Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Context Map
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Contexts inventarisieren
30 minAlle bekannten Bounded Contexts als Kreise auf der Wand. Pro Context Owner-Team und Kurz-Verantwortung. Doppelung oder Ueberlappung explizit kennzeichnen. Hinweis: Wenn 25 Contexts entstehen, ist die Granularitaet zu fein. Auf strategische Ebene fokussieren, technische Module nicht als eigene Contexts auffuehren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorContext Map - 2
Phase 2: Beziehungen identifizieren
60 minPro Context-Paar fragen: gibt es eine Beziehung (Daten, Events, API). Wenn ja, Pfeil zeichnen (Upstream-Downstream). Beziehungsstaerke und -art notieren. Hinweis: Wenn alle Contexts mit allen verbunden sind, ist die Modularisierung gescheitert oder die Map zu grob. Beides sichtbar machen und nicht uebermalen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorIntegration Patterns - 3
Phase 3: Muster zuordnen
60 minPro Beziehung passendes Muster waehlen: Partnership (gleichberechtigt), Shared Kernel (gemeinsamer Code), Customer-Supplier (Downstream verhandelt), Conformist (Downstream akzeptiert), ACL (Downstream schuetzt sich), Open Host Service, Published Language, Big Ball of Mud (Anti-Pattern). Hinweis: Muster sind nicht Wunsch, sondern Diagnose. Wenn aktuelle Realitaet Big Ball of Mud ist, das ehrlich kennzeichnen. Zielmuster separat notieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorBoundary Notes - 4
Phase 4: Pain Points und Zielzustand
45 minPain Points an Beziehungen markieren (lange Releases, Bug-Risiken, Doppel-Modelle). Pro Top-3-Pain einen Ziel-Beziehungstyp definieren und Massnahmen. Hinweis: Zielzustand ist nicht 100% sauber, sondern eine pragmatische Verbesserung in 6-12 Monaten. ACL einfuehren ist haeufig erster Schritt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorContext Map - 5
Phase 5: Strategy und Followups
30 minStrategische Konsequenzen ableiten: welche Teams uebernehmen welche Beziehung, welche Refactorings noetig, welche Plattform-Faehigkeiten fehlen. Top-3-Massnahmen mit Owner und Frist. Hinweis: Context Map ohne Folgeaktionen ist Diagramm-Tourismus. Mindestens drei Massnahmen mit Erfolgsindikator und 3-Monats-Frist. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerIntegration Patterns - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerContext Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Context Map
## Ziel
Artefakt: Context Map
## Arbeitsfrage
Welche Bounded Contexts existieren, wie sind sie integriert, wo entstehen Reibung und Modellverfaelschung, und welche Beziehungsmuster sind angemessen?
## Kontext
Liste der bekannten Bounded Contexts mit Kurzbeschreibung; bestehende Integrationen (API, Events, Datenbanken); bekannte Schmerzpunkte (Doppelarbeit, Inkonsistenzen, lange Releases); Team-Org pro Context.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 3-4 h fuer mittlere Domains, 1 Tag fuer komplexe
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein DDD-erfahrener Facilitator; Architekt(en) mit Systemueberblick; Tech Lead pro Context; Product Owner pro Context; ein Scribe.
- Owner: Ein DDD-erfahrener Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Context Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Platz fuer 5-15 Contexts; Symbol-Set fuer DDD-Beziehungsmuster (Partnership, Shared Kernel, Customer-Supplier, Conformist, Anti-Corruption Layer, Open Host Service, Published Language, Big Ball of Mud); Beziehungslinien mit Richtung; Notiz-Stickies fuer Pain Points.
## Vorbereitung
Contexts als Kreise auf der Wand. Legende mit Mustern sichtbar. Regel ansagen: Beziehungen sind asymmetrisch, Pfeil zeigt von Downstream zu Upstream (Abhaengigkeit).
