Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Iceberg Model
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 2-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Events sammeln
20 minKonkrete Events der letzten 12 Monate auflisten. Datum, was passiert ist, Sofortreaktion. Mindestens drei vergleichbare Vorkommen. Hinweis: Wenn nur ein Event existiert, ist Iceberg nicht passend. Bei zwei Events Indizien sammeln, ob mehr existieren, oder andere Methode waehlen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorIceberg Worksheet - 2
Phase 2: Patterns identifizieren
30 minPatterns als wiederkehrendes Verhalten ueber Zeit. Frage: was wiederholt sich, was ist die Trend-Aussage. Beispiele: „jedes Quartalsende eskalieren Performance-Probleme“ oder „neue Features brechen alte Funktionen“. Hinweis: Patterns sind Verallgemeinerungen, keine Einzelereignisse. Wenn die Aussage nur ein Event meint, ist sie zu spezifisch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorPattern Notes - 3
Phase 3: Structures aufdecken
40 minStrukturen sind Anreize, Prozesse, Org-Setups, Tool-Setups, Belohnungen. Frage: welche Struktur macht das Pattern wahrscheinlich. Beispiele: Bonus an Output statt Outcome, fehlende QA-Phase, Reporting-Linien. Hinweis: Strukturen sind aenderbar, aber unsichtbar. Pattern ohne Struktur landet im Symptom. Mindestens zwei Strukturen pro Pattern explizit machen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorIntervention Ideas - 4
Phase 4: Mental Models
30 minGlaubenssaetze, Annahmen, Kulturmuster, die die Strukturen rechtfertigen. Beispiele: „Speed schlaegt Qualitaet“, „der Markt belohnt nur Releases“, „wir haben keine Zeit fuer Tests“. Hinweis: Mental Models sind die unbequemste Ebene. Wenn die Gruppe ausweicht, bleibt Iceberg bei Strukturen. Sicherheit etablieren, Naming statt Schuldzuweisung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorIceberg Worksheet - 5
Phase 5: Hebel und Aktionen
20 minPro Ebene eine moegliche Aktion: Event (Quick Fix), Pattern (Mustererkennung), Structure (Anreize aendern), Mental Model (Dialog). Empfehlung: mindestens eine Aktion auf Structure- oder MM-Ebene. Hinweis: Wenn alle Aktionen Events adressieren, lernt das System nicht. Mindestens eine Aktion soll Struktur veraendern, sonst kommt das Pattern wieder. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerPattern Notes - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerIceberg Worksheet
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Iceberg Model
## Ziel
Artefakt: Iceberg Worksheet
## Arbeitsfrage
Welche Patterns, Strukturen und Mental Models erzeugen die wiederkehrenden Events, und auf welcher Ebene wirkt eine Intervention nachhaltig?
## Kontext
Drei bis fuenf konkrete Vorkommen mit Daten; bisherige Massnahmen und ihr Erfolg; bekannte Anreize, Regeln und Glaubenssaetze im System.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 90-150 min
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 3-6 Teilnehmende mit Systemkenntnis; ein Scribe; idealerweise Personen aus mehreren Ebenen der Organisation (Operations, Lead, Strategie).
- Owner: Ein Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Iceberg Worksheet hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit vier Ebenen (Events oben, Patterns, Structures, Mental Models unten); Stickies in vier Farben; Timeline-Anhang; Beobachtungen und Daten zu Vorkommen.
## Vorbereitung
Eisbergspitze (Events) oben, Wasserlinie deutlich. Patterns als 1. Tauchebene, Structures als 2. Tauchebene, Mental Models als 3. Tauchebene. Regel: Ebenen werden nacheinander befuellt, nicht durcheinander.
