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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session90-180 min pro Inquiry, plus 60 min NachbereitungWorkshop oder asyncField Notes

Session: Contextual Inquiry

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 4-12 Beobachtungen. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    0-10 min

    10 min

    Einleitung am Arbeitsplatz: Vorstellung, Einverständnis bestätigen, Master-Apprentice-Modell erklären. Kurzes Briefing zur Aufgabe, die die Person heute ohnehin erledigt. Hinweis: Wenn die Person eine besondere Aufgabe „für die Studie“ vorbereitet, ist die Methode kontaminiert. Anweisung wiederholen: normale Arbeit, normale Reihenfolge. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorField Notes
  2. 2

    10-90 min

    80 min

    Beobachten und nachfragen: Person arbeitet, Researcher beobachtet, stellt klärende Fragen im Fluss („Was machst du gerade?“, „Warum gerade so?“, „Was passiert, wenn X nicht da ist?“). Artefakte, Bildschirme, Workarounds dokumentieren. Hinweis: Wenn der Researcher mehr spricht als die Person, ist die Balance falsch. Faustregel: 20% Researcher, 80% Person. Schweigen aushalten, Person erklärt von selbst weiter. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorWorkflow Insights
  3. 3

    90-110 min

    20 min

    Rückblick mit der Person: Beobachtete Schritte gemeinsam durchgehen, Interpretationen prüfen, offene Fragen klären. Person bestätigt oder korrigiert das, was Researcher verstanden hat. Hinweis: Phase auslassen heißt Interpretation alleine später. Mit der Person zu rekapitulieren spart in der Synthese Stunden und vermeidet Fehldeutungen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorPain Points
  4. 4

    110-120 min

    10 min

    Abschluss: Danke, nächster Schritt (Feedback-Schleife), Kontakt für Rückfragen. Aufnahme stoppen, Person verabschieden. Hinweis: Keine Auswertung am Schluss vor der Person. Eindrücke sind noch nicht synthetisiert; vorschnelle Schlüsse können Person enttäuschen oder verärgern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorField Notes
  5. 5

    120-180 min

    60 min

    Direkt im Anschluss strukturierte Nachbereitung: Field Notes ergänzen, Aufnahme stichpunktartig durchsehen, erste Themencluster bilden, Fotos sortieren, offene Fragen für nächste Inquiry notieren. Hinweis: Wenn Nachbereitung später als 24 h erfolgt, verschwimmen Eindrücke. Mindestens 30 min noch am gleichen Tag investieren, vollständige Synthese in 48 h. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerWorkflow Insights
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerField Notes
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Contextual Inquiry

## Ziel
Artefakt: Field Notes

## Arbeitsfrage
Wie führt die nutzende Person ihre Tätigkeit im realen Kontext aus, welche Workarounds, Artefakte und unausgesprochenen Annahmen prägen den Ablauf, und welche dieser Beobachtungen sind designrelevant?

## Kontext
Einverständnis schriftlich; Erklärung des Master-Apprentice-Modells (Nutzerin ist Meisterin, Researcher ist Lehrling); Briefing über Zeitfenster, Dauer und Aufnahme; Hinweis, dass normale Arbeit stattfinden soll, keine Vorführung.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 90-180 min pro Inquiry, plus 60 min Nachbereitung
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein primärer Researcher (Lead-Interviewer und Beobachter); ein optionaler Notizen-Partner; die nutzende Person in ihrem realen Arbeitskontext; bei Geräten oder Räumen mit Sicherheitsanforderung eine Begleitperson der Organisation.
- Owner: Ein primärer Researcher (Lead-Interviewer und Beobachter)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Field Notes hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Notizblock oder Tablet mit Beobachtungsvorlage; Aufnahmegerät (Audio oder Video) mit Einverständnis; Kamera für Artefakt-Fotos; Reise-Setup für Vor-Ort-Besuch (Stromversorgung, Visitenkarten); strukturierte Field-Notes-Vorlage.

## Vorbereitung
Treffen am realen Arbeitsplatz der Person, nicht im Konferenzraum. Researcher sitzt neben oder leicht hinter der Person, nicht gegenüber. Aufnahmegerät sichtbar platziert. Einleitung 5 min: Modell erklären, Einverständnis bestätigen, Fragen, wann unterbrechen okay ist.