## Agenda
1. Phase 1: Contexts inventarisieren (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Alle bekannten Bounded Contexts als Kreise auf der Wand. Pro Context Owner-Team und Kurz-Verantwortung. Doppelung oder Ueberlappung explizit kennzeichnen. Hinweis: Wenn 25 Contexts entstehen, ist die Granularitaet zu fein. Auf strategische Ebene fokussieren, technische Module nicht als eigene Contexts auffuehren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Context Map
2. Phase 2: Beziehungen identifizieren (60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Context-Paar fragen: gibt es eine Beziehung (Daten, Events, API). Wenn ja, Pfeil zeichnen (Upstream-Downstream). Beziehungsstaerke und -art notieren. Hinweis: Wenn alle Contexts mit allen verbunden sind, ist die Modularisierung gescheitert oder die Map zu grob. Beides sichtbar machen und nicht uebermalen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Integration Patterns
3. Phase 3: Muster zuordnen (60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Beziehung passendes Muster waehlen: Partnership (gleichberechtigt), Shared Kernel (gemeinsamer Code), Customer-Supplier (Downstream verhandelt), Conformist (Downstream akzeptiert), ACL (Downstream schuetzt sich), Open Host Service, Published Language, Big Ball of Mud (Anti-Pattern). Hinweis: Muster sind nicht Wunsch, sondern Diagnose. Wenn aktuelle Realitaet Big Ball of Mud ist, das ehrlich kennzeichnen. Zielmuster separat notieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Boundary Notes
4. Phase 4: Pain Points und Zielzustand (45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pain Points an Beziehungen markieren (lange Releases, Bug-Risiken, Doppel-Modelle). Pro Top-3-Pain einen Ziel-Beziehungstyp definieren und Massnahmen. Hinweis: Zielzustand ist nicht 100% sauber, sondern eine pragmatische Verbesserung in 6-12 Monaten. ACL einfuehren ist haeufig erster Schritt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Context Map
5. Phase 5: Strategy und Followups (30 min)
Owner: Owner
Aktion: Strategische Konsequenzen ableiten: welche Teams uebernehmen welche Beziehung, welche Refactorings noetig, welche Plattform-Faehigkeiten fehlen. Top-3-Massnahmen mit Owner und Frist. Hinweis: Context Map ohne Folgeaktionen ist Diagramm-Tourismus. Mindestens drei Massnahmen mit Erfolgsindikator und 3-Monats-Frist. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Integration Patterns
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Context Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Context Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Context Map: Context Map
## Arbeitsfrage
Welche Bounded Contexts existieren, wie sind sie integriert, wo entstehen Reibung und Modellverfaelschung, und welche Beziehungsmuster sind angemessen?
## Kontext
Liste der bekannten Bounded Contexts mit Kurzbeschreibung; bestehende Integrationen (API, Events, Datenbanken); bekannte Schmerzpunkte (Doppelarbeit, Inkonsistenzen, lange Releases); Team-Org pro Context.
## Beteiligte
- Owner: Ein DDD-erfahrener Facilitator
- Teilnehmende: Ein DDD-erfahrener Facilitator; Architekt(en) mit Systemueberblick; Tech Lead pro Context; Product Owner pro Context; ein Scribe.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Platz fuer 5-15 Contexts; Symbol-Set fuer DDD-Beziehungsmuster (Partnership, Shared Kernel, Customer-Supplier, Conformist, Anti-Corruption Layer, Open Host Service, Published Language, Big Ball of Mud); Beziehungslinien mit Richtung; Notiz-Stickies fuer Pain Points.
## Vorlage
# Context Map Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Context Map:
- Integration Patterns:
- Boundary Notes:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Context Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenContext Map Arbeitsvorlage
# Context Map Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Context Map:
- Integration Patterns:
- Boundary Notes:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Context Map.
- Pro Iteration eine Version mit Datum. Vorgaengerversion archivieren, Aenderungen am Beziehungstyp mit Begruendung dokumentieren. Verknuepfung zu ADRs pflicht.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.