Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Business Model Canvas
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Scope und Customer Segments
15 minScope klären (welches Geschäftsmodell, welches Jahr). Customer Segments konkret benennen, pro Segment eine Sub-Persona. Mehrere Segmente in unterschiedlichen Farben. Hinweis: Wenn alle Segmente als „B2B“ oder „Endkunden“ stehen, ist das Canvas zu grob. Lieber 2-3 spezifische als ein generisches Segment. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorBusiness Model Canvas - 2
Phase 2: Value Propositions
15 minPro Segment Value Proposition formulieren. Aus VPC ableiten falls vorhanden. Klarer Nutzen, kein Marketing-Sprech. Hinweis: Mehrere Value Propositions pro Segment bedeuten meist, dass Segmente weiter zu trennen sind. Eine starke VP pro Segment ist Ziel. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAssumption List - 3
Phase 3: Channels und Customer Relationships
15 minChannels: wie erreichen wir Segment (Akquise) und wie liefern wir Wert (Delivery)? Customer Relationships: wie ist die Beziehung (Self-Service, Account Management, Community)? Hinweis: Channels werden oft zu generisch („Web“, „Direktvertrieb“). Konkret: welcher Kanal welche Phase abdeckt (Akquise, Auswahl, Kauf, After-Sales). Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorBusiness Hypotheses - 4
Phase 4: Revenue Streams
10 minPro Segment Revenue-Mechanismus: Pricing-Modell, Preis, Frequenz, Zahlungsbereitschaft. Multiple Streams einzeln auflisten. Hinweis: Wenn Revenue ohne Beleg aus Markt/Tests geschätzt wird, als Hypothese markieren. „Kunden zahlen 49 EUR/Monat“ ohne Validierung ist Annahme, nicht Fakt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorBusiness Model Canvas - 5
Phase 5: Key Resources, Activities, Partners
20 minResources: was brauchen wir physisch, finanziell, menschlich, IP-mäßig? Activities: was MÜSSEN wir selbst tun? Partners: was machen andere für uns (Lieferanten, Allianzen)? Hinweis: Key Activities sind die nicht-auslagerbaren Kern-Tätigkeiten. Wenn alles als Key gilt, ist Fokus unklar. Maximal 5 Key Activities. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAssumption List - 6
Phase 6: Cost Structure und Stresstest
15 minTop 5 Kostentreiber benennen, fix vs. variabel kennzeichnen. Stresstest: kritischste Annahmen rot markieren, Top 3 in Experiment Backlog überführen. Hinweis: Cost-Block wird gerne übersehen. Ohne Verständnis der Kostenstruktur ist keine Unit Economic ableitbar, und das Modell ist nicht entscheidbar. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerBusiness Hypotheses - 7
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerBusiness Model Canvas
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Business Model Canvas
## Ziel
Artefakt: Business Model Canvas
## Arbeitsfrage
Wie schafft, liefert und vereinnahmt das Geschäftsmodell Wert, und welche Annahmen müssten zuerst geprüft werden?
## Kontext
Ist-Geschäftsmodell-Beschreibung falls vorhanden; Markt- und Konkurrenzdaten; aktuelle Umsatz- und Kostenstrukturen; bekannte Annahmen und Risiken; Value-Proposition-Canvas falls vorhanden.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 h
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Strategie- oder Geschäftsleitungs-Vertreter als Owner; Facilitator; 3-6 Personen aus Strategie, Produkt, Vertrieb, Finanzen, Operations.
- Owner: Ein Strategie- oder Geschäftsleitungs-Vertreter als Owner
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Business Model Canvas hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Business-Model-Canvas-Vorlage (Strategyzer-Format) als A1-Druck oder digitales Board mit 9 Blöcken (Key Partners, Key Activities, Key Resources, Value Propositions, Customer Relationships, Channels, Customer Segments, Cost Structure, Revenue Streams); Stickies in Farben pro Block; Marker.
## Vorbereitung
Canvas auf gemeinsame Fläche. Reihenfolge zum Befüllen vorgeben (1 Customer Segments, 2 Value Propositions, 3 Channels, 4 Customer Relationships, 5 Revenue Streams, 6 Key Resources, 7 Key Activities, 8 Key Partners, 9 Cost Structure). Timer auf 75 min.
