Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: OODA Loop
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 1-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
0-2 min Observe
2 minAktuelle Lage erfassen: Daten, Signale, Akteursverhalten, eigene Position. Beobachtungen ohne Interpretation in den Observe-Quadranten. Hinweis: Wenn Observe schon Schlüsse enthält („Konkurrent will übernehmen“), gehört das in Orient. Sauber trennen, sonst kontaminiert Bias die Daten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorSituation Assessment - 2
2-4 min Orient
2 minInterpretieren: was bedeuten die Beobachtungen vor dem Hintergrund von Erfahrung, Modellen und Hypothesen. Optionen sichtbar machen, mentale Modelle prüfen. Hinweis: Orient ist die wichtigste Phase, häufig zu kurz behandelt. Mindestens zwei Lesarten der Lage explizit nebeneinander stellen, bevor entschieden wird. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorDecision Loop - 3
4-5 min Decide
1 minEine Option auswählen. Lead entscheidet, andere bringen Risiken und Alternativen ein. Entscheidung mit Begründung im Log dokumentieren. Hinweis: Wenn niemand entscheiden kann oder will, OODA stockt. Lead muss Entscheidung treffen, auch bei Unsicherheit. „Wir warten“ ist eine zulässige Entscheidung, muss aber explizit getroffen werden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorAction Updates - 4
5-10 min Act
5 minEntschiedene Handlung durchführen. Wirkung beobachtbar machen (Telemetrie, Statusmeldung, Kunden-Feedback). Vorbereitung für nächsten Loop. Hinweis: Wenn Act länger als 5 min braucht, ist die Aktion zu groß für den Loop. Kleinere Aktion wählen oder Loop-Frequenz senken, nicht beides. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorSituation Assessment - 5
10+ min Restart
kontinuierlichNach jedem Act sofort zurück zu Observe. Lage hat sich durch eigene Aktion und durch externe Bewegung verändert. Neuer Loop beginnt. Hinweis: Wer nach Act lange analysiert, verliert Tempo-Vorteil. Loop-Disziplin ist Kern der Methode, nicht Geschwindigkeit pro se. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerDecision Loop - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerSituation Assessment
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: OODA Loop
## Ziel
Artefakt: Situation Assessment
## Arbeitsfrage
Welche Beobachtung, Orientierung, Entscheidung und Handlung ist im aktuellen Loop dem Gegner, dem Markt oder der Situation einen Schritt voraus, und welcher Folge-Loop steht direkt danach an?
## Kontext
Aktueller Status der Situation in zwei bis drei Sätzen; verfügbare Datenquellen; Entscheidungsbefugnisse des Leads; bekannte Constraints (Zeitfenster, Ressourcen, externe Abhängigkeiten); Eskalationspfad bei Schwellenüberschreitung.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 5-30 min pro Loop, mehrere Loops in Folge
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Lead, der den Loop führt und Entscheidungen trifft; ein Observer mit Datenzugang, der laufend Informationen einspielt; zwei bis vier weitere Mitwirkende, die Optionen und Risiken einbringen; ein Scribe, der jeden Loop dokumentiert.
- Owner: Ein Lead, der den Loop führt und Entscheidungen trifft
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Situation Assessment hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Lagebild-Whiteboard mit vier Quadranten (Observe, Orient, Decide, Act); Datenquellen-Zugänge (Dashboards, Logs, Status-Channel); Timer für Loop-Begrenzung; geteiltes Dokument für Entscheidungslog; Kommunikationskanal mit allen Beteiligten.
## Vorbereitung
Vier Quadranten als sichtbarer Workspace. Erste Observation einspielen. Loop-Timer auf 5-10 min einstellen. Regel: nach jedem Act zurück zu Observe, nicht im Loop steckenbleiben. Entscheidungslog als laufendes Dokument mit Zeitstempel pro Loop.