## Agenda
1. Phase 1: Events sammeln (20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Konkrete Events der letzten 12 Monate auflisten. Datum, was passiert ist, Sofortreaktion. Mindestens drei vergleichbare Vorkommen. Hinweis: Wenn nur ein Event existiert, ist Iceberg nicht passend. Bei zwei Events Indizien sammeln, ob mehr existieren, oder andere Methode waehlen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Iceberg Worksheet
2. Phase 2: Patterns identifizieren (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Patterns als wiederkehrendes Verhalten ueber Zeit. Frage: was wiederholt sich, was ist die Trend-Aussage. Beispiele: „jedes Quartalsende eskalieren Performance-Probleme“ oder „neue Features brechen alte Funktionen“. Hinweis: Patterns sind Verallgemeinerungen, keine Einzelereignisse. Wenn die Aussage nur ein Event meint, ist sie zu spezifisch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Pattern Notes
3. Phase 3: Structures aufdecken (40 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Strukturen sind Anreize, Prozesse, Org-Setups, Tool-Setups, Belohnungen. Frage: welche Struktur macht das Pattern wahrscheinlich. Beispiele: Bonus an Output statt Outcome, fehlende QA-Phase, Reporting-Linien. Hinweis: Strukturen sind aenderbar, aber unsichtbar. Pattern ohne Struktur landet im Symptom. Mindestens zwei Strukturen pro Pattern explizit machen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Intervention Ideas
4. Phase 4: Mental Models (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Glaubenssaetze, Annahmen, Kulturmuster, die die Strukturen rechtfertigen. Beispiele: „Speed schlaegt Qualitaet“, „der Markt belohnt nur Releases“, „wir haben keine Zeit fuer Tests“. Hinweis: Mental Models sind die unbequemste Ebene. Wenn die Gruppe ausweicht, bleibt Iceberg bei Strukturen. Sicherheit etablieren, Naming statt Schuldzuweisung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Iceberg Worksheet
5. Phase 5: Hebel und Aktionen (20 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Ebene eine moegliche Aktion: Event (Quick Fix), Pattern (Mustererkennung), Structure (Anreize aendern), Mental Model (Dialog). Empfehlung: mindestens eine Aktion auf Structure- oder MM-Ebene. Hinweis: Wenn alle Aktionen Events adressieren, lernt das System nicht. Mindestens eine Aktion soll Struktur veraendern, sonst kommt das Pattern wieder. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Pattern Notes
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Iceberg Worksheet
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Iceberg Worksheet
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Iceberg Worksheet: Iceberg Model
## Arbeitsfrage
Welche Patterns, Strukturen und Mental Models erzeugen die wiederkehrenden Events, und auf welcher Ebene wirkt eine Intervention nachhaltig?
## Kontext
Drei bis fuenf konkrete Vorkommen mit Daten; bisherige Massnahmen und ihr Erfolg; bekannte Anreize, Regeln und Glaubenssaetze im System.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 3-6 Teilnehmende mit Systemkenntnis; ein Scribe; idealerweise Personen aus mehreren Ebenen der Organisation (Operations, Lead, Strategie).
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit vier Ebenen (Events oben, Patterns, Structures, Mental Models unten); Stickies in vier Farben; Timeline-Anhang; Beobachtungen und Daten zu Vorkommen.
## Vorlage
# Iceberg Model Arbeitsmatrix
| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | | | | |
| 2 | | | | | |
| 3 | | | | | |
## Ergebnisartefakte
- Iceberg Worksheet:
- Pattern Notes:
- Intervention Ideas:
## Entscheidung oder Empfehlung
Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?
## Fertigstellungscheck
- Iceberg Worksheet ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenIceberg Model Arbeitsvorlage
# Iceberg Model Arbeitsmatrix
| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | | | | |
| 2 | | | | | |
| 3 | | | | | |
## Ergebnisartefakte
- Iceberg Worksheet:
- Pattern Notes:
- Intervention Ideas:
## Entscheidung oder Empfehlung
Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Iceberg Worksheet.
- Pro Analyse eigener Eintrag mit Datum und betrachtetem Phaenomen. Aktionen separat verfolgen, sodass die Iceberg-Analyse spaeter aussagekraeftig bleibt. Bei Folge-Iceberg-Workshops Vorgaenger verlinken.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.