## Agenda
1. 0-10 min (10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Einleitung am Arbeitsplatz: Vorstellung, Einverständnis bestätigen, Master-Apprentice-Modell erklären. Kurzes Briefing zur Aufgabe, die die Person heute ohnehin erledigt. Hinweis: Wenn die Person eine besondere Aufgabe „für die Studie“ vorbereitet, ist die Methode kontaminiert. Anweisung wiederholen: normale Arbeit, normale Reihenfolge. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Field Notes

2. 10-90 min (80 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Beobachten und nachfragen: Person arbeitet, Researcher beobachtet, stellt klärende Fragen im Fluss („Was machst du gerade?“, „Warum gerade so?“, „Was passiert, wenn X nicht da ist?“). Artefakte, Bildschirme, Workarounds dokumentieren. Hinweis: Wenn der Researcher mehr spricht als die Person, ist die Balance falsch. Faustregel: 20% Researcher, 80% Person. Schweigen aushalten, Person erklärt von selbst weiter. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Workflow Insights

3. 90-110 min (20 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Rückblick mit der Person: Beobachtete Schritte gemeinsam durchgehen, Interpretationen prüfen, offene Fragen klären. Person bestätigt oder korrigiert das, was Researcher verstanden hat. Hinweis: Phase auslassen heißt Interpretation alleine später. Mit der Person zu rekapitulieren spart in der Synthese Stunden und vermeidet Fehldeutungen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Pain Points

4. 110-120 min (10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Abschluss: Danke, nächster Schritt (Feedback-Schleife), Kontakt für Rückfragen. Aufnahme stoppen, Person verabschieden. Hinweis: Keine Auswertung am Schluss vor der Person. Eindrücke sind noch nicht synthetisiert; vorschnelle Schlüsse können Person enttäuschen oder verärgern. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Field Notes

5. 120-180 min (60 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Direkt im Anschluss strukturierte Nachbereitung: Field Notes ergänzen, Aufnahme stichpunktartig durchsehen, erste Themencluster bilden, Fotos sortieren, offene Fragen für nächste Inquiry notieren. Hinweis: Wenn Nachbereitung später als 24 h erfolgt, verschwimmen Eindrücke. Mindestens 30 min noch am gleichen Tag investieren, vollständige Synthese in 48 h. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Workflow Insights

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Field Notes

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Field Notes
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Field Notes: Contextual Inquiry

## Arbeitsfrage
Wie führt die nutzende Person ihre Tätigkeit im realen Kontext aus, welche Workarounds, Artefakte und unausgesprochenen Annahmen prägen den Ablauf, und welche dieser Beobachtungen sind designrelevant?

## Kontext
Einverständnis schriftlich; Erklärung des Master-Apprentice-Modells (Nutzerin ist Meisterin, Researcher ist Lehrling); Briefing über Zeitfenster, Dauer und Aufnahme; Hinweis, dass normale Arbeit stattfinden soll, keine Vorführung.

## Beteiligte
- Owner: Ein primärer Researcher (Lead-Interviewer und Beobachter)
- Teilnehmende: Ein primärer Researcher (Lead-Interviewer und Beobachter); ein optionaler Notizen-Partner; die nutzende Person in ihrem realen Arbeitskontext; bei Geräten oder Räumen mit Sicherheitsanforderung eine Begleitperson der Organisation.

## Input
Notizblock oder Tablet mit Beobachtungsvorlage; Aufnahmegerät (Audio oder Video) mit Einverständnis; Kamera für Artefakt-Fotos; Reise-Setup für Vor-Ort-Besuch (Stromversorgung, Visitenkarten); strukturierte Field-Notes-Vorlage.

## Vorlage
# Contextual Inquiry Arbeitsvorlage

## Ziel

Beobachtet und befragt Nutzende während realer Arbeit im Nutzungskontext.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Field Notes:
- Workflow Insights:
- Pain Points:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Field Notes ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Contextual Inquiry Arbeitsvorlage

# Contextual Inquiry Arbeitsvorlage

## Ziel

Beobachtet und befragt Nutzende während realer Arbeit im Nutzungskontext.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Field Notes:
- Workflow Insights:
- Pain Points:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Field Notes.
  • Pro Inquiry eigene Datei mit Datum, Rolle und Pseudonym im Header. Persönlich identifizierbare Daten pseudonymisieren. Aggregierte Synthese mit Verweis auf einzelne Inquiries, damit Rückverfolgbarkeit erhalten bleibt.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.