## Agenda
1. Phase 1: Scope und Customer Segments (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Scope klären (welches Geschäftsmodell, welches Jahr). Customer Segments konkret benennen, pro Segment eine Sub-Persona. Mehrere Segmente in unterschiedlichen Farben. Hinweis: Wenn alle Segmente als „B2B“ oder „Endkunden“ stehen, ist das Canvas zu grob. Lieber 2-3 spezifische als ein generisches Segment. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Business Model Canvas
2. Phase 2: Value Propositions (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Segment Value Proposition formulieren. Aus VPC ableiten falls vorhanden. Klarer Nutzen, kein Marketing-Sprech. Hinweis: Mehrere Value Propositions pro Segment bedeuten meist, dass Segmente weiter zu trennen sind. Eine starke VP pro Segment ist Ziel. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Assumption List
3. Phase 3: Channels und Customer Relationships (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Channels: wie erreichen wir Segment (Akquise) und wie liefern wir Wert (Delivery)? Customer Relationships: wie ist die Beziehung (Self-Service, Account Management, Community)? Hinweis: Channels werden oft zu generisch („Web“, „Direktvertrieb“). Konkret: welcher Kanal welche Phase abdeckt (Akquise, Auswahl, Kauf, After-Sales). Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Business Hypotheses
4. Phase 4: Revenue Streams (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Segment Revenue-Mechanismus: Pricing-Modell, Preis, Frequenz, Zahlungsbereitschaft. Multiple Streams einzeln auflisten. Hinweis: Wenn Revenue ohne Beleg aus Markt/Tests geschätzt wird, als Hypothese markieren. „Kunden zahlen 49 EUR/Monat“ ohne Validierung ist Annahme, nicht Fakt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Business Model Canvas
5. Phase 5: Key Resources, Activities, Partners (20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Resources: was brauchen wir physisch, finanziell, menschlich, IP-mäßig? Activities: was MÜSSEN wir selbst tun? Partners: was machen andere für uns (Lieferanten, Allianzen)? Hinweis: Key Activities sind die nicht-auslagerbaren Kern-Tätigkeiten. Wenn alles als Key gilt, ist Fokus unklar. Maximal 5 Key Activities. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Assumption List
6. Phase 6: Cost Structure und Stresstest (15 min)
Owner: Owner
Aktion: Top 5 Kostentreiber benennen, fix vs. variabel kennzeichnen. Stresstest: kritischste Annahmen rot markieren, Top 3 in Experiment Backlog überführen. Hinweis: Cost-Block wird gerne übersehen. Ohne Verständnis der Kostenstruktur ist keine Unit Economic ableitbar, und das Modell ist nicht entscheidbar. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Business Hypotheses
7. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Business Model Canvas
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Business Model Canvas
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Business Model Canvas: Business Model Canvas
## Arbeitsfrage
Wie schafft, liefert und vereinnahmt das Geschäftsmodell Wert, und welche Annahmen müssten zuerst geprüft werden?
## Kontext
Ist-Geschäftsmodell-Beschreibung falls vorhanden; Markt- und Konkurrenzdaten; aktuelle Umsatz- und Kostenstrukturen; bekannte Annahmen und Risiken; Value-Proposition-Canvas falls vorhanden.
## Beteiligte
- Owner: Ein Strategie- oder Geschäftsleitungs-Vertreter als Owner
- Teilnehmende: Ein Strategie- oder Geschäftsleitungs-Vertreter als Owner; Facilitator; 3-6 Personen aus Strategie, Produkt, Vertrieb, Finanzen, Operations.
## Input
Business-Model-Canvas-Vorlage (Strategyzer-Format) als A1-Druck oder digitales Board mit 9 Blöcken (Key Partners, Key Activities, Key Resources, Value Propositions, Customer Relationships, Channels, Customer Segments, Cost Structure, Revenue Streams); Stickies in Farben pro Block; Marker.
## Vorlage
# Business Model Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Business Model Canvas:
- Assumption List:
- Business Hypotheses:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Business Model Canvas ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenBusiness Model Canvas Arbeitsvorlage
# Business Model Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Business Model Canvas:
- Assumption List:
- Business Hypotheses:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Business Model Canvas.
- Pro Modell-Iteration eine eigene Version mit Datum. Bei größeren Schwenks (neues Segment, neuer Revenue Stream) als neue Version anlegen. Alte Versionen behalten für Historie. Annahmen-Status (validiert / widerlegt / offen) im Header.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.