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Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session1-3 hWorkshopCause Tree

Session: Root Cause Tree Analysis

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: Problem präzise formulieren

    10-15 min

    Problem als beobachtbares Symptom in einem Satz schreiben: was, wann, wie oft, welcher Effekt. Keine Ursache im Satz. Erfolgsbild für die Analyse formulieren. Hinweis: Wenn der Satz „weil X“ enthält, ist die Diagnose schon gemacht und der Baum stimmt nicht mehr. Neu formulieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorCause Tree
  2. 2

    Phase 2: Ursachen verzweigen

    30-60 min

    Pro möglicher Ursache eine Verzweigung. Auf Ebene 1 die Hauptkategorien (z. B. Software, Daten, Infrastruktur, Prozess). Auf Ebene 2 und 3 konkrete Hypothesen. Hinweis: Mindestens drei Hauptzweige verlangen, sonst wird der Baum einseitig. Wenn ein Zweig leer bleibt, explizit als „bewusst leer“ markieren mit Begründung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorEvidence Notes
  3. 3

    Phase 3: Belege ergänzen

    30-45 min

    Pro Hypothese gelben Beleg-Sticker kleben: Log, Graph, Konfig-Zeile oder Test-Ergebnis. Wenn kein Beleg verfügbar, roten „unverifiziert“-Sticker und Spike-Aufgabe notieren. Hinweis: Belege werden während der Session live geprüft, wenn möglich. Wer den Operator dabei hat, kann viele Hypothesen sofort widerlegen oder bestätigen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorCountermeasures
  4. 4

    Phase 4: Priorisieren und Maßnahmen

    20-30 min

    Pfade nach Wahrscheinlichkeit und Hebel bewerten (z. B. Ampel). Pro Top-Pfad konkrete Maßnahme mit Owner und Datum. Detection-Maßnahmen von Ursachenbehebung explizit trennen. Hinweis: „Monitoring verbessern“ ist Detection, keine Ursachenbehebung. Beides notieren, klar voneinander trennen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerCause Tree
  5. 5

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerCause Tree
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Root Cause Tree Analysis

## Ziel
Artefakt: Cause Tree

## Arbeitsfrage
Welche kausalen Pfade führen vom beobachteten Problem zu steuerbaren Ursachen, und welche Maßnahmen adressieren die wahrscheinlichsten Pfade?

## Kontext
Problemsatz mit Zeitstempel und Auswirkung; bekannte Workarounds; verfügbare Datenquellen; Incident-ID; Liste vermuteter Ursachen aus dem Bauchgefühl der Gruppe.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-3 h
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Verzweigungen führt und Belege einfordert; drei bis acht Teilnehmer mit Systemkontakt; ein Scribe für Belegspalte; bei Bedarf ein Daten-Operator, der live Abfragen ausführt.
- Owner: Ein Facilitator, der Verzweigungen führt und Belege einfordert
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Cause Tree hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Wurzelknoten oben (Problem); Stifte; Haftnotizen in drei Farben (Hypothese, Beleg, Maßnahme); Zugriff auf Logs, Metriken, Konfigurationen; Timer.

## Vorbereitung
Problemsatz oben am Board fixieren. Drei vertikale Zonen vorbereiten (Ebene 1, 2, 3) für Verzweigungstiefe. Regel ansagen: jede Hypothese braucht Beleg, jeder Pfad endet entweder bei steuerbarer Ursache oder bei unverifizierter Annahme.

## Agenda
1. Phase 1: Problem präzise formulieren (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Problem als beobachtbares Symptom in einem Satz schreiben: was, wann, wie oft, welcher Effekt. Keine Ursache im Satz. Erfolgsbild für die Analyse formulieren. Hinweis: Wenn der Satz „weil X“ enthält, ist die Diagnose schon gemacht und der Baum stimmt nicht mehr. Neu formulieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Cause Tree

2. Phase 2: Ursachen verzweigen (30-60 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro möglicher Ursache eine Verzweigung. Auf Ebene 1 die Hauptkategorien (z. B. Software, Daten, Infrastruktur, Prozess). Auf Ebene 2 und 3 konkrete Hypothesen. Hinweis: Mindestens drei Hauptzweige verlangen, sonst wird der Baum einseitig. Wenn ein Zweig leer bleibt, explizit als „bewusst leer“ markieren mit Begründung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Evidence Notes

3. Phase 3: Belege ergänzen (30-45 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Hypothese gelben Beleg-Sticker kleben: Log, Graph, Konfig-Zeile oder Test-Ergebnis. Wenn kein Beleg verfügbar, roten „unverifiziert“-Sticker und Spike-Aufgabe notieren. Hinweis: Belege werden während der Session live geprüft, wenn möglich. Wer den Operator dabei hat, kann viele Hypothesen sofort widerlegen oder bestätigen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Countermeasures

4. Phase 4: Priorisieren und Maßnahmen (20-30 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Pfade nach Wahrscheinlichkeit und Hebel bewerten (z. B. Ampel). Pro Top-Pfad konkrete Maßnahme mit Owner und Datum. Detection-Maßnahmen von Ursachenbehebung explizit trennen. Hinweis: „Monitoring verbessern“ ist Detection, keine Ursachenbehebung. Beides notieren, klar voneinander trennen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Cause Tree

5. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Cause Tree

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Cause Tree
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Cause Tree: Root Cause Tree Analysis

## Arbeitsfrage
Welche kausalen Pfade führen vom beobachteten Problem zu steuerbaren Ursachen, und welche Maßnahmen adressieren die wahrscheinlichsten Pfade?

## Kontext
Problemsatz mit Zeitstempel und Auswirkung; bekannte Workarounds; verfügbare Datenquellen; Incident-ID; Liste vermuteter Ursachen aus dem Bauchgefühl der Gruppe.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Verzweigungen führt und Belege einfordert
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Verzweigungen führt und Belege einfordert; drei bis acht Teilnehmer mit Systemkontakt; ein Scribe für Belegspalte; bei Bedarf ein Daten-Operator, der live Abfragen ausführt.

## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Wurzelknoten oben (Problem); Stifte; Haftnotizen in drei Farben (Hypothese, Beleg, Maßnahme); Zugriff auf Logs, Metriken, Konfigurationen; Timer.

## Vorlage
# Root Cause Tree Analysis Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Cause Tree:
- Evidence Notes:
- Countermeasures:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Cause Tree ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Root Cause Tree Analysis Arbeitsvorlage

# Root Cause Tree Analysis Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Cause Tree:
- Evidence Notes:
- Countermeasures:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Cause Tree.
  • Pro Vorfall eigener Eintrag mit Datum und Incident-ID. Spätere Erkenntnisse als Update-Sektion am Ende; falsifizierte Pfade nicht löschen, sondern als „widerlegt“ markieren mit Beleg.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.