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Event Model:
- UI Flow:
- Commands:
- Read Models:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Event Model ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenEvent Modeling Arbeitsvorlage
# Event Modeling Arbeitsvorlage
## Ziel
Modelliert Systemverhalten über Events, Commands, Views und Policies entlang eines Szenarios.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Event Model:
- UI Flow:
- Commands:
- Read Models:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Event Model.
- Pro Szenario eigener Board-Eintrag mit Datum. Bei Änderungen am Modell (neue Slices, geänderte Events) neue Version. Alte Versionen behalten zur Historie der Modell-Evolution.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.