## Agenda
1. 0-2 min Observe (2 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Aktuelle Lage erfassen: Daten, Signale, Akteursverhalten, eigene Position. Beobachtungen ohne Interpretation in den Observe-Quadranten. Hinweis: Wenn Observe schon Schlüsse enthält („Konkurrent will übernehmen“), gehört das in Orient. Sauber trennen, sonst kontaminiert Bias die Daten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Situation Assessment
2. 2-4 min Orient (2 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Interpretieren: was bedeuten die Beobachtungen vor dem Hintergrund von Erfahrung, Modellen und Hypothesen. Optionen sichtbar machen, mentale Modelle prüfen. Hinweis: Orient ist die wichtigste Phase, häufig zu kurz behandelt. Mindestens zwei Lesarten der Lage explizit nebeneinander stellen, bevor entschieden wird. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Decision Loop
3. 4-5 min Decide (1 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Eine Option auswählen. Lead entscheidet, andere bringen Risiken und Alternativen ein. Entscheidung mit Begründung im Log dokumentieren. Hinweis: Wenn niemand entscheiden kann oder will, OODA stockt. Lead muss Entscheidung treffen, auch bei Unsicherheit. „Wir warten“ ist eine zulässige Entscheidung, muss aber explizit getroffen werden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Action Updates
4. 5-10 min Act (5 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Entschiedene Handlung durchführen. Wirkung beobachtbar machen (Telemetrie, Statusmeldung, Kunden-Feedback). Vorbereitung für nächsten Loop. Hinweis: Wenn Act länger als 5 min braucht, ist die Aktion zu groß für den Loop. Kleinere Aktion wählen oder Loop-Frequenz senken, nicht beides. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Situation Assessment
5. 10+ min Restart (kontinuierlich)
Owner: Owner
Aktion: Nach jedem Act sofort zurück zu Observe. Lage hat sich durch eigene Aktion und durch externe Bewegung verändert. Neuer Loop beginnt. Hinweis: Wer nach Act lange analysiert, verliert Tempo-Vorteil. Loop-Disziplin ist Kern der Methode, nicht Geschwindigkeit pro se. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Decision Loop
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Situation Assessment
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Situation Assessment
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Situation Assessment: OODA Loop
## Arbeitsfrage
Welche Beobachtung, Orientierung, Entscheidung und Handlung ist im aktuellen Loop dem Gegner, dem Markt oder der Situation einen Schritt voraus, und welcher Folge-Loop steht direkt danach an?
## Kontext
Aktueller Status der Situation in zwei bis drei Sätzen; verfügbare Datenquellen; Entscheidungsbefugnisse des Leads; bekannte Constraints (Zeitfenster, Ressourcen, externe Abhängigkeiten); Eskalationspfad bei Schwellenüberschreitung.
## Beteiligte
- Owner: Ein Lead, der den Loop führt und Entscheidungen trifft
- Teilnehmende: Ein Lead, der den Loop führt und Entscheidungen trifft; ein Observer mit Datenzugang, der laufend Informationen einspielt; zwei bis vier weitere Mitwirkende, die Optionen und Risiken einbringen; ein Scribe, der jeden Loop dokumentiert.
## Input
Lagebild-Whiteboard mit vier Quadranten (Observe, Orient, Decide, Act); Datenquellen-Zugänge (Dashboards, Logs, Status-Channel); Timer für Loop-Begrenzung; geteiltes Dokument für Entscheidungslog; Kommunikationskanal mit allen Beteiligten.
## Vorlage
# OODA Loop Arbeitsvorlage
## Ziel
Iterativer Entscheidungszyklus aus Observe, Orient, Decide und Act für dynamische Situationen.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Situation Assessment:
- Decision Loop:
- Action Updates:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Situation Assessment ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenOODA Loop Arbeitsvorlage
# OODA Loop Arbeitsvorlage
## Ziel
Iterativer Entscheidungszyklus aus Observe, Orient, Decide und Act für dynamische Situationen.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Situation Assessment:
- Decision Loop:
- Action Updates:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Situation Assessment.
- Pro Situation neues Log, Loops chronologisch nummeriert. Bei Rückblick (After Action Review) wird das Log als Quelle genutzt. Korrekturen oder Klarstellungen als Edit am Ende anhängen, nicht überschreiben.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.