Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Product Canvas
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Ziel und Metriken
30 minGeschäftsziel des Release auf eine Karte, max ein Satz. Zwei bis drei Metriken mit Baseline und Target. Bei mehreren Zielen priorisieren auf eines. Hinweis: Wenn Team kein einzelnes Ziel benennen kann, ist die Vision zu unklar. Canvas pausieren, erst Vision-Klärung mit Stakeholder. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProduct Canvas - 2
Phase 2: Persona und Bedarfe
40 minPersona-Karte einsetzen. Pro Persona 3-5 Top-Bedarfe oder Jobs to Be Done als Karten unter die Persona. Bedarfe müssen am Geschäftsziel ausgerichtet sein. Hinweis: Bedarfe sind Outcomes („schneller fertige Rechnung versenden“), keine Features („Rechnungsknopf“). Wenn Liste auf Features rutscht, Outcome zurückfragen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProduct Assumptions - 3
Phase 3: Big Picture
45 minNutzerflüsse, Storyboards oder Journey-Skizzen pro Top-Bedarf. Visualisiert wie der Bedarf adressiert wird, ohne Features zu fixieren. Hinweis: Big Picture ist Skizze, nicht Pixel-Design. Wenn Designer perfektionieren wollen, abbrechen und auf Discovery-Spike verschieben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorScope Notes - 4
Phase 4: Product Details
45 minPro Bedarf Epics oder Feature-Schnitte ableiten. Pro Epic Aufwand grob (T-Shirt). Constraints (regulatorisch, technisch) als rote Karten markieren. Hinweis: Mehr als zehn Epics pro Release ist unrealistisch. Wenn die Liste explodiert, Priorisierung mit Stakeholder anstoßen statt alles aufnehmen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorProduct Canvas - 5
Phase 5: MVP-Slice und Übergabe
30-45 minAus den Epics MVP-Slice schneiden, der mindestens eine Metrik bewegt. Slice in Roadmap und Backlog überführen mit Owner und Termin. Hinweis: MVP-Slice muss eine Metrik plausibel bewegen, sonst ist es kein MVP. Wenn keine Bewegung erwartbar, neuer Schnitt oder andere Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerProduct Assumptions - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerProduct Canvas
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Product Canvas
## Ziel
Artefakt: Product Canvas
## Arbeitsfrage
Welche Bedürfnisse welcher Persona löst das Produkt im nächsten Release messbar, und welche Features sind dafür notwendig statt wünschenswert?
## Kontext
Produkt-Vision; Persona-Profile; bekannte Geschäftsziele und KPIs; aktuelle Architektur-Constraints; Liste bestehender Features mit Nutzung.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 3-4 h für ersten Canvas, danach 1 h Pflege pro Quartal
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Facilitator (meist Product Lead); Product Owner; ein UX Lead; zwei bis drei Engineers; optional Stakeholder aus Business oder Operations. Maximal sieben Personen.
- Owner: Ein Facilitator (meist Product Lead)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Product Canvas hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Product-Canvas-Template (Roman Pichler oder eigene Variante) als Druck A0 oder Miro-Board; Stickies in vier Farben; Marker; Link zur Vision und Persona; aktuelle Roadmap-Notizen.
## Vorbereitung
Canvas mit Quadranten: links oben Ziel und Metriken, links unten Persona und Bedarfe, rechts oben Big Picture (Journeys, Storyboards), rechts unten Product Details (Epics, Constraints). Quadranten vorbeschriftet, leer.
## Agenda
1. Phase 1: Ziel und Metriken (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Geschäftsziel des Release auf eine Karte, max ein Satz. Zwei bis drei Metriken mit Baseline und Target. Bei mehreren Zielen priorisieren auf eines. Hinweis: Wenn Team kein einzelnes Ziel benennen kann, ist die Vision zu unklar. Canvas pausieren, erst Vision-Klärung mit Stakeholder. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Product Canvas
2. Phase 2: Persona und Bedarfe (40 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Persona-Karte einsetzen. Pro Persona 3-5 Top-Bedarfe oder Jobs to Be Done als Karten unter die Persona. Bedarfe müssen am Geschäftsziel ausgerichtet sein. Hinweis: Bedarfe sind Outcomes („schneller fertige Rechnung versenden“), keine Features („Rechnungsknopf“). Wenn Liste auf Features rutscht, Outcome zurückfragen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Product Assumptions
3. Phase 3: Big Picture (45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Nutzerflüsse, Storyboards oder Journey-Skizzen pro Top-Bedarf. Visualisiert wie der Bedarf adressiert wird, ohne Features zu fixieren. Hinweis: Big Picture ist Skizze, nicht Pixel-Design. Wenn Designer perfektionieren wollen, abbrechen und auf Discovery-Spike verschieben. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Scope Notes
4. Phase 4: Product Details (45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Bedarf Epics oder Feature-Schnitte ableiten. Pro Epic Aufwand grob (T-Shirt). Constraints (regulatorisch, technisch) als rote Karten markieren. Hinweis: Mehr als zehn Epics pro Release ist unrealistisch. Wenn die Liste explodiert, Priorisierung mit Stakeholder anstoßen statt alles aufnehmen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Product Canvas
5. Phase 5: MVP-Slice und Übergabe (30-45 min)
Owner: Owner
Aktion: Aus den Epics MVP-Slice schneiden, der mindestens eine Metrik bewegt. Slice in Roadmap und Backlog überführen mit Owner und Termin. Hinweis: MVP-Slice muss eine Metrik plausibel bewegen, sonst ist es kein MVP. Wenn keine Bewegung erwartbar, neuer Schnitt oder andere Methode. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Product Assumptions
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Product Canvas
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Product Canvas
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Product Canvas: Product Canvas
## Arbeitsfrage
Welche Bedürfnisse welcher Persona löst das Produkt im nächsten Release messbar, und welche Features sind dafür notwendig statt wünschenswert?
## Kontext
Produkt-Vision; Persona-Profile; bekannte Geschäftsziele und KPIs; aktuelle Architektur-Constraints; Liste bestehender Features mit Nutzung.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator (meist Product Lead)
- Teilnehmende: Ein Facilitator (meist Product Lead); Product Owner; ein UX Lead; zwei bis drei Engineers; optional Stakeholder aus Business oder Operations. Maximal sieben Personen.
## Input
Product-Canvas-Template (Roman Pichler oder eigene Variante) als Druck A0 oder Miro-Board; Stickies in vier Farben; Marker; Link zur Vision und Persona; aktuelle Roadmap-Notizen.
## Vorlage
# Product Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Product Canvas:
- Product Assumptions:
- Scope Notes:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Product Canvas ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenProduct Canvas Arbeitsvorlage
# Product Canvas Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Product Canvas:
- Product Assumptions:
- Scope Notes:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Product Canvas.
- Pro Quartal oder Major Release eigener Canvas. Vorversion archivieren mit Datum und Release-Tag. Änderungen während eines Release als Edit-Log am Canvas-Footer, nicht überschreibend.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.