Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Affinity Diagramming
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Material sichten
5-10 minAlle Teilnehmer lesen still die Stickies an der Wand. Erste Eindrücke, ohne zu sortieren. Bei Verständnisfragen kurz klären. Hinweis: Wer ohne Lesen sortiert, kategorisiert nach Bauchgefühl. Lesen ist Pflicht-Schritt, nicht optional. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorTheme Clusters - 2
Phase 2: Stilles Clustern
20-30 minTeilnehmer schieben Stickies in der Stille zusammen, die ähnlich erscheinen. Bewegen, neu ordnen, andere überstimmen ohne zu reden. Mehrere Iterationen. Hinweis: Reden würde Konsens erzwingen. Stille erlaubt parallel verschiedene Sichten. Wenn jemand redet, freundlich auf Regel hinweisen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorInsight Statements - 3
Phase 3: Diskussion und Konsolidierung
15-25 minStille beenden. Pro Cluster: Was zeigt sich? Stickies hin- und herschieben mit Argument. Zu große Cluster (15+ Stickies) splitten, zu kleine (1-2) einsam stehen lassen. Hinweis: Diskussion zu früh erzeugt frühe Festlegung. Diskussion zu spät verschwendet Stillarbeit. Übergang dosieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorOpportunity Areas - 4
Phase 4: Themen benennen
10-15 minPro Cluster ein Label als Aussagesatz, nicht als Substantiv („Nutzer scheitern an unklaren Fehlermeldungen“ statt „Fehler“). Label fasst Cluster-Inhalt zusammen, nicht nur Thema. Hinweis: Substantiv-Labels („Fehler“, „Performance“) sind nichtssagend. Aussage-Labels machen Insight greifbar. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorTheme Clusters - 5
Phase 5: Insights und Priorisierung
5-15 minAus Cluster-Labels Top-Insights ableiten. Welche sind überraschend? Welche kritisch? Mit Dot Voting oder Diskussion Top-3 markieren. Owner und nächste Schritte. Hinweis: Affinity Diagramming ohne nächste Schritte ist Beschäftigung. Insights brauchen Aktions-Anker, sonst versanden sie. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerInsight Statements - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerTheme Clusters
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Affinity Diagramming
## Ziel
Artefakt: Theme Clusters
## Arbeitsfrage
Welche Muster, Themen und Insights stecken in den Rohdaten, die ohne strukturierte Verdichtung nicht sichtbar wären?
## Kontext
Rohdaten-Set (vorab als Stickies oder Karten aufbereitet); Sortier-Frage; bekannte Hypothesen über Cluster (zum Vergleich nachher); Zeitbudget.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 45-90 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 3-10 Personen, die Kontext zu den Rohdaten haben (idealerweise Researcher, Designer, PMs); optional Note-Taker für Insights.
- Owner: Ein Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Theme Clusters hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Große Wand oder digitales Board (Miro, FigJam); Stickies oder Karten mit Rohdaten (eine Aussage pro Karte); Marker für Cluster-Labels; ggf. Farben für Cluster-Themen.
## Vorbereitung
Stickies an der Wand verteilen (nicht stapeln). Sortier-Frage sichtbar an der Tafel. Regel ansagen: erste 15 min in Stille, kein Reden. Cluster-Labels erst ganz am Ende.
## Agenda
1. Phase 1: Material sichten (5-10 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Alle Teilnehmer lesen still die Stickies an der Wand. Erste Eindrücke, ohne zu sortieren. Bei Verständnisfragen kurz klären. Hinweis: Wer ohne Lesen sortiert, kategorisiert nach Bauchgefühl. Lesen ist Pflicht-Schritt, nicht optional. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Theme Clusters
2. Phase 2: Stilles Clustern (20-30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Teilnehmer schieben Stickies in der Stille zusammen, die ähnlich erscheinen. Bewegen, neu ordnen, andere überstimmen ohne zu reden. Mehrere Iterationen. Hinweis: Reden würde Konsens erzwingen. Stille erlaubt parallel verschiedene Sichten. Wenn jemand redet, freundlich auf Regel hinweisen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Insight Statements
3. Phase 3: Diskussion und Konsolidierung (15-25 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Stille beenden. Pro Cluster: Was zeigt sich? Stickies hin- und herschieben mit Argument. Zu große Cluster (15+ Stickies) splitten, zu kleine (1-2) einsam stehen lassen. Hinweis: Diskussion zu früh erzeugt frühe Festlegung. Diskussion zu spät verschwendet Stillarbeit. Übergang dosieren. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Opportunity Areas
4. Phase 4: Themen benennen (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Cluster ein Label als Aussagesatz, nicht als Substantiv („Nutzer scheitern an unklaren Fehlermeldungen“ statt „Fehler“). Label fasst Cluster-Inhalt zusammen, nicht nur Thema. Hinweis: Substantiv-Labels („Fehler“, „Performance“) sind nichtssagend. Aussage-Labels machen Insight greifbar. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Theme Clusters
5. Phase 5: Insights und Priorisierung (5-15 min)
Owner: Owner
Aktion: Aus Cluster-Labels Top-Insights ableiten. Welche sind überraschend? Welche kritisch? Mit Dot Voting oder Diskussion Top-3 markieren. Owner und nächste Schritte. Hinweis: Affinity Diagramming ohne nächste Schritte ist Beschäftigung. Insights brauchen Aktions-Anker, sonst versanden sie. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Insight Statements
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Theme Clusters
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Theme Clusters
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Theme Clusters: Affinity Diagramming
## Arbeitsfrage
Welche Muster, Themen und Insights stecken in den Rohdaten, die ohne strukturierte Verdichtung nicht sichtbar wären?
## Kontext
Rohdaten-Set (vorab als Stickies oder Karten aufbereitet); Sortier-Frage; bekannte Hypothesen über Cluster (zum Vergleich nachher); Zeitbudget.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 3-10 Personen, die Kontext zu den Rohdaten haben (idealerweise Researcher, Designer, PMs); optional Note-Taker für Insights.
## Input
Große Wand oder digitales Board (Miro, FigJam); Stickies oder Karten mit Rohdaten (eine Aussage pro Karte); Marker für Cluster-Labels; ggf. Farben für Cluster-Themen.
## Vorlage
# Affinity Diagramming Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Theme Clusters:
- Insight Statements:
- Opportunity Areas:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Theme Clusters ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenAffinity Diagramming Arbeitsvorlage
# Affinity Diagramming Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Theme Clusters:
- Insight Statements:
- Opportunity Areas:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Theme Clusters.
- Pro Workshop eigener Cluster-Export mit Datum und Sortier-Frage. Bei Folge-Workshops mit erweiterten Daten neue Version, alte zur Historie behalten. Insight-Liste als lebendes Dokument im Research-Repository.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.