Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: C4 Model
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 1-5. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Sektion 1: System Context
20-30 minDas System in der Mitte als Box. Drumherum die Personen (Nutzer, Operatoren) und externen Software Systems mit denen es interagiert. Pro Beziehung Richtung und Zweck beschriften. Hinweis: Maximal 7-10 Elemente. Mehr deutet darauf hin, dass externe Systeme zu fein gemappt werden oder das System nicht abgegrenzt ist. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorContext Diagram - 2
Sektion 2: Container
30-60 minSystem aufzoomen. Container sind separate ausführbare Einheiten oder Datenspeicher (Web App, Mobile App, API Service, Database, Message Broker). Pro Container Technologie und Hauptverantwortlichkeit. Hinweis: Container sind keine Klassen oder Module. Wenn etwas im selben Prozess läuft, ist es kein eigener Container. Anti-Pattern: Container für jede Klasse. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorContainer Diagram - 3
Sektion 3: Component (nur bei Bedarf)
30-60 minFür komplexe Container ein Component-Diagramm: logische Bausteine innerhalb des Containers (Controllers, Services, Repositories) mit Verantwortlichkeiten. Hinweis: Nicht jeder Container braucht ein Component-Diagramm. Nur die mit echter interner Komplexität. Sonst veralten Diagramme schneller als der Code. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorComponent Diagram - 4
Sektion 4: Code (optional, selten)
15-30 minBei kritischen Komponenten ein Code-Diagramm (UML-Klassen, Entitäten). Nur wenn Code-Struktur stark von Architekturentscheidungen abhängt. Hinweis: Code-Ebene ist meist generierbar oder ohnehin im Code. Statisch gepflegt veraltert sie sofort. In 95% der Fälle weglassen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorContext Diagram - 5
Sektion 5: Legende und Konsistenz-Check
10 minLegende mit Notation, Farben und Bedeutungen pro Ebene. Cross-Check: Container im Context-Diagramm tauchen als Top-Level im Container-Diagramm auf, Components passen in ihren Container. Hinweis: Inkonsistenz zwischen Ebenen ist der häufigste Lesefehler. Wenn Container A im Kontext erscheint, aber im Container-Diagramm fehlt, ist die Doku falsch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerContainer Diagram - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerContext Diagram
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: C4 Model
## Ziel
Artefakt: Context Diagram
## Arbeitsfrage
Auf welcher Abstraktionsebene welcher Leser welche Architektur-Information aus dem Diagramm zieht?
## Kontext
Aktuelle Liste der Container und Components; bekannte externe Systeme; Personas der Nutzer (Endnutzer, Operatoren, andere Systeme); Tech-Stack pro Container.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-4 h
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Architekt oder Tech Lead als Hauptverfasser; ein bis drei Engineers mit Implementierungswissen; optional Domain-Experten für Kontext-Diagramm; Reviewer aus Nachbarsystemen.
- Owner: Ein Architekt oder Tech Lead als Hauptverfasser
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Context Diagram hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Diagramm-Tool mit C4-Notation (Structurizr, IcePanel, Mermaid mit C4-Plugin, PlantUML mit C4-PlantUML, draw.io); Repo-Verzeichnis `docs/architecture/diagrams/`; Legende mit Notation (Person, Software System, Container, Component, Relationship).
## Vorbereitung
Diagramm-Tool aufsetzen, Notations-Konvention im Team abstimmen (Farben, Shapes, Pfeilrichtung). Source der Diagramme als Text-DSL im Repo, gerendert beim Build. Für jede Ebene eine eigene Datei.
## Agenda
1. Sektion 1: System Context (20-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Das System in der Mitte als Box. Drumherum die Personen (Nutzer, Operatoren) und externen Software Systems mit denen es interagiert. Pro Beziehung Richtung und Zweck beschriften. Hinweis: Maximal 7-10 Elemente. Mehr deutet darauf hin, dass externe Systeme zu fein gemappt werden oder das System nicht abgegrenzt ist. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Context Diagram
2. Sektion 2: Container (30-60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: System aufzoomen. Container sind separate ausführbare Einheiten oder Datenspeicher (Web App, Mobile App, API Service, Database, Message Broker). Pro Container Technologie und Hauptverantwortlichkeit. Hinweis: Container sind keine Klassen oder Module. Wenn etwas im selben Prozess läuft, ist es kein eigener Container. Anti-Pattern: Container für jede Klasse. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Container Diagram
3. Sektion 3: Component (nur bei Bedarf) (30-60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Für komplexe Container ein Component-Diagramm: logische Bausteine innerhalb des Containers (Controllers, Services, Repositories) mit Verantwortlichkeiten. Hinweis: Nicht jeder Container braucht ein Component-Diagramm. Nur die mit echter interner Komplexität. Sonst veralten Diagramme schneller als der Code. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Component Diagram
4. Sektion 4: Code (optional, selten) (15-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Bei kritischen Komponenten ein Code-Diagramm (UML-Klassen, Entitäten). Nur wenn Code-Struktur stark von Architekturentscheidungen abhängt. Hinweis: Code-Ebene ist meist generierbar oder ohnehin im Code. Statisch gepflegt veraltert sie sofort. In 95% der Fälle weglassen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Context Diagram
5. Sektion 5: Legende und Konsistenz-Check (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Legende mit Notation, Farben und Bedeutungen pro Ebene. Cross-Check: Container im Context-Diagramm tauchen als Top-Level im Container-Diagramm auf, Components passen in ihren Container. Hinweis: Inkonsistenz zwischen Ebenen ist der häufigste Lesefehler. Wenn Container A im Kontext erscheint, aber im Container-Diagramm fehlt, ist die Doku falsch. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Container Diagram
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Context Diagram
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Context Diagram
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Context Diagram: C4 Model
## Arbeitsfrage
Auf welcher Abstraktionsebene welcher Leser welche Architektur-Information aus dem Diagramm zieht?
## Kontext
Aktuelle Liste der Container und Components; bekannte externe Systeme; Personas der Nutzer (Endnutzer, Operatoren, andere Systeme); Tech-Stack pro Container.
## Beteiligte
- Owner: Ein Architekt oder Tech Lead als Hauptverfasser
- Teilnehmende: Ein Architekt oder Tech Lead als Hauptverfasser; ein bis drei Engineers mit Implementierungswissen; optional Domain-Experten für Kontext-Diagramm; Reviewer aus Nachbarsystemen.
## Input
Diagramm-Tool mit C4-Notation (Structurizr, IcePanel, Mermaid mit C4-Plugin, PlantUML mit C4-PlantUML, draw.io); Repo-Verzeichnis `docs/architecture/diagrams/`; Legende mit Notation (Person, Software System, Container, Component, Relationship).
## Vorlage
# C4 Model Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Context Diagram:
- Container Diagram:
- Component Diagram:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Context Diagram ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenC4 Model Arbeitsvorlage
# C4 Model Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Context Diagram:
- Container Diagram:
- Component Diagram:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Context Diagram.
- Diagrammquellen im Repo neben Code versioniert. Pro Release oder Major Change Snapshot. Diagramme im Pull Request mit verändertem Code reviewen. Rendered Outputs gehören in den Build, nicht ins Repo.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.