Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Golden Circle
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 1-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
0-10 min
10 minWhy brainstormen: warum existiert die Organisation jenseits von Geld? Mit „Wir glauben, dass...“ oder „Damit...“ formulieren. Mindestens 5 Varianten. Hinweis: Why ist nicht Mission. Wenn es austauschbar mit dem Wettbewerb klingt, weiter graben. Why beantwortet, warum sich jemand engagiert, nicht was er liefert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorWhy Statement - 2
10-25 min
15 minHow beschreiben: welche Prinzipien, Werte, Arbeitsweisen unterscheiden das Wie? Maximal 3-5 Prinzipien, jeweils mit konkretem Beispiel. Hinweis: How ohne Beispiel ist Marketing-Floskel. Pro Prinzip muss eine konkrete Praxis benennbar sein, sonst ist es nur Wunsch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorMessaging Notes - 3
25-40 min
15 minWhat konkretisieren: welches Produkt, welcher Service, welche Funktionen entstehen aus Why und How? Liste der zentralen Angebote. Hinweis: Wenn What nicht aus How herleitbar ist, sind die Kreise inkonsistent. Häufig ist What gut bekannt, Why und How sind nachträglich angeklebt; dann Why neu ansetzen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorPositioning Draft - 4
40-55 min
15 minKonsistenz testen: würde How das Why erfüllen, wenn What gemacht wird? Audience-Test: kann eine fremde Person den Why-Satz nach 10 s wiederholen? Hinweis: Test mit echter Person außerhalb der Gruppe. Wer die Botschaft selbst gebaut hat, kann nicht objektiv testen. Mindestens drei externe Stimmen einholen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorWhy Statement - 5
55-60 min
5 minFinale Aussagen festhalten: Why in einem Satz, How in 3-5 Bullet Points, What in konkreten Angeboten. Owner für Kommunikation und Review-Termin in 3 Monaten. Hinweis: Golden Circle wird nicht „fertig“. Nach Marktveränderungen oder Strategie-Pivots Review nötig. Termin sofort planen, nicht „bei Gelegenheit“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerMessaging Notes - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerWhy Statement
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Golden Circle
## Ziel
Artefakt: Why Statement
## Arbeitsfrage
Warum existiert die Organisation oder Initiative, wie verfolgt sie diesen Grund, und welches konkrete Angebot folgt daraus?
## Kontext
Anlass (neue Positionierung, Refresh, Pitch); aktuelle Mission/Vision; Differenzierung zu 2-3 Wettbewerbern; Liste der Schmerzpunkte, die das Angebot adressiert; aktuelle Marketing-Botschaften zur Selbstkritik.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Story-Owner mit Mandat (Gründer, CEO, Bereichs-Lead); ein Facilitator; zwei bis sieben Mitdenkende aus Führung, Marketing, Product, Sales; ein optionaler externer Sparring für Audience-Sicht.
- Owner: Story-Owner mit Mandat (Gründer, CEO, Bereichs-Lead)
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Why Statement hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Notion-Page mit drei konzentrischen Kreisen (Why, How, What); Stickies oder Textfelder pro Kreis; Sammlung interner Aussagen zu Mission, Vision, Werten; Beispiele bekannter Why-Statements (Branche und Org-Größe vergleichbar).
## Vorbereitung
Drei Kreise an die Wand: innen Why, mittig How, außen What. Existierende Statements an die jeweilige Position. Beispiele berühmter Why-Statements (Apple, Patagonia) als Anker, nicht als Schablone. Timer auf erste Phase.
## Agenda
1. 0-10 min (10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Why brainstormen: warum existiert die Organisation jenseits von Geld? Mit „Wir glauben, dass...“ oder „Damit...“ formulieren. Mindestens 5 Varianten. Hinweis: Why ist nicht Mission. Wenn es austauschbar mit dem Wettbewerb klingt, weiter graben. Why beantwortet, warum sich jemand engagiert, nicht was er liefert. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Why Statement
2. 10-25 min (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: How beschreiben: welche Prinzipien, Werte, Arbeitsweisen unterscheiden das Wie? Maximal 3-5 Prinzipien, jeweils mit konkretem Beispiel. Hinweis: How ohne Beispiel ist Marketing-Floskel. Pro Prinzip muss eine konkrete Praxis benennbar sein, sonst ist es nur Wunsch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Messaging Notes
3. 25-40 min (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: What konkretisieren: welches Produkt, welcher Service, welche Funktionen entstehen aus Why und How? Liste der zentralen Angebote. Hinweis: Wenn What nicht aus How herleitbar ist, sind die Kreise inkonsistent. Häufig ist What gut bekannt, Why und How sind nachträglich angeklebt; dann Why neu ansetzen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Positioning Draft
4. 40-55 min (15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Konsistenz testen: würde How das Why erfüllen, wenn What gemacht wird? Audience-Test: kann eine fremde Person den Why-Satz nach 10 s wiederholen? Hinweis: Test mit echter Person außerhalb der Gruppe. Wer die Botschaft selbst gebaut hat, kann nicht objektiv testen. Mindestens drei externe Stimmen einholen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Why Statement
5. 55-60 min (5 min)
Owner: Owner
Aktion: Finale Aussagen festhalten: Why in einem Satz, How in 3-5 Bullet Points, What in konkreten Angeboten. Owner für Kommunikation und Review-Termin in 3 Monaten. Hinweis: Golden Circle wird nicht „fertig“. Nach Marktveränderungen oder Strategie-Pivots Review nötig. Termin sofort planen, nicht „bei Gelegenheit“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Messaging Notes
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Why Statement
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Why Statement
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Why Statement: Golden Circle
## Arbeitsfrage
Warum existiert die Organisation oder Initiative, wie verfolgt sie diesen Grund, und welches konkrete Angebot folgt daraus?
## Kontext
Anlass (neue Positionierung, Refresh, Pitch); aktuelle Mission/Vision; Differenzierung zu 2-3 Wettbewerbern; Liste der Schmerzpunkte, die das Angebot adressiert; aktuelle Marketing-Botschaften zur Selbstkritik.
## Beteiligte
- Owner: Story-Owner mit Mandat (Gründer, CEO, Bereichs-Lead)
- Teilnehmende: Story-Owner mit Mandat (Gründer, CEO, Bereichs-Lead); ein Facilitator; zwei bis sieben Mitdenkende aus Führung, Marketing, Product, Sales; ein optionaler externer Sparring für Audience-Sicht.
## Input
Whiteboard oder Notion-Page mit drei konzentrischen Kreisen (Why, How, What); Stickies oder Textfelder pro Kreis; Sammlung interner Aussagen zu Mission, Vision, Werten; Beispiele bekannter Why-Statements (Branche und Org-Größe vergleichbar).
## Vorlage
# Golden Circle Arbeitsvorlage
## Ziel
Kommunikationsmodell, das Why, How und What einer Organisation oder Initiative klärt.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Why Statement:
- Messaging Notes:
- Positioning Draft:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Why Statement ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenGolden Circle Arbeitsvorlage
# Golden Circle Arbeitsvorlage
## Ziel
Kommunikationsmodell, das Why, How und What einer Organisation oder Initiative klärt.
## Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
## Durchführung
Kurze Notizen entlang des Run Sheets.
## Ergebnisartefakte
- Why Statement:
- Messaging Notes:
- Positioning Draft:
## Annahmen und offene Fragen
- ...
## Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Why Statement.
- Pro Iteration ein Eintrag mit Datum. Vorherige Versionen behalten, Änderungen mit Rationale dokumentieren. Bei jedem Refresh externe Audience-Stimmen einholen und einarbeiten.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.