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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session30-60 minWorkshopIdea Pool

Session: Brainstorming

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 4-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Briefing und Regeln

    5-10 min

    Challenge laut vorlesen, Kontext rekapitulieren (3-5 min). Vier Brainstorming-Regeln erklären und auf Wand kleben. Beispiel-Stickies zeigen. Hinweis: Regeln nur verlesen reicht nicht. Bei Verstoß (Kritik, Veto) sofort sanft auf Regel verweisen. Sonst kippt die Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorIdea Pool
  2. 2

    Phase 2: Solo-Warm-up

    5 min

    Jede Person schreibt erste Ideen für sich auf Stickies (mindestens 5). Stille. Noch nicht teilen. Hinweis: Solo-Start vermeidet Anker-Bias durch laute Stimmen. Wer direkt im Plenum startet, bekommt Gruppendenken. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorTheme Clusters
  3. 3

    Phase 3: Group-Ideation

    15-25 min

    Stickies an Wand kleben, kurz beschreiben. Andere bauen darauf auf („Yes-and“-Stickies). Facilitator hält Tempo hoch, fordert wilde Varianten ein. Hinweis: Wenn Energie sinkt, neue Prompt-Variante anbieten („Wie würde Apple das lösen?“, „Was wäre die absurdeste Lösung?“). Provokationen erzeugen Sprünge. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorShortlist
  4. 4

    Phase 4: Clustern und Sichten

    10-15 min

    Ähnliche Ideen gruppieren. Duplikate konsolidieren. Pro Cluster Label. Bei zu vielen Clustern auf 5-8 Hauptthemen verdichten. Hinweis: Affinity-Mapping als Verdichtung, nicht als Bewertung. Bewertung kommt in nächster Phase. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorIdea Pool
  5. 5

    Phase 5: Konvergieren (Voting oder Shortlist)

    10-15 min

    Dot Voting (3-5 Dots pro Person) oder strukturierte Diskussion. Top-5 oder Top-3 Ideen markieren. Owner pro Top-Idee für Folge-Detaillierung. Hinweis: Voting ist nicht Entscheidung. Es ist Vorauswahl für Detaillierung. Endentscheid trifft später der Decider mit Kriterien. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerTheme Clusters
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerIdea Pool
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Brainstorming

## Ziel
Artefakt: Idea Pool

## Arbeitsfrage
Welche Bandbreite an Lösungsideen können wir für die Challenge generieren, bevor wir konvergieren und auswählen?

## Kontext
Challenge-Frage; Domain-Kontext (1-2 Slides oder Briefing-Dokument); Beispiele für gute und schlechte Ideen-Stickies; Constraints, die Ideen nicht verletzen dürfen.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator zum Halten der Regeln und des Timers; 4-12 Teilnehmer aus verschiedenen Funktionen; optional ein Scribe für Notizen oder Kombinationen.
- Owner: Ein Facilitator zum Halten der Regeln und des Timers
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Idea Pool hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Whiteboard oder digitales Board (Miro, FigJam); Stickies in einer Farbe für Ideen; Marker; Timer; Challenge-Frage gut sichtbar.

## Vorbereitung
Challenge oben an Wand. Regeln sichtbar: 1) Quantität vor Qualität, 2) Wilde Ideen willkommen, 3) Auf Ideen aufbauen, 4) Keine Kritik. Timer auf 15 min Ideation. Stickies bereitlegen.

## Agenda
1. Phase 1: Briefing und Regeln (5-10 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Challenge laut vorlesen, Kontext rekapitulieren (3-5 min). Vier Brainstorming-Regeln erklären und auf Wand kleben. Beispiel-Stickies zeigen. Hinweis: Regeln nur verlesen reicht nicht. Bei Verstoß (Kritik, Veto) sofort sanft auf Regel verweisen. Sonst kippt die Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Idea Pool

2. Phase 2: Solo-Warm-up (5 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Jede Person schreibt erste Ideen für sich auf Stickies (mindestens 5). Stille. Noch nicht teilen. Hinweis: Solo-Start vermeidet Anker-Bias durch laute Stimmen. Wer direkt im Plenum startet, bekommt Gruppendenken. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Theme Clusters

3. Phase 3: Group-Ideation (15-25 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Stickies an Wand kleben, kurz beschreiben. Andere bauen darauf auf („Yes-and“-Stickies). Facilitator hält Tempo hoch, fordert wilde Varianten ein. Hinweis: Wenn Energie sinkt, neue Prompt-Variante anbieten („Wie würde Apple das lösen?“, „Was wäre die absurdeste Lösung?“). Provokationen erzeugen Sprünge. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Shortlist

4. Phase 4: Clustern und Sichten (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Ähnliche Ideen gruppieren. Duplikate konsolidieren. Pro Cluster Label. Bei zu vielen Clustern auf 5-8 Hauptthemen verdichten. Hinweis: Affinity-Mapping als Verdichtung, nicht als Bewertung. Bewertung kommt in nächster Phase. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Idea Pool

5. Phase 5: Konvergieren (Voting oder Shortlist) (10-15 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Dot Voting (3-5 Dots pro Person) oder strukturierte Diskussion. Top-5 oder Top-3 Ideen markieren. Owner pro Top-Idee für Folge-Detaillierung. Hinweis: Voting ist nicht Entscheidung. Es ist Vorauswahl für Detaillierung. Endentscheid trifft später der Decider mit Kriterien. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Theme Clusters

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Idea Pool

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Idea Pool
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Idea Pool: Brainstorming

## Arbeitsfrage
Welche Bandbreite an Lösungsideen können wir für die Challenge generieren, bevor wir konvergieren und auswählen?

## Kontext
Challenge-Frage; Domain-Kontext (1-2 Slides oder Briefing-Dokument); Beispiele für gute und schlechte Ideen-Stickies; Constraints, die Ideen nicht verletzen dürfen.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator zum Halten der Regeln und des Timers
- Teilnehmende: Ein Facilitator zum Halten der Regeln und des Timers; 4-12 Teilnehmer aus verschiedenen Funktionen; optional ein Scribe für Notizen oder Kombinationen.

## Input
Whiteboard oder digitales Board (Miro, FigJam); Stickies in einer Farbe für Ideen; Marker; Timer; Challenge-Frage gut sichtbar.

## Vorlage
# Brainstorming Arbeitsvorlage

## Ziel

Generiert viele Ideen in kurzer Zeit in einem urteilsarmen Raum.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Idea Pool:
- Theme Clusters:
- Shortlist:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Idea Pool ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Brainstorming Arbeitsvorlage

# Brainstorming Arbeitsvorlage

## Ziel

Generiert viele Ideen in kurzer Zeit in einem urteilsarmen Raum.

## Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

## Durchführung

Kurze Notizen entlang des Run Sheets.

## Ergebnisartefakte
- Idea Pool:
- Theme Clusters:
- Shortlist:

## Annahmen und offene Fragen

- ...

## Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Idea Pool.
  • Pro Session eigener Snapshot mit Datum und Challenge. Wenn Shortlist später verworfen oder erweitert wird, im Folgedokument verlinken. Bei wiederkehrender Challenge in mehreren Sessions Versionen vergleichen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.