Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Domain Context Map
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Contexts identifizieren
30-45 minBounded Contexts oder Subdomänen als Boxes an die Wand kleben. Pro Box: Name, Owner-Team, kurzer Zweck. Subdomain-Typ markieren (Core, Supporting, Generic). Hinweis: Wenn 20+ Contexts entstehen, sind sie zu fein geschnitten oder Subdomänen werden mit Microservices verwechselt. Lieber 6-12 fachliche Contexts. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorDomain Context Map - 2
Phase 2: Beziehungen einzeichnen
30-60 minZwischen Context-Paaren Pfeile ziehen, mit Beziehungstyp beschriften (z. B. Customer/Supplier mit Upstream/Downstream, Conformist, ACL, Shared Kernel). Bei Unklarheit Pfeil mit Fragezeichen. Hinweis: Beziehungstyp ist nicht Datenflussrichtung, sondern Machtverhältnis und Übersetzungsbedarf. Wer das verwechselt, baut falsche Schutzschichten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorBoundary Notes - 3
Phase 3: Hot Spots markieren
20-30 minPink-Notes an Beziehungen mit Reibung: häufige Bugs, unklare Verantwortung, semantische Konflikte. Auch unbenutzte Beziehungen markieren (potenziell tote Integration). Hinweis: Hot Spots sind wertvoller Output. Mindestens 3-5 erwartbar, sonst war die Diskussion zu höflich. Konkrete Vorfälle nennen, nicht abstrakte Befürchtungen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOwnership Map - 4
Phase 4: Implikationen und Aktionen
20-30 minPro Hot Spot Owner und Folgeaktion festlegen (Spike, ADR, Schnittstellen-Review). Mindestens drei Aktionen mit Datum. Map fotografieren und versionieren. Hinweis: Map ohne Aktionen wird Dekoration. Folge-Termin in 4-6 Wochen, um Aktionen und Veränderungen zu reviewen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerDomain Context Map - 5
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerDomain Context Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Domain Context Map
## Ziel
Artefakt: Domain Context Map
## Arbeitsfrage
Welche Bounded Contexts und welche Beziehungen zwischen ihnen prägen die Domain-Landschaft heute, und wo entstehen die größten Reibungspunkte?
## Kontext
Existierende Service-Landschaft (Dokumentation, Repo-Liste); Subdomänen aus Domain Discovery; Team-Topologie und Ownership-Daten; bekannte Schnittstellen-Probleme aus den letzten Monaten.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-3 h
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Architect oder Domain Modeler als Facilitator; 3-10 Teilnehmende aus Engineering und Domain (Owner pro Context); ein Scribe für Boundary-Notes; ein Decider bei Streitfällen.
- Owner: Ein Architect oder Domain Modeler als Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Domain Context Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro mit Bereich für Boxes (Bounded Contexts), Pfeile (Beziehungen) und Legende für Beziehungstypen (Shared Kernel, Customer/Supplier, Conformist, ACL, OHS, Published Language, Partnership); Liste bekannter Subdomänen; Owner-Liste.
## Vorbereitung
Drei Phasen-Bereiche an die Wand: Contexts, Beziehungen, Hot Spots. Legende der DDD-Beziehungstypen sichtbar. Regel: Map zeigt fachliche Grenzen, nicht Repository-Struktur.
## Agenda
1. Phase 1: Contexts identifizieren (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Bounded Contexts oder Subdomänen als Boxes an die Wand kleben. Pro Box: Name, Owner-Team, kurzer Zweck. Subdomain-Typ markieren (Core, Supporting, Generic). Hinweis: Wenn 20+ Contexts entstehen, sind sie zu fein geschnitten oder Subdomänen werden mit Microservices verwechselt. Lieber 6-12 fachliche Contexts. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Domain Context Map
2. Phase 2: Beziehungen einzeichnen (30-60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Zwischen Context-Paaren Pfeile ziehen, mit Beziehungstyp beschriften (z. B. Customer/Supplier mit Upstream/Downstream, Conformist, ACL, Shared Kernel). Bei Unklarheit Pfeil mit Fragezeichen. Hinweis: Beziehungstyp ist nicht Datenflussrichtung, sondern Machtverhältnis und Übersetzungsbedarf. Wer das verwechselt, baut falsche Schutzschichten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Boundary Notes
3. Phase 3: Hot Spots markieren (20-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pink-Notes an Beziehungen mit Reibung: häufige Bugs, unklare Verantwortung, semantische Konflikte. Auch unbenutzte Beziehungen markieren (potenziell tote Integration). Hinweis: Hot Spots sind wertvoller Output. Mindestens 3-5 erwartbar, sonst war die Diskussion zu höflich. Konkrete Vorfälle nennen, nicht abstrakte Befürchtungen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Ownership Map
4. Phase 4: Implikationen und Aktionen (20-30 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Hot Spot Owner und Folgeaktion festlegen (Spike, ADR, Schnittstellen-Review). Mindestens drei Aktionen mit Datum. Map fotografieren und versionieren. Hinweis: Map ohne Aktionen wird Dekoration. Folge-Termin in 4-6 Wochen, um Aktionen und Veränderungen zu reviewen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Domain Context Map
5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Domain Context Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Domain Context Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Domain Context Map: Domain Context Map
## Arbeitsfrage
Welche Bounded Contexts und welche Beziehungen zwischen ihnen prägen die Domain-Landschaft heute, und wo entstehen die größten Reibungspunkte?
## Kontext
Existierende Service-Landschaft (Dokumentation, Repo-Liste); Subdomänen aus Domain Discovery; Team-Topologie und Ownership-Daten; bekannte Schnittstellen-Probleme aus den letzten Monaten.
## Beteiligte
- Owner: Ein Architect oder Domain Modeler als Facilitator
- Teilnehmende: Ein Architect oder Domain Modeler als Facilitator; 3-10 Teilnehmende aus Engineering und Domain (Owner pro Context); ein Scribe für Boundary-Notes; ein Decider bei Streitfällen.
## Input
Whiteboard oder Miro mit Bereich für Boxes (Bounded Contexts), Pfeile (Beziehungen) und Legende für Beziehungstypen (Shared Kernel, Customer/Supplier, Conformist, ACL, OHS, Published Language, Partnership); Liste bekannter Subdomänen; Owner-Liste.
## Vorlage
# Domain Context Map Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Domain Context Map:
- Boundary Notes:
- Ownership Map:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Domain Context Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenDomain Context Map Arbeitsvorlage
# Domain Context Map Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Domain Context Map:
- Boundary Notes:
- Ownership Map:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Domain Context Map.
- Pro Edition Datum und Version. Vorherige Map behalten. Veränderungen (neue Contexts, geänderte Beziehungen, gelöste Hot Spots) als Delta markieren. Mindestens halbjährliche Reviews